Spiegel-Online erklärt die Vorratsdatenspeicherung

Spiegel-Online erklärt die Vorratsdatenspeicherung: Der Weg zum Spanner-Staat.

Große, vernetzte Datenbanken halten fest, wer im vergangenen halben Jahr mit wem telefoniert, gemailt, SMS geschrieben hat. Sie speichern, wann und auch wo jedermann sein Mobiltelefon benutzt hat. Und sie protokollieren, wer wann im Internet herumlungert. Im kommenden Jahr ist das Realität, wenn alle Gesetzesänderungen zur Überwachung der Telekommunikation durchkommen, die die Bundesregierung gerade vorantreibt.

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6 Kommentare

  1. Erstellt am 26. Juni 2007 um 17:55 | Permanent-Link

    Na wollen wir mal hoffen, dass allmählich der Aufschrei kommt.

    Vielleicht kommt es ja auch mal in die Printausgabe…

    Obwohl, das wäre beim Spiegel vermutlich zu viel erwartet.

  2. Erstellt am 26. Juni 2007 um 18:43 | Permanent-Link

    Pah, “Spanner-Staat.” Das klingt verharmlosend, als wäre es nur der Nachbar, der mal heimlich durchs Badezimmerfenster lugt. Von jahrelanger Profilerstellung schweigt die Überschrift, genau wie vom technischen Wahn der nötig ist.

  3. Erstellt am 26. Juni 2007 um 18:52 | Permanent-Link

    auf den großen aufschrei warten wir ja nun schon bei so einigen maßnahmen der letzten zeit… und warten… und warten… :-/

    vielleicht hilft der film ja in jeder werbeopause im tv:
    http://macheath.de/data/video/big-brother-state.mp4

  4. Erstellt am 27. Juni 2007 um 08:43 | Permanent-Link

    …um eine Diskussion anzufachen, die wirklich noch etwas bewirken koennte.

  5. Erstellt am 27. Juni 2007 um 10:28 | Permanent-Link

    …. und Google beschwert sich und steht plötzlich als Verteidiger der Freiheit da, die nie die Emails ihrer Kunden gespeichert haben, noch andere Daten, die sie ebenfalls gut gebrauchen können…. welch ein schöner Nebeneffekt….

  6. third eye
    Erstellt am 1. Juli 2007 um 19:15 | Permanent-Link

    Und einige beschwer(t)en sich über die Stasi …das wird erst der Anfang, dagegen war die Stasi die reinste “Krabbelgruppe” (Vorsicht! satierischer Ausflug!).
    Ich denke da an direkt nach der Geburt implantierte High-Tech-Chips, die lebenslang senden, vielleicht sogar ohne Wissen des Trägers:o!?).
    In den USA hat eine Firma eine Software patentiert, mit der sich nachvollziehen läßt, wer wann wo welches Dokument ins Netz gestellt hat …Big Brother is coming! Toll, nichtwar? Und igendwie passend dazu…am New Yorker JFK Flughafen gab es heute (oder gestern-alles so schnellebig…hm…Absicht:o)?!) eine Terrorwarnung;von wegen England…pah…nur die USA haben das einzig wahre Privileg auf den “echten” “Terror”:o)! Ein Schelm wer böses dabei denkt… Aber, oder gerade deswegen, eine vorzügliche Argumentationsvorlage für die Vorratsdatenspeicherung …nur, ich finde das geht auch intelligenter liebe Amerikaner, nehmt euch doch ein Bsp. an den Irakern …da machts jeden Tag “Bums”, da braucht ihr doch nicht auf die Engländer zu warten …das geht doch besser, ich weiss es!
    Und Herr Schäuble …ich will schon was ordentliches sehen, was Außergewöhnliches, so nach dem Motto: “Der Bundestag fliegt in die Luft and over the Spree too”, oder “Amok im Bundesrat – es war ein widerliches Gemetzel!” …ich bin eben schwer zu überzeugen:o)!
    Mit gedankenverbrecherischen Grüßen

3 Trackbacks

  1. Von Vorratsdatenspeicherung auf SpOn | MellowBox am 26. Juni 2007 um 17:54

    [...] [via] var tabPane1 = new WebFXTabPane( document.getElementById( “tab-pane-1″ ) ); [...]

  2. [...] via: netzpolitik.org [...]

  3. [...] [1] keine neue Terror Lage in Deutschland [2] Schäuble handelt vorsätzlich [3] Luft-Wasser-Überwachung [4] Was wird mit unseren Daten passieren? [5] Was ist die Vorratsdatenspeicheurng? [6] Keine Tolleranz bei der inneren Sicherheit! [...]

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