“Was die Vorratsdatenspeicherung so gefährlich macht”

In einem lesenswerten, ausführlichen Artikel des c’t-magazin 2/10, der auch online verfügbar ist, beschreibt Christiane Schulzki-Haddouti die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung von Kommunikationsverkehrsdaten und der Sammlung und Aggregation von digitalen Spuren, die wir in sozialen Netzwerken täglich hinterlassen. Betrachtet werden auch die erstaunliche Aussagekraft der Daten sowie die Möglichkeiten, diese mit anderen Datentöpfen zu fusionieren und deren Potential zur Überwachung und sozialen Kontrolle:

Alltägliche Rasterfahndung – Was die Vorratsdatenspeicherung so gefährlich macht

Auf zahlreiche Beschwerden hin prüft das Bundesverfassungsgericht die Rechtmäßigkeit der Vorratsdatenspeicherung von Kommunikationsverkehrsdaten. Denn die Auswertung von Verkehrsdaten kann der sozialen Kontrolle dienen. Darüber hinaus ist der massenhafte Abgleich von Daten aus verschiedenen Datenbanken technisch kein Problem und eröffnet umso mehr Missbrauchspotenzial, je mehr Daten ohne Anlass und auf Vorrat gehortet werden.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Datenschutz, Deutschland, Digital Rights, Menschenrechte, Netzpolitik und getagged , , , , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Florian Altherr, Netzpolitik.org.

4 Kommentare

  1. Erstellt am 5. Januar 2010 um 22:25 | Permanent-Link

    … es ist immer eine Balance zwischen Selbstzensur und Meinungsfreiheit in den Medien aber Missbrauchspotenzial gibt es leider immer und überall…

  2. TomD
    Erstellt am 6. Januar 2010 um 13:16 | Permanent-Link

    Aber die Mehrheit der Deutschen ist schon mal für Nacktscanner. Hat zwar jetzt nicht direkt was mit dem Thema zu tun, zeigt mir aber mal wieder, das mit dem richtigen Medieneinsatz JEDE Massnahme, die einer scheinbaren Sicherheitserhöhung dient, bei der breiten Bevölkerung durchsetzbar ist. So gut der Artikel von CSH auch ist, das ist an den Stammtischen nicht erklärbar. Und da wird die Meinung gemacht. Ich wünsche uch trotzdem ein schönes 2010.

  3. TomD
    Erstellt am 6. Januar 2010 um 13:16 | Permanent-Link
  4. Erstellt am 7. Januar 2010 um 07:30 | Permanent-Link

    [..] Eine Auflistung der Gefahren der Vorratsdatenspeicherung, mit der viel mehr über Personen herausgefunden werden kann, als allgemein gedacht. [..]

4 Trackbacks

  1. Von Links 0x100501 | Die Schreibtischwerkstatt am 5. Januar 2010 um 20:16

    [...] Links 0×100501 Christian – Posted on 05 Januar 2010 ct: "Alltägliche Rasterfahndung – Was die Vorratsdatenspeicherung so gefährlich macht" – via Netzpolitik [...]

  2. [...] “Was die Vorratsdatenspeicherung so gefährlich macht” [...]

  3. Von Gefahren der Vorratsdatenspeicherung | Z10 am 6. Januar 2010 um 10:37

    [...] In einem lesenswerten, ausführlichen Artikel des c’t-magazin 2/10, der auch online verfügbar ist, beschreibt Christiane Schulzki-Haddouti die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung von Kommunikationsverkehrsdaten und der Sammlung und Aggregation von digitalen Spuren, die wir in sozialen Netzwerken täglich hinterlassen. via netzpolitik [...]

  4. [...] Das bedeutet, es geht auch ohne die Vorratsdatenspeicherung – mit mehr Ermittlern und weniger Grundrechtseinschränkungen. Ähnlich wie bei der Netzsperrendebatte zeigt sich: man braucht nicht unbedingt neue Gesetze, wenn [...]

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