Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 18.12.2025

    Legal Tribune Online

    Amazon darf Nutzer*innen seines Premium-Dienstes Prime keine Werbung ausspielen, so das Landgericht München. Die haben ein werbefreies Programm gebucht, also hat das auch werbefrei zu bleiben.

  • ScienceDaily

    Eine Studie mit 1.090 US-amerikanischen Teilnehmenden zeigt: "Menschen gehen davon aus, dass Falschinformationen und schädliche Inhalte die Feeds in den sozialen Medien weitaus stärker dominieren, als dies tatsächlich der Fall ist."

  • EU-Kommission

    Die EU-Kommission hat den Entwurf eines Leitfadens vorgelegt, wie Anbieter KI-generierte Inhalte kennzeichnen können, um den Vorgaben der KI-Verordnung zu entsprechen – zum Beispiel über ein gemeinsames Icon.

  • ETH Zürich

    Autonome Waffensysteme werden die Kriegführung der Zukunft elementar verändern. Und in der Übergangsphase gibt es ein großes Eskalationspotenzial. Das erklären zwei Züricher Wissenschaftler*innen.

  • heise online

    Ein 17-Jähriger hat mithilfe sogenannter KI ein Video von einem vermeintlichen Putsch in Frankreich erstellt. Nach 12 Millionen Views und einem echauffierten Präsidenten Emmanuel Macron bittet er um Entschuldigung.

  • Der Standard

    Fernseher von LG bekommen mit einem Update Microsofts KI-Assistent Copilot aufgespielt. Die Anwendung lässt sich dann nicht mehr löschen.

  • Rest of World

    Für den optimalen Betrieb eines Datenzentrums ist die Außentemperatur wichtig. Einer Recherche des US-Mediums Rest of World zufolge stehen von rund 8.800 Datenzentren weltweit rund 600 in zu heißen Regionen, die meisten jedoch in zu kühlen.

  • Ars Technica

    Acht Erweiterungen für Chromium-basierte Browser sammeln Konversationen, die Nutzer*innen mit Chatbots führen. Die gewonnenen Informationen verkaufen sie zu Werbezwecken.

  • appfairness.org

    App-Entwickler:innen, Branchenverbände und Verbraucherorganisationen kritisieren in einem offenen Brief an die EU-Kommission, dass Apple den Digital Markets Act missachte. Trotz gesetzlicher Vorgaben hätten sich die Bedingungen in dessen App Store kaum geändert.

  • Der Spiegel

    Durch einen IT-Fehler im Kultusministerium blieben Tausende Lehrerstellen in Baden-Württemberg über Jahre unbesetzt – weil sie angeblich schon vergeben waren. Eine Arbeitsgruppe hat rekonstruiert, dass der Fehler auf eine Systemumstellung vor zwanzig Jahren zurückgeht.

  • Ticker vom 17.12.2025

    BBC

    Die Jahre zwischen 2000 und 2013 gelten als "digitales schwarzes Loch", in denen viele Nutzer:innen ihre digitalen Fotos zwar freigiebig auf Plattformen wie MySpace und Facebook teilten, sie dort aber auch unwiederbringlich verloren.

  • The Guardian

    Die USA haben die Umsetzung des 31-Milliarden-Pfund schweren "Tech Prosperity Deal" mit Großbritannien ausgesetzt. Grund ist unter anderem der Streit um eine digitale Dienstleistungssteuer auf US-amerikanische Produkte.

  • heise online

    Der Landesverfassungsschutz in Hessen darf jetzt wieder Sicherheitslücken nutzen, um Schadsoftware auf Smartphones und Computer aufzuspielen. Der Landtag hat das entsprechende Gesetz novelliert, nachdem es vom Verfassungsgericht beanstandet worden war.

  • BBC

    Sie sah aus wie "ein Toaster mit einer Linse": Vor 50 Jahren schoss erstmals eine digitale Fotokamera ein Bild. Die Idee dafür entnahm der Erfinder dem Star-Trek-Universum, seine Hoffnungen setzte er aufs Mooresche Gesetz.

  • Mannschaft

    Dem Budapester Bürgermeister Karácsony drohen jetzt doch rechtliche Konsequenzen, weil er im Juni die zuvor verbotene Pride-Demonstration möglich gemacht hat. Die Polizei hat ihre Ermittlungen gegen ihn mit der Empfehlung einer Anklage abgeschlossen – er soll gegen das Versammlungsrecht verstoßen haben.

  • noyb

    Die Datenschutz-Organisation noyb hat in Österreich zwei Beschwerden gegen TikTok eingereicht. Es geht um mutmaßliches Tracking über Apps hinweg. Demnach soll TikTok über einen Drittanbieter erfasst haben, dass ein Nutzer bei der Dating-App Grindr aktiv ist.

  • heise online

    Tech-Milliardär Elon Musk und X wollen die Markenrechte an Twitter nicht hergeben. Ein Start-up wollte sie haben, um die Plattform wieder aufleben zu lassen. Jetzt soll der Streit vor Gericht gehen.

  • Mozilla

    Der neue Mozilla-Chef Anthony Enzor-DeMeo will Firefox zu einem "modernen KI-Browser" entwickeln. Allerdings sagt er auch: „KI sollte immer eine Option sein – etwas, das Menschen jederzeit einfach abschalten können.“

  • Bleeping Computer

    Die Hacking-Gruppe ShinyHunters droht mit der Veröffentlichung von angeblich 200 Millionen Datensätzen von Pornhub-Premium-Nutzenden, darunter E-Mail-Adresse und Videoverlauf. Einen Abfluss von Daten hatte Pornhub zuvor bestätigt.

  • CNN

    Nach der Entlassungswelle durch die Kostenkürz-Abteilung DOGE will die rechtsradikale US-Regierung mit der Initiative Tech Force rund 1.000 IT-Fachleute einstellen, die sich vor allem mit sogenannter KI befassen.

  • Ticker vom 16.12.2025

    Deutscher Bundestag

    Die Länder sollen einfacher als bisher die Bundeswehr um Amtshilfe bitten dürfen, um Drohnen vom Himmel zu holen. Dabei soll auch "Waffengewalt" zum Einsatz kommen dürfen. Über den Gesetzentwurf soll der Bundestag am Donnerstag erstmals beraten.

  • Reuters

    Nachdem die russische Regierung den Zugang zur Gaming-Plattform Roblox gesperrt hatte, kam es nach einem Bericht der Agentur Reuters zu einem im Regime selten gesehenen Protest. Dutzende Menschen sind demnach in Sibirien auf die Straße gegangen.

  • Posteo

    Während Großbritannien biometrische Gesichtserkennung durch die Polizei weiter ausbauen will, zeigt ein Prüfbericht, wie die Technologie marginalisierte Gruppen diskriminiert. Demnach ist die Rate irrtümlicher Treffer bei Schwarzen Frauen deutlich höher.

  • heise online

    Ein Vorstoß der britischen Regierung sieht laut Financial Times vor, dass etwa Google und Apple – zunächst freiwillig – auf Betriebssystem-Ebene die Anzeige jeglicher Nacktbilder unterbinden, bis Nutzende ihr Alter nachweisen. Die Folge wäre eine systemweite Überwachung aller Inhalte.