Netzwelt hat die Musicload – Marketing-Chefin Susanne Peter zu der Plattform befragt. Das Interview ist relativ lustig und beinhaltet einige Stilblüten.
Wie z.B. der grosse Vorteil der neuen Musicload-Musicflatrate gegenüber Internetradios:
„Musicload nonstop“ bietet eine sehr hohe Klangqualität von 128 Kilobit pro Sekunde.
Das nächste Zitat ist eigentlich das Beste an dem ganzen Interview:
Musicload setzt bereits auf ein offenes Format. Durch den Einsatz von Microsoft DRM laufen Musicload-Titel auf jeglicher Hardware, die „Microsoft-enabled“ ist.
Und dann verwechselt die Frau noch ständig, dass der Upload in Tauschbörsen nach dem Urheberrechtsgesetz verboten ist, nicht aber der Download:
netzwelt: Und wie wollen sie die überzeugen, nicht mehr illegal herunterzuladen?
Peter: Filesharer haben viel Zeit und wenig Geld. Und weil der illegale Musikdownload weit verbreitet ist, wissen die meisten nicht über die Konsequenzen Bescheid. Die Musikindustrie verfolgt illegale Downloader bereits massiv wegen Verletzung des Urheberrechts. Auch der Phonoverband redet in diesem Zusammenhang nicht mehr von Piraterie, sondern von Diebstahl und verurteilt den illegalen Download. Wir versuchen, diese Menschen zu überzeugen. Mit attraktiven Preise und dem Abo-Modell lässt sich die Zielgruppe durchaus dazu zu bewegen, für garantiert abspielfähige und virenfreie Musik Geld auszugeben.
Wenn ich abspielfähige Musik kaufen möchte, gehe ich eMusic oder Finetunes, aber sicherlich nicht zu Musicload mit ihrem Krüppel-DRM, was garantiert nicht überall abspielbar ist. Boykottiert den Dienst am Besten, bis sie es mal verstanden haben.
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