Youtube rückt wohl ohne Richter Nutzerdaten heraus, wie die Futurezone berichtet.
In einem Fall wurde der Journalist Robert Tur, der ein von ihm gemachtes Video auf YouTube fand, an jene Person verwiesen, die den Clip auf YouTube online gestellt hatte. Die entsprechenden Nutzerdaten wurden Tur umstandslos ausgehändigt. Auch die Anwälte des Hollywood-Studios Paramount erhielten von YouTube die Daten eines Nutzers, der ein Video des Filmkonzerns auf die Online-Videoplattform geladen hatte.
Die Futurezone bezieht sich auf einen C‑Net Artikel und verlinkt diesen auch: YouTube’s no friend to copyright violators. Überhaupt ist die Futurezone erfreulicherweise eines der wenigen Online-Medien, die sowas tun.
Ansonsten klingt die Message eher unfreundlich. Was passiert wohl, wenn die chinesische Regierung nach Nutzerdaten anfragt, wenn schon wegen Copyright-Verstösse einfach so Daten heraus gegeben werden?
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5 Kommentare zu „Youtube gibt Nutzerdaten heraus“
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[…] Nachtrag: YouTube scheint auf jeden Fall rechtliche Probleme vermeiden zu wollen. So wurden scheinbar schon mehrfach Nutzerrdaten herausgegeben und das sogar ohne gerichtlichen Druck. […]
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Nutzerdaten von YouTube frei Haus…
Wer beim IT-Blasen-Videoportal YouTube mal wieder Videos online stellt, an denen er nicht die Urheberrechte besitzt, der wird ohne große Probleme von YouTube “verpetzt”. Soll heißen, die Benutzerdaten werden auf Verlangen herausgerückt.
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[…] Interessant auch die Frage von Markus bei netzpolitik.org: Was passiert wohl, wenn die chinesische Regierung nach Nutzerdaten anfragt, wenn schon wegen Copyright-Verstösse einfach so Daten heraus gegeben werden? […]
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Youtube verrät Nutzerdaten an Musikindustrie und Staatsanwaltschaft?…
Hab gerade die News gelesen das Youtube private Nutzerdaten an die Musikinustrie weitergibt? Was ist das denn f.…..
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[…] Nicht erst seit gestern hat der eine oder andere Teenie sein Taschengeld bei diesen Brüdern abgeben müssen. Warum also nicht eigene Ringtones erstellen und diese – ganz WEB 2.0 konform – mit anderen kostenlos austauschen?! Und das Ganze ohne Gebühren und Pferdefüße? Nicht ganz, denn der “user generated content” hat seine Grenzen dort ‑wie bei Youtube auch -, wo Copyrights exisitieren und da kennt man bald keine Freunde mehr. Aber immerhin, wer kreativ eigene Musik und Audiomaterial entwickelt oder zusammenschneidet, kann ganz groß rauskommen, wenn´s klingelt… Tags: klingeltöne, usergeneratedcontent, Web2.0 […]
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