Generell

„Qualitätsjournalismus“ klaut Beiträge aus dem Netz

Diesmal wurde Spiegel TV auf frischer Tat erwischt :


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Spiegel TV sucht sich im Internet fremde Inhalte, um u. a. damit Sendungen zu gestalten, mit denen Werbeeinnahmen generiert werden. Die Urheber der fremden Inhalte werden vorher nicht gefragt, und man bietet ihnen auch kein Honorar an.

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30 Kommentare
  1. Ist nicht das erste Mal, dass Spiegel TV das macht. Von einem Freund wurden Videos von der Bundeswehr bzw. der Freizeit der Wehrdienstleistenden auf den Stuben, die er auf YouTube veröffentlicht hat, auch ungefragt für eine Sendung verwendet.

  2. Rainer, ich kann Ihrem Freund nur raten, dafür (wie ich) eine Nachhonorierung zu verlangen, zur Not mit anwaltlicher Hilfe. Nur so lässt sich das künftig verhindern.

  3. Ach das meinte der Heidelberger Apell mit der „Gratiskultur im Internet“.
    Diesem sogenannten „Qualitätsjournalismus“ der nichtmal in der Lage ist eine DPA-Meldung kritisch gegenzulesen weine ich keine Träne nach. Sollen sie verrotten.

  4. LOL .. so so .. das ist also das wahre Gesicht das hinter dem heidelberger appell steht… tja.. wenn die herren qualitätsjournalisten schon nicht mehr in der lage sind die einfachsten Regeln zu beachten…dann muss man natürlich die blogger verurteilen.. wir sind ja oft nur irgendwelche spinner die sich ihr hinr rausgetwittert haben..

    es ist so lächerlich. die merken gar nicht das sie sich immer weiter ins knie schießen.. und bei den kalibern die hier benutzt werden, dürfte davon auch nicht mehr all zu viel übrig sein.

    wenn ich einfach ein bild verlinke.. und nicht angebe von wo ich das geklaut hab.. dann bin ich so gut wie geliefert.. wenn ich via soulseek mir ein paar gig musik ziehe.. bin ich auch am arsch..

    die klauen videos im netz, verdienen damit einen arsch voll geld.. und das einzige was denen einfällt ist sich zunächst einmal zu entschuldigen???

    ja ne ist klar… die herren und damen journalisten dürfen das ja… ist ja für die allgemeinheit und so.

    entschuldigt wenn ich mich heir so unsachlich aufrege.. aber bei sowas kommt mir wirklich die galle hoch..

  5. piratenwahl, in den YouTube-AGB steht Folgendes:

    „8.2 Sie behalten sämtliche Eigentumsrechte an Ihren Nutzerübermittlungen.“

    Wäre ja auch schon kurios, wenn eine Plattenfirma ein Promovideo von Madonna auf YouTube stellt und dadurch die Urheberrechte verlöre …

  6. Na, endlich. Wenn der SPIEGEL so was macht, dann wird die Welt war „Piraterie“ angeht vielleicht etwas lockerer und die Erkenntnis setzt sich durch, dass hier gar nix „geklaut“ wird, sondern nur weiter verbreitet.

  7. Uebertreibt ihr hier nicht ein bischen? Is doch egal, dass Spiegel TV das Video benutzt hat. Was n so schlimm daran? Is doch nur n kleines Video, das ja eh auf YouTube hochgeladen wurde, damit es jeder angucken kann. Hier wird doch immer von Creative Commons gepredigt.^^
    Ich finde ihr macht aus einer Fliege einen Elefanten.
    Und wenn jetzt jmd. kommt mit, dass Spiegel TV damit Geld verdient (Werbung)… na und? Wuerde doch behaupten, dass das Geld da gut angelegt ist ,)
    Also alles halb so schlimm.

  8. @15 Martin

    Sehe ich genauso.
    Nur weil Spiegel damit Geld verdient ?
    Letztendlich stammen auch viele Bloggerinfos von Spiegel / Zeit / Taz / Sueddeutsche und co…

    Oder glaubt jemand wirklich, wir wüssten was in Afghanistan abgeht, ohne diese Blätter und Nachrichtenagenturen ?

    Und wer „freut“ sich nicht darüber, dass Zensursula es auf die Titelseiten geschafft hat ?

    Leben und leben lassen… ;-)

  9. @Kowalski und Martin

    wenn ein blogger was schreibt und die inhalte von einer anderen quelle hat… wie z.b. netzpolitik.org, metropolis.org usw etc pp … dann verlinkt man auch dahin und gibt damit seine quelle an. das hat was mit respekt vor dem anderen zu tun.

    die damen und herren vom spiegel haben sich einfach mal bedient.. das geht schon mal gar nicht. und wenn man damit geld verdient.. was sie ja definitiv getan haben.. dann gehört es für mich jedefalls zum guten ton den macher der daten (film,ton whatever) vorher (!!) zu fragen und ggf. einen teil der einahmen zu kommen zu lassen.

    das ist der große unterschied.

    blogger verdienen damit kein geld. nur respekt und applaus. oder auch mal nen preis.. oder ein stipendium .. aber das ist nie der lebenszweck eines blogs ..

    deswegen.. von mir auch ein gnaa

  10. @Martin & Kowalski

    Also ich denke, da sollte differenziert werden zwischen Informationswiederverwertung/Informationsverbreitung (im uebrigen nur sinnvoll mit Quellenangabe, sonst bleibt das ganze sowieso fragwuerdig) auf der einen Seite und der Verwendung von urheberrechtlich geschuetztem Material ohne Einwilligung des Rechteinhabers auf der anderen.
    Wenn die Spiegel-TV-Fuzzis den Inhalt des Videos/Blog-Beitrags verwenden unter Angabe der Quelle und vielleicht darauf aufbauend ’nen Kommentar oder Hintergrund-Bericht bringen ist das sicherlich kein Problem.
    Aber einfach Filme aus dem Netz zu ziehen und im TV zu verwerten, ohne den Urheber vorher zu fragen verstoesst gegen geltendes Recht (vorausgesetzt natuerlich, die Nutzungsvereinbarungen auf Youtube sind diesbezueglich wasserdicht).
    Und DAS ist hier das Problem – Leute die eine journalistische Ausbildung haben (sollten!) und in der Lage sein sollten, ’ne vernuenftige Recherche zu leisten, bedienen sich im Internet und hinterfragen die Sachen auch gar nicht weiter – null Hintergrundrecherche – sondern verwursten direkt die Materialien zu eigenen Geschichten … nicht gerade professionell und dazu widerrechtlich, wie ich finde.

  11. @Martin ..sorry das wird jetzt nicht nett.. aber du hast gefragt °^v^°

    eigentlich ist Gna die Dienerin und Botschafterin der Göttin Frigg.

    hier bezieht sich dieser ausdruck auf etwas anderes. (ich kann da jetzt nur für mich sprechen)

    also
    das gna ist die kleine schwester vom narf. das gna wird von der gequälten kreatur immer dann ausgesprochen, wenn sie etwas lesen,hören,sehen muss, von dem sie nicht begreifen kann, wie jemand auf solche ideen kommt.

    es ist auch ein fluch und eine zahnärtzliche empfehlung. hilft es doch, nicht aus verzweifelung in die tischplatte zu beißen.

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