USA: EU-Kommission soll freundlicher zu Microsoft sein

Die US-Regierung soll über ihre Botschaft in Brüssel die EU-Kommission gebeten haben, freundlicher zu Microsoft im Anti-Trust Verfahren zu sein, wie ZDNet UK berichtet: US government ‚lobbied EC‘ over Microsoft fine. Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes is not amused.

The US government sought to influence the European Commission over Microsoft’s antitrust case, according to competition commissioner Neelie Kroes. Kroes said the US embassy in Brussels had asked her to be „nicer“ to Microsoft ahead of her decision to fine the software giant €280m in July. The commissioner criticised the approach. „This is of course an intervention which is not possible,“ Kroes told Dutch newspaper Financieele Dagblad this week.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

5 Ergänzungen

  1. Nun seien wir mal nicht so. Folgen wir dem guten Beispiel der USA: keine Handelsbeschränkungen für nichtnationale Wettbewerber – eben genauso wie in den USA…

  2. Vermutlich droht uns erstmal der US-Handelskommissar – der löst schon bei Beamten im Justizministerium Ängste aus. Scheint so eine Art Darth Vader zu sein.

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.