Generell

BBC: Citizen Internet Experts

Neben Citizen Journalism gibts jetzt sogar die neue BBC-Innovation: Citizen Internet Expert. Und das funktioniert so: Da steht man als Taxifahrer im Empfangsraum der BBC, um einen Kunden abzuholen und ein Mitarbeiter schleppt einen als vermeintlichen Experten ins Live-Studio, wo man zum Markenprozess Apple vs. Beatles Fragen beantworten soll. Dies geschah letzte Woche bei der BBC und bei Youtube kann man sich das Interview mittlerweile anschauen:

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Bei der Netzeitung gibt es auch noch eine Zusammenfassung des Interviews: BBC hielt Taxifahrer für MP3-Experten.

Trotz seiner Unkenntnis hielt sich der Fahrer anfangs recht gut in dem Gespräch. Auf die einleitende Frage, wie er den juristischen Sieg von Apple Computers über das gleichnamige Plattenlabel der Beatles bewerte, holte er zu einer weitschweifigen Antwort über Internet-Cafés und Musik-Downloads im allgemeinen aus. Als die Moderatorin nachfragte, was denn nun aber mit Apple sei, erwiderte er, er habe keine Ahnung und sei sich auch nicht sicher, warum er überhaupt hier sei.

Kommentar des Taxifahrers zum Interview: «Nun, es war okay, aber ein wenig hektisch.»

Update: Mittlerweile ist klar, dass der Herr kein Taxifahrer war, sondern sich bei der BBC als IT-Experte bewerben wollte, deswegen an der Lobby stand und zufälligerweise denselben Vornamen wie der geladene Experte hatte.

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4 Kommentare
  1. Gleich am Anfang des Clips befindet sich ja eigentlich auch schon der Hoehepunkt. Die deutliche und unverkennbare Unsicherheit des Mannes wird an Hand seines Gesichtsausdruckes mehr als klar. Ich finds ja sehr mutig, wie ruhig er dann noch auf die Fragen der Moderatorin geantwortet hat.

  2. Irgendwie hat die Netzeitung sich wohl ein anderes Interview angeschaut, weil die Reihenfolge der Antworten doch deutlich anders ist. Erst ist er verwirrt, dann schlägt er sich wacker …

  3. Laut BoingBoing war es gar kein Taxifahrer, sondern ein Mensch, der den gleichen Vornamen trug wie der eigentlich zu interviewende und im Hotel war, weil die BBC ihn als Techniker anstellen (und dafür "interviewen") wollte.

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