Datenschutz

CIA: Ham wa doch jesacht.

Wovor unser-Datenschützer-eins ja warnt ist, dass zu viele staatliche Datenbanken zusammengenommen ein Instrument darstellen, dass sich eher missbrauchen lässt, als dass es zur Herstellung von mehr Sicherheit dienen kann.

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Tja, wenn diese Befürchtung Realität wird, merkt das als erstes nicht der durchschnittliche ich-hab-nichts-zu-verbergen-Bürger, sondern eher derjenige, der mehr Geheimnisse pflegt. So etwa ein Geheimdienst. Also die Manifestation einer Institution, die über Menschen Daten sammelt und auswertet.

Die Chicago Tribune hat mal völlig legale Quellen angezapft, um zu sehen, was sich so über die CIA herausfinden lässt und berichtet in ihrer heutigen Ausgabe:

When the Tribune searched a commercial online data service, the result was a virtual directory of more than 2,600 CIA employees, 50 internal agency telephone numbers and the locations of some two dozen secret CIA facilities around the United States.

Die ein oder andere Identität dürfte im Eimer sein. Doch „die genaue Vorgehensweise verraten die Reporter darum so wenig, wie sie Namen von Agenten, Tarnfirmen oder Standorten offen legen. Fast beiläufig nur fallen hier Namen wie Google als kraftvolle Web-Recherchequelle oder Lexis-Nexis als größter kommerzieller Datenbankbetreiber der Welt“, so Spiegel Online.

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2 Kommentare
  1. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Dumm, aber dumm auch, daß jetzt wohl wieder Journalisten diese national security letters bekommen werden. Aber vielleich hilft dieser Fall – wie auch die 17 Millionen Namen von Pornokonsumenten, die im Netz schwirren – die Risikoeinschätzung von Verantwortlichen zu verändern, bevor es zu spät ist.

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