Ankündigung: re:publica’08 – Die kritische Masse

Vom 02. bis 04. April 2008 findet in Berlin die re:publica’08-Konferenz mit dem Untertitel „Die kritische Masse“ statt. Nach dem großen Erfolg der „re:publica – Leben im Netz“ mit über 700 Teilnehmern im April 2007 wird es erneut um die kulturellen und gesellschaftlichen Aspekte des Web 2.0 gehen.

Die Konferenz wird zusammen von der newthinking communications GmbH und der Spreeblick KG organisiert und durchgeführt. Dahinter stehen die beiden bekannten Weblogs spreeblick.com und netzpolitik.org.

„Wenn wir heute von «Kritischer Masse» reden, ist nicht mehr der nuklearphysische Begriff gemeint“, sagt Johnny Haeusler von spreeblick.com. „Es ist stattdessen die Teilnehmerzahl in einem Netzwerk, ab der die Nutzerzahl exponenziell zu wachsen beginnt, es also zu einem Selbstläufer wird.“ Mit derartigen Kettenreaktionen und den Auswirkungen sozialer Netzwerke auf das tägliche Leben, auf Wirtschaft und Politik werden sich drei Tage lang Besucher der re:publica’08 beschäftigen.

Markus Beckedahl von netzpolitik.org ergänzt: „2008 wird die re:publica deutlich internationaler als 2007. Interessante Vortragende aus anderen Ländern werden eingeladen, um über die globalen Aspekte von sozialen Medien und der digitalen Gesellschaft zu diskutieren. Wir planen wieder bis zu 100 Vorträge, Workshops und Diskussionen.“

Mit der Ankündigung wurde ein „Call for Participation“ für die re:publica’08 gestartet. Das Einsenden von Programmvorschlägen und potenziellen Workshops ist ausdrücklich erwünscht: Diese können wahlweise per Mail eingeschickt, im eigenen Weblog veröffentlicht oder ins re:publica-Wiki geschrieben werden.

Die re:publica’08 wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds Berlin.

Kurz zusammen gefasst:

Was: „re:publica 2008 – Die kritische Masse“
Wann: 02.-04. April 2008
Wo: Kalkscheune in Berlin-Mitte
Wer: Spreeblick und newthinking communications
Netz: http://www.re-publica.de
Twitter: http://www.twitter.com/republica

Mehr Zeit für kritische Berichterstattung

Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen. Um Euch also weniger mit Spendenaufrufen auf die Nerven zu gehen und mehr Recherchen und Hintergründe bieten zu können, brauchen wir Eure regelmäßige Unterstützung.

Jährlich eine Stunde netzpolitik.org finanzieren

Das Jahr hat 8.760 Stunden. Das sind 8.760 Stunden freier Zugang zu kritischer Berichterstattung und wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik bei netzpolitik.org.

Werde Teil unserer Unterstützungs-Community und finanziere jährlich eine von 8.760 Stunden netzpolitik.org oder eben fünf Minuten im Monat.

Jetzt spenden


Jetzt spenden

4 Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.