Die Debatte über Urheberrechte wird im Netz zu oberflächlich geführt?

Im Breitband-Blog liefert ein Journalist vom Deutschlandradio Kultur die steile These ab, dass die Debatte über Urheberrechte im Netz zu oberflächlich geführt: Ideen mit freundlicher Unterstützung. Und wenn man sich seinen Kommentar im Netz durchliest, kann man ihm da nur zustimmen.

Auch die zukünftige Online-Ausgabe des Brockhaus soll nichts kosten. Neben dem Artikel zu Migräne gibt es dann halt einen Link zum richtigen Schmerzmittel. „Das kostenlose Weltwissen wird ihnen präsentiert von …“, auch damit es dazu nicht kommt, gibt es Urheberrechte.

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5 Ergänzungen

  1. Hmmm, stimmt. Diese ganze Werbung auf Wikipedia und den Qualitätsblogs stört mich aber gar nicht, als ich hab nämlich Adblock installiert und MOMENT MAL !

  2. welche Werbung auf Wikipedia?

    Irgendwie hat da jemand nicht kapiert, dass man nicht Alles durch Werbung finanzieren muss.

    und wer bitte, möchte Urheberrechte abschaffen? Urheberrechte sind sinnvoll, allerdings könnte man OpenSource und CreativeCommens offiziell fördern, anstelle sich von Lobbyisten belabbern zu lassen und Spielball der MI zu sein.

    Vorschlag: Man könnte z.B. für die ganzen Hartz IV Empfänger, die keine 1€-Jobs machen wollen, anbieten stattdessen an OpenSource oder CreativeCommons-Projekten zu arbeiten, das dürfte denke ich einen ähnlichen Effekt haben, da meiner Meinung das Hauptziel von den 1€-Jobs doch sein sollte, die Leute beim Arbeiten zu halten, sodass sie nicht total abrutschen bzw. schwarz arbeiten.

  3. @ Arne: ungünstige wortwahl – „die ganzen Hartz IV Empfänger, die keine 1€-Jobs machen wollen“ … „da meiner Meinung das Hauptziel von den 1€-Jobs doch sein sollte, die Leute beim Arbeiten zu halten, so dass sie nicht total abrutschen“. für ein differenziertes bild von der personengruppe hartz-iv-empfänger ein erster input hier:
    http://de.indymedia.org/2005/03/110056.shtml

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