Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 13.03.2025

    404 Media

    Eine Firma im Besitz des saudi-arabischen Staatsfonds hat Pokémon Go (und weitere Spiele) vom US-Anbieter Niantic gekauft. Damit dürfte auch ein reicher Schatz an Nutzerdaten in die Einflusssphäre der absoluten Monarchie wandern.

  • Heise Online

    Ob das BND-Gesetz die Menschenrechte verletzt, lassen die Gesellschaft für Freiheitsrechte und Reporter ohne Grenzen vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte überprüfen. Manche Befugnisse des Auslandsgeheimdienstes seien an „keine Voraussetzungen geknüpft“, so die NGOs.

  • Futurezone

    In Österreich wird ein Gesetz erarbeitet, dass es Telekommunikationsanbietern erlaubt, SMS zu analysieren, um Betrug zu verhindern. Die deutsche Telekom will ab 1. April SMS nach betrügerischen Links durchsuchen.

  • Techradar

    In Frankreich hat das Parlament die geplanten Hintertüren in verschlüsselten Diensten abgelehnt. Sie waren Teil eines Gesetzes gegen den Drogenhandel.

  • Der Standard

    TikTok führt eine Reihe von Funktionen ein, mit denen Eltern den Social-Media-Konsum des Nachwuchses kontrollieren können. Die dürfen zum Beispiel Zeitfenster bestimmen, in denen die App blockiert wird, und einsehen, wem ihr Kind folgt und umgekehrt.

  • The Hill

    Nur mehr die Unterschrift des Gouverneurs braucht ein Gesetz in Utah, das Alterskontrollen für App Stores einführt. Meta, X und Snap freuts: Sie wünschen sich dafür eine zentrale Stelle, dann müssen sie nicht selbst Ausweise überprüfen.

  • The Verge

    Apple und Google sollen den Browsermarkt behindern, sagen britische Wettbewerbshüter:innen. Die Folge der Untersuchung könnten mehr Wahlmöglichkeiten für Nutzer:innen sein.

  • Der Standard

    Molotowcocktails auf Teslas: Der Standard fasst zusammen, wie sich die Proteste gegen Elon Musk radikalisieren. Während der Tech-Milliadär die Machtübernahme der rechtsradikalen Trump-Regierung voranpeitscht, richten Menschen ihre Wut gegen seine Autofirma.

  • Ticker vom 12.03.2025

    France Info

    Unter dem Schlagwort "Tracking Files" hat France Info eine Reihe über den Handel mit Handy-Standortdaten veröffentlicht. Die Funde wiederholen und bekräftigen, was netzpolitik.org mit seinen Recherche-Partnern im Rahmen der Databroker Files herausfand.

  • Netzwerk Datenschutzexpertise

    In einem Gutachten argumentiert das Netzwerk Datenschutzexpertise: Der von netzpolitik.org und BR durch die Databroker-Files aufgedeckte Datenhandel ist nicht nur DSGVO-widrig, sondern auch strafbar. Datenschutzbehörden und Staatsanwaltschaften müssten aktiv werden.

  • Bitkom

    Die IT-Branche will offenbar ein Stück vom Kuchen abhaben, sollte der Staat bald massiv in die Aufrüstung investieren. Der Branchenverband Bitkom fordert "autonome Systeme zu Wasser, zu Land und in der Luft".

  • Tech Dirt

    Trumps FCC-Chef Brendan Carr beschwert sich bei Alphabet, dass es auf YouTube TV zu wenig glaubensbasierte (christliche) Inhalte gebe. Die angebliche Diskriminierung könne zum Verlust des Providerprivilegs führen, droht der selbsternannte Kämpfer für die Meinungsfreiheit.

  • Devex

    Die wenigen noch verbliebenen Mitarbeiter:innen der US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit, USAID, sollen angewiesen worden sein, eingestufte Dokumente zu vernichten. Eigentlich sollen Gesetze solchen Vertuschungsaktionen einen Riegel vorschieben.

  • The Guardian

    Leigh Phillips fragt sich in einem streitbaren Text, wo der Technik-Optimismus der Linken hin ist. Er appelliert dafür, statt mit überbordender Skepsis lieber mit mehr Gestaltungs- und Veränderungswillen zu reagieren.

  • SWR1

    Im aktuellen "Radioreport Recht" geht es um den Einsatz sogenannter Künstlicher Intelligenz beim LKA. Mit dabei: Spracherkennung und Übersetzung bei Telefonüberwachung und die Frage nach der Verfassungsmäßigkeit von Big-Data-Analysen.

  • beck-aktuell

    Online-Dienste wie Facebook sollen sinngleiche Inhalte sperren, wenn zuvor ein rechtsverletzender Beitrag wegmoderiert wurde. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt a. M. in einem Eilbeschluss entschieden.

  • D64

    Viele nette Worte findet die D64 für das Sondierungspapier von Union und SPD nicht. Bei Digitalem bestehe es vor allem aus "substanzlosen Phrasen". Das einzig konkret genannte Digitalprojekt sind repressive Bezahlkarten für Geflüchtete.

  • Der Spiegel

    Albanien sperrt den Zugang zur Videoplattform TikTok für ein Jahr. Im Winter war es zu einem tödlichen Zwischenfall zwischen Schülern gekommen, die Hauptursache daran soll offenbar der Videodienst sein.

  • taz

    Taz-Kolumnistin Annekathrin Kohout kritisiert, dass KI-Bilder zunehmend mit rechter Propaganda assoziiert werden. "Statt diese visuelle Goldgrube Rechten und Autoritären zu überlassen, sollte die progressive Kultur aufhören, sich vor der demokratisierten Bildmacht zu fürchten", lautet ihr Appell.

  • Zeit Online

    Eva Wolfangel besucht die US-Tech-Konferenz SXSW und fragt sich, warum eigentlich niemand Klartext über die aktuelle politische Situation in den USA spricht. "Geschwiegen wird aus Angst – und weil es um Geld geht", lautet ihr Resümee.

  • Der Spiegel

    Dass an der Spitze der USA ein Rassist steht, merkt man mittlerweile auch bei US-Streaminganbietern. Das Programm von Netflix, Disney+ und Co. hat sich gewandelt, Content-Warnungen verschwinden von den Plattformen.

  • Ticker vom 11.03.2025

    Don Moynihan / Substack

    Der US-Verwaltungswissenschaftler Donald Moynihan beschreibt, wie die Trump-Regierung seine Studierenden einschüchtert - und liefert dabei eine lange Liste mit Belegen, wie die USA gerade autoritär umgebaut werden.

  • The New York Times

    Elon Musks DOGE darf nicht mehr weitgehend abgeschirmt von der Öffentlichkeit agieren, hat ein US-Richter entschieden. Regeln zur Informationsfreiheit gelten selbst für Behörden, die keine Behörden sind, so das Gericht.

  • GameStar

    Als eines der ersten Betriebssysteme der Welt gilt "Director" und das wurde kürzlich 70 Jahre alt. Es lief auf dem Computer Whirlwind I.