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Die Open-Source-Strategie von SUN

Die Technology Review sprach mit John Gage, Mitgründer und Chef-Wissenschaftler von Sun Microsystems: „Alles wird als Open Source offengelegt“. Der zweite Pfad – ich kann Ihnen allerdings jetzt keine Zahlen nennen – ist die Offenlegung unserer Hardware vor sechs Monaten. Als Ergebnis haben in diesem Herbst 1000 chinesische Universitäten das Design unserer Multi-Core-Prozessoren in ihre…

  • Markus Beckedahl

Die Technology Review sprach mit John Gage, Mitgründer und Chef-Wissenschaftler von Sun Microsystems: „Alles wird als Open Source offengelegt“.

Der zweite Pfad – ich kann Ihnen allerdings jetzt keine Zahlen nennen – ist die Offenlegung unserer Hardware vor sechs Monaten. Als Ergebnis haben in diesem Herbst 1000 chinesische Universitäten das Design unserer Multi-Core-Prozessoren in ihre Vorlesungen mit aufgenommen. Sie müssen uns nichts dafür bezahlen. Und Sie können das nehmen und verändern. Wenn Ihnen nicht gefällt, wie Sun in dem neuen Niagra-Chip Fließkommazahlen verarbeitet, dann machen Sie es einfach selbst. Und Sie können einfach einen Dienstleister beauftragen, das dann zu fertigen – Sie brauchen heutzutage keine eigenen Fabs mehr. Sie können spezifische Verbesserungen für spezifische Anwendungen bauen und brauchen uns kein Geld dafür zu bezahlen. Aber das verbreitet unsere Art des Multi-Threadings schneller – also nützt es uns.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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