Eine der grossen Schlagzeilen von gestern war das „Entgegenkommen“ von Microsoft auf die Forderungen der EU-Kommission. Diese möchte nämlich, dass Microsoft seine Schnittstellen offenlegt, damit Wettbewerber besser mit der Windows-Monopolinfrastruktur interagieren können. Microsoft überraschte gestern mti der Ankündigung, anstatt die Schnittstellen offen zu legen, den Quellcode für den Windows Server lizenzieren zu wollen. Auf den ersten Blick klingt das für technisch nicht gerade versierte Menschen gut. Allerdings meldet jetzt die Free Software Foundation Europe in einer Pressemitteilung, dass dieser „Apfel“ vergiftet sein könnte. Denn ein Blick auf den Quellcode bringt wenig, wenn die Schnittstelleninformationen weiterhin gesichert sind und Microsoft über das Urheberrecht und Softwarepatente weiterhin kontrollieren kann, wer wie mit der Windows-Infrastruktur interagiert.
According to FSFE this would not be of any help, but would cause additional troubles. Carlo Piana, FSFE’s lawyer explains: „This ‚commitment’ is poisoned – they do it in a way that worsens the situation for Free Software: Because that source code is under Microsoft copyright, developers who have seen the source code cannot reimplement it in Free Software for fear of copyright violation.“
Even worse, „Microsoft might try to shut down competition by making claims of copyright infringement based on the argument that the developer ‚could’ have looked at the source code“, Piana forecasts.
Update:
In der TAZ gibt es auch zwei Artikel zum Thema:
TAZ: Nur ein neuer Köder von Microsoft
TAZ: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
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2 Kommentare zu „Ein vergifteter Apfel?“
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Die taz zu diesem Thema:
http://www.taz.de/pt/2006/01/27/a0093.1/text
http://www.taz.de/pt/2006/01/27/a0145.1/text
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Danke,hatte ich noch nicht gesehen.
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