Schul-Propaganda in Österreich: „Ideen sind etwas wert“

Auch in Österreich erstellt der „Verband der österreichischen Musikwirtschaft [IFPI]“ unterstützt vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eigene Urhebererchts-Propaganda für die Zielgruppe Schüler. Das Motto lautet „Ideen sind etwas wert“ und mittlerweile ist auch die Filmwirtschaft in das Projekt eingestiegen.

Die Futurezone berichtet jetzt darüber: Schulunterricht mit „Lobbyisten-Texten“.

Bei näherer Durchsicht weisen die Unterrichtsmaterialien jedoch tendenziöse Informationen und Leerstellen auf. So wird zwar im Zusammenhang mit dem Thema Online-Tauschbörsen ausführlich auf die Gefahren von Viren und Spyware hingewiesen, die Verwendung ähnlicher Software beim CD-Kopierschutz durch Musikkonzerne findet hingegen keine Erwähnung.

Wir überwachen die Überwacher

WE FIGHT FOR YOUR DIGITAL RIGHTS

Wir kämpfen jeden Tag für digitale Grund- und Freiheitsrechte. Durch deine Spende sind wir dabei unabhängig und nicht auf Werbung, Tracking, Paywall oder Clickbaiting angewiesen. Vielen Dank für Deine Unterstützung!

Mehr erfahren

Jetzt Spenden

0 Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.