Cellebrite nutzt sogenannte KI um Daten zu analysieren, die aus beschlagnahmten Telefonen extrahiert wurden. Das ermögliche effektivere Polizeiarbeit. Eine Bürgerrechtsexpertin mahnt, dass man den Analysen – wie jedem KI-Produkt – nicht vertrauen dürfe.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
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Ticker vom 07.03.2025
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Das Regierungsprogramm von ÖVP, SPÖ und NEOS in Österreich sieht viele Überwachungsmaßnahmen vor. Epicenter.works befürchtet erhebliche Einschränkungen bei Grundrechten und Datenschutz. Auf die Höchstgerichte werde "einiges an Arbeit zukommen", so die NGO.
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Eine neue Norm für digitale Bürger:innendienste ist da: DIN SPEC 66336 legt einheitliche Qualitätsanforderungen für Onlineservices und Verwaltungsportale fest. Damit sollen Dienste einheitlich und interoperabel werden.
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Dänemark wird Ende 2025 seinen Briefdienst einstellen, Postnord konzentriert sich dann auf Paketzustellungen. Zuletzt waren Briefzustellungen stark rückläufig, der Service war teuer und miserabel. Private Unternehmen, die Briefe zustellen, gibt es aber weiterhin.
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Das Whistleblower-Netzwerk hat eine Idee, was die EU mit den aktuellen Millionenstrafen wegen verzögerter Umsetzung der Whistlebowing-Richtlinie anfangen soll: Auf europäischer Ebene möge „der überfällige Unterstützungs- und Kompensationsfonds für geschädigte Whistleblower eingerichtet werden“.
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Ticker vom 06.03.2025
Mit Andrew Barto und Richard Sutton erhalten zwei Pioniere sogenannter Künstlicher Intelligenz den diesjährigen Turing-Preis. Dabei warnen sie davor, die Technik zu schnell und ohne ausreichende Sicherungsmaßnahmen auf den Markt zu werfen, wie dies derzeit üblich ist.
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Umgerechnet rund 1,4 Milliarden Euro haben mutmaßlich nordkoreanische Hacker:innen jüngst auf der Kryptobörse Bybit erbeutet. Die NYT zeichnet nun den „größten Krypto-Diebstahl der Geschichte“ im Detail nach.
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Ausgerechnet die Regierung der italienischen Neofaschistin Giorgia Meloni überdenkt ein 1,5-Milliarden-Euro-Abkommen mit Starlink. Sie äußerte Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der USA. Meloni pflegt ein enges Verhältnis zu Elon Musk.
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Wer einen Antrag auf US-Staatsbürgerschaft oder eine Aufenthaltserlaubnis stellt, muss bald die eigenen Social-Media-Konten angeben. Die nationale Einwanderungs- und Ausländerbehörde der USA begründet dies mit der nationalen Sicherheit.
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Die Musk-Gefolgsleute, die gerade die US-Regierung abwickeln, sollten laut Elon Musk eigentlich entgeltfrei arbeiten. Wired fand jetzt zahlreiche DOGE-Mitarbeiter, die deutlich über 100.000 US-Dollar pro Jahr von der Regierung bekommen.
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Der Bundesrechnungshof kritisiert ein großes IT-Projekt der Bundeswehr. Bei einem digitalen Richtfunksystem habe es kein reguläres Ausschreibungsverfahren gegeben. Außerdem sei fraglich, ob es technisch umsetzbar sei. Es fällt das Wort "Investitionsruine".
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Nach der Amokfahrt in Mannheim fordert Mohamed Amjahid in einem Kommentar "echte Sicherheit" statt migrationspolitischer Panikmache und hasserfüllten Parolen.
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Weil erst die damalige Große Koalition und danach die Ampel die EU-Richtlinie zu Whistleblowing nicht rechtzeitig umgesetzt haben, muss Deutschland wegen Vertragsverletzung eine Geldbuße von 34 Millionen Euro bezahlen. Nachlässig waren auch andere EU-Länder.
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Anhand von zwei aktuellen Gerichtsfällen analysiert der Jurist Anmol Jain den Stand der Meinungsfreiheit in Indien. Er kritisiert eine Rechtsprechung, die mehr auf persönlichen Moralvorstellungen als auf Unvoreingenommenheit aufbaut.
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Nachdem 7.000 Menschen aus Zentren für Online-Betrug in Myanmar befreit worden sind, berichtet die Tagesschau darüber, unter welchen Bedingungen sie Online-Betrug begehen mussten und was man über die kriminellen Netzwerke dahinter weiß.
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Ein Bündnis von mehr als 20 zivilgesellschaftlichen Organisationen hat der künftigen Bundesregierung einen Forderungskatalog für eine "digitale Brandmauer" vorgelegt. Sie richtet sich gegen Überwachung und für mehr Demokratie im digitalen Raum.
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Ticker vom 05.03.2025
Wenn Sandra Lee an Pickeln, Furunkeln und Co. herumwerkelt, zieht das Millionen Follower:innen auf YouTube und Instagram in ihren Bann. Ein Porträt über die wohl bekannteste Dermatologin weltweit, die mittlerweile ihre eigene Reality-TV-Sendung hat.
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Andrew und Tristan Tate durften aus Rumänien in die USA ausreisen, obwohl gegen sie wegen des Verdachts auf Vergewaltigung und Menschenhandel ermittelt wurde. Nun hat auch der Generalstaatsanwalt von Florida eigene Untersuchungen eingeleitet.
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Die Los Angeles Times lässt seit Neuestem ihre Artikel von einem Sprachmodell daraufhin prüfen, ob diese neutral geschrieben sind. Erkennt die KI eine mutmaßliche Meinung, markiert sie den Text und fügt alternative Sichtweisen hinzu.
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Gegen ein saarländisches Datenrettungsunternehmen gibt es Vorwürfe von Betrug, Unterschlagung oder Sachbeschädigung. Das Brisante daran: Die Firma arbeitete nicht nur mit den kaputten Datenträgern von Privatleuten, sondern bekam auch viele Aufträge von Polizeibehörden.
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Forscher*innen haben herausgefunden, dass Google zahlreiche Cookies und andere Möglichkeiten zur Identifikation auf Android-Smartphones installiert – selbst wenn deren Nutzer*innen nie eine Google-App geöffnet haben. Google tut dies ohne Einwilligung, Opt-out ist nicht möglich.
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Polizist:innen sollen in Chats rechtsradikale Nachrichten ausgetauscht haben. Jetzt ermittelt die Hamburger Polizei, es gab mehrere Hausdurchsuchungen bei 15 Beamt:innen.
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Apple wehrt sich gegen eine geheime britische Anordnung, eine Hintertür in die iCloud einzubauen. Das Unternehmen hat eine Beschwerde beim Investigatory Powers Tribunal eingereicht, darf aber nicht öffentlich darüber sprechen.
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The New Yorker singt ein Loblied auf die Wikipedia. Dazu erklärt das Medium, warum die Wissenswebsite von Ultra-Konservativen wie Elon Musk oder der Heritage Foundation so heftig angegriffen wird.