Microsoft wollte die EU-Kommission wohl als Vermittler nutzen, um den Wettbewerber Adobe über Änderungen in Windows Vista zu informieren. Die EU-Kommission teilte aber mit, dass dies nicht ihre Aufgabe sei: EU macht nicht den Boten für Microsoft.
Wie die Kommission dem Konzern am Montag mitteilte, soll er selbst die Änderungen, die auf Anraten der EU und Südkoreas an Vista vorgenommen wurden, Adobe erklären. Microsoft hatte offenbar bei der Darlegung vor dem Gremium darum gebeten, dass die EU dies übernimmt. EU-Sprecher Jonathan Todd stellte aber klar, dass „Microsoft und Adobe direkt miteinander reden müssen“.