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Schul-Propaganda in Österreich: „Ideen sind etwas wert“

Auch in Österreich erstellt der „Verband der österreichischen Musikwirtschaft [IFPI]“ unterstützt vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eigene Urhebererchts-Propaganda für die Zielgruppe Schüler. Das Motto lautet „Ideen sind etwas wert“ und mittlerweile ist auch die Filmwirtschaft in das Projekt eingestiegen. Die Futurezone berichtet jetzt darüber: Schulunterricht mit „Lobbyisten-Texten“. Bei näherer Durchsicht weisen die Unterrichtsmaterialien…

  • Markus Beckedahl

Auch in Österreich erstellt der „Verband der österreichischen Musikwirtschaft [IFPI]“ unterstützt vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eigene Urhebererchts-Propaganda für die Zielgruppe Schüler. Das Motto lautet „Ideen sind etwas wert“ und mittlerweile ist auch die Filmwirtschaft in das Projekt eingestiegen.

Die Futurezone berichtet jetzt darüber: Schulunterricht mit „Lobbyisten-Texten“.

Bei näherer Durchsicht weisen die Unterrichtsmaterialien jedoch tendenziöse Informationen und Leerstellen auf. So wird zwar im Zusammenhang mit dem Thema Online-Tauschbörsen ausführlich auf die Gefahren von Viren und Spyware hingewiesen, die Verwendung ähnlicher Software beim CD-Kopierschutz durch Musikkonzerne findet hingegen keine Erwähnung.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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