Subjektives Sicherheitsgefühl und Videoüberwachung

Sehr interessant ist ein Artikel von Nils Zurawski, Leiter des Projekts Videoüberwachung am Institut für kriminologische Sozialforschung der Uni Hamburg, auf Telepolis: Gefährliche Stadtviertel.

Letztlich führt die Rede über solche Stadtteile als gefährliche oder gekippte Orte mit einer am Rande der Gesellschaft stehenden Bevölkerung dazu, dass sie genau dorthin geschoben werden, wo man sie ohnehin verortet. Eine solche selbstprophezeihende Voraussage kann zu gefährlichen Konsequenzen führen. Etwa zur Ausgrenzung von ganzen Bevölkerungsteilen aus der Gesellschaft, für die man ohnehin nichts tun muss – außer, dass sie überwacht werden sollten.

Erinnert leicht an die „Gated Communities“-Animation in Bowling for Columbine.

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