Das unaufgeforderte Versenden von Genitalbildern soll in Österreich künftig strafbar werden, wie die SPÖ-Justizministerin heute bekanntgegeben hat. Betroffen seien vor allem Frauen, die von Männern sogenannte Dickpics erhalten. Das Phänomen ist eine Form sexualisierter, digitaler Gewalt.
Ticker
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Ticker vom 23.04.2025
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Rechtsanwalt Sebastian Brill beschreibt die Geschichte einer bankrotten Kryptowährungsplattform, eines zwischenzeitlich untergetauchten Start-up-Gründers, seiner Auslieferung aus Montenegro an die USA und einen verschobenen Prozessbeginn.
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Was macht eigentlich der bisherige Verkehrs- und Digitalminister Volker Wissing nach seinem FDP-Austritt? Die SPD sähe ihn wohl gern in ihren Reihen, doch das lehnt der frühere Liberale ab – "derzeit".
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Der Informatiker Stefan Naumann berichtet im Interview über den Blauen Engel für Software und was Programme ressourcenschonend macht.
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Mit welchen Maßnahmen schützt der Vatikan die anstehende Wahl des neuen Papstes? Wired berichtet über Signalstörer, Drohnenabwehr und Sichtschutzfolie an den Fenstern während des Konklaves.
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Ebay setzt die Daten seiner Nutzer:innen neuerdings dazu ein, um die eigenen KI-Systeme zu trainieren – es sei denn, man widerspricht. Die Verbraucherzentralen raten dazu, das Datensammeln abzuschalten.
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Metas "Oversight Board" warnt vor Menschenrechtsverletzungen durch die im Januar verkündete, laxere Inhaltsmoderation. Der Konzern solle halbjährlich prüfen und berichten, wie sich die Änderungen auswirken, etwa auf queere Menschen, Migrant:innen und Menschen im Globalen Süden.
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Die schwedische Regierung will das Sexkaufverbot auch auf nicht-physische Dienstleistungen ausweiten. Darunter dürften etwa Webcam-Shows fallen. "Das kriminalisiert einvernehmliche, digitale Arbeit", warnen mehr als 70 NGOs. Sie fordern, das Vorhaben zu verwerfen.
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Ein halbes Dutzend europäischer Kartellbehörden warnt vor einer Konsolidierung des Telekommunikationsmarktes nach dem Vorbild der USA, wie von Mario Draghi vorgeschlagen. Wettbewerb sei kein Hindernis, sondern eine Säule der EU-Wirtschaft.
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Ticker vom 22.04.2025
Wer eine Testfahrt mit dem digitalen Fahrzeugschein in der neuen i-Kfz-App machen möchte, kann sich hier dafür registrieren. 2.500 Startplätze sind verfügbar.
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Zum bundesweiten Start der elektronischen Patientenakte in einer Woche sieht der Sozialverband VdK vor allem noch zwei Herausforderungen: Erstens sei die ePA nicht barrierefrei, zweitens bestünden weiterhin Zweifel an ihrer Sicherheit.
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Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisiert den schwarz-roten Koalitionsvertrag. Deregulierung drohe zulasten des Datenschutzes zu gehen, digitale Diskriminierung könne zunehmen.
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Im Streit ums kanadische Leistungsschutzrecht hatte Meta kurzerhand Nachrichtenmedien aus Facebook-Feeds verbannt. Nun floriert auf der Plattform rechtspopulistische Desinformation, wie die New York Times berichtet, und das ausgerechnet im Vorfeld der Parlamentswahl.
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Welche Tech-Konzerne knicken vor der rechtsradikalen Trump-Regierung ein und fahren ihre Diversitäts-Programme zurück? TechCrunch legt hierzu eine aktuelle Übersicht vor – von A wie Amazon bis Z wie Zoom.
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Die Gesichter von KI-generierten Videos können Schauspieler:innen gehören, die Unternehmen dafür eine Lizenz erteilt haben. ArsTechnica berichtet über das Geschäftsmodell – und über Schauspieler:innen, die den Deal inzwischen bereuen.
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Die Schweiz ist auch kein Datenschutzparadies, mahnt Mike Kuketz in seinem IT-Sicherheitsblog, "auch wenn sie oft genau so dargestellt oder beworben wird". Zur Begründung verweist er auf das dortige Nachrichtendienstgesetz (NDG) mit Staatstrojanern und Vorratsdatenspeicherung.
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Zeit-Feuilletonist Jens Jessen ordnet die virale Webserie "Skibidi Toilet" als echten Surrealismus mit Anlreihen von Luis Buñuel und Jan Švankmajer ein. In der Kritik an der angeblichen Sinnlosigkeit der Skibidi-Reihe erkennt er extreme Spießigkeit.
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Einem Bericht der Bundesregierung zufolge erhöht 5G die Strahlenbelastung durch Mobilfunk nicht wesentlich. Messungen zeigten, dass elektromagnetische Felder (EMF) keine gesundheitlichen Schäden verursachen. Auch gebe es keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen Elektrosensibilität und EMF.
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Anhand interner Chat-Nachrichten von Palantir zeigt 404 Media, wie der US-Überwachungskonzern bei den Massendeportationen der rechtsradikalen Trump-Regierung helfen soll. Passend dazu berichtet Wired, wie die DOGE-Abteilung an einer Art Ausländerdatenbank arbeitet.
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Der US-Konzern Meta nutzt Künstliche Intelligenz, um auf Instagram Jugendliche auszumachen, die ihr Alter nicht korrekt angeben. Wird ein Account als solcher eingestuft, wandelt Meta ihn automatisch in einen Teen-Account um, der besondere Schutzfunktionen aufweist.
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Laut der Deutschen Knigge-Gesellschaft ist es unhöflich, nicht auf E-Mails mit direkten Fragen zu antworten. Man sollte innerhalb von 24 Stunden reagieren, auch wenn das manchmal schwierig ist.
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Die Union setzt ihre Angriffe auf die Zivilgesellschaft fort. Nun versucht sie es über die Flanke der Kirchen, denen die frisch gewählte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner vorwirft, sich zu oft in die Politik einzumischen.
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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth teilte Details zu Militärschlägen in Jemen auch in einem privaten Signal-Chat mit seiner Familie. Offenbar nutzte Hegseth dazu ein privates Smartphone und kein Gerät der Regierung.
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US-Grenzschützer setzen 31 KI-Anwendungen ein, darunter eine, die das Internet nach Informationen über einreisewillige Personen durchsucht. Das Programm kann außerdem auch Emotionen erkennen.