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US-Regierung will Berufung bei Krypto-Freispruch

Heise berichtet: US-Regierung besteht auf Herausgabe eines Krypto-Passwortes. Die US-Regierung hat Berufung gegen das Urteil eines Verwaltungsrichters in Vermont eingelegt, wonach ein Beschuldigter in einem Kinderpornograpie-Fall sein Passwort für die Verschlüsselungssoftware PGP (Pretty Good Privacy) nicht offenbaren muss. Dies berichten einstimmig die kanadische Zeitung National Post sowie die US-amerikanische Washington Post. US-Sicherheitsbehörden streben in der…

  • Markus Beckedahl

Heise berichtet: US-Regierung besteht auf Herausgabe eines Krypto-Passwortes.

Die US-Regierung hat Berufung gegen das Urteil eines Verwaltungsrichters in Vermont eingelegt, wonach ein Beschuldigter in einem Kinderpornograpie-Fall sein Passwort für die Verschlüsselungssoftware PGP (Pretty Good Privacy) nicht offenbaren muss. Dies berichten einstimmig die kanadische Zeitung National Post sowie die US-amerikanische Washington Post. US-Sicherheitsbehörden streben in der juristischen Auseinandersetzung demnach eine Grundsatzentscheidung an. Verbrecher und Terroristen würden verstärkt vergleichsweise günstige und leicht zu erwerbende Kryptoprodukte nutzen, erklärte ein FBI-Sprecher. Wenn es dabei allein um das Verstecken von Beweisen für eine Straftat gehe, sei ein „logischer und im Einklang mit der Verfassung stehender Weg über die Gerichte“ zu finden, Strafverfolgern Zugang zu den verschlüsselten Daten zu verschaffen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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