Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 29.04.2025

    Der Standard

    Im US-Kartellverfahren gegen Google steht eine Abspaltung des Chrome-Browsers im Raum, zu den Interessenten gehören etwa OpenAI und Yahoo. Ob das gegen zu hohe Marktmacht helfen würde? "Zweifelhaft", analysiert der Standard.

  • heise online

    Apple will klimaneutral werden. Um das zu erreichen, züchtet der Konzern große Eukalyptuswälder auf ehemaligen Weideflächen in Brasilien. Das Problem: Der Baum braucht viel Wasser und brennt extrem gut.

  • Golem

    Die EU will sich in Sachen Mikrochips unabhängiger machen. Der Europäische Rechnungshof fordert nun einen Realitätscheck: Mit den aktuell geplanten Maßnahmen werde sich das Ziel von 20 Prozent Anteil am Weltmarkt bis 2030 nicht erreichen lassen.

  • Der Spiegel

    What could possibly go wrong? ChatGPT soll künftig Empfehlungen zum Kauf bestimmter Produkte abgeben. OpenAI steigt damit ins eCommerce-Geschäft ein, vorläufig sollen Unternehmen die Empfehlungen aber noch nicht als bezahlte Anzeigenplatzierung kaufen können.

  • The Guardian

    Die Demokraten im US-Senat haben zusammengerechnet, wie schwer der Interessenskonflikt von Elon Musk als Regierungsberater wiegt: Insgesamt könne er 2,37 Milliarden US-Dollar allein durch laufende Ermittlungen auf Bundesebene, Rechtsstreitigkeiten und regulatorische Aufsicht verlieren.

  • Engadget

    Unter welchen Bedingungen ändern Menschen ihre Meinung? Und was, wenn die Gesprächspartner:innen in Wirklichkeit KI-Chatbots sind? Das wollte ein Forschungsteam der Universität Zürich in einem geheimen Test auf Reddit herausfinden.

  • heise online

    Die Kürzungen und Entlassungen in der US-Administration gefährden auch die ukrainische IT-Sicherheit. Es fehlt an Hardware, Software und Expert*innen.

  • The Verge

    Keine externen Dienstleister mehr, sondern „AI first“ – beginnend mit dem Vorstellungsgespräch: Der Sprachenlern-Dienst Duolingo setzt alles auf die KI-Karte, gab das Unternehmen auf LinkedIn bekannt.

  • Kommission für Jugendmedienschutz

    Die Medienaufsicht spürt mithilfe der Software KIVI automatisch verdächtige Inhalte im Netz auf, etwa Volksverhetzung oder Holocaustleugnung. Die jährliche Anzahl solcher Prüffälle hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 553 verfünffacht.

  • RND

    In KI-basierter Videoüberwachung sieht der hessische CDU-Innenminister Roman Poseck ein "Höchstmaß an Sicherheit". Er schielt auf flächendeckende Überwachung, zunächst in Hessen, dann in Deutschland. Demnächst solle ein Pilotprojekt im Frankfurter Bahnhofsviertel starten.

  • Süddeutsche Zeitung

    Im Wettrennen der Tech-Milliardäre um die Vorherrschaft im Weltall holt Amazon-Chef Bezos auf. Sein Projekt Kuiper hat erstmals Satelliten für die Internetversorgung aus dem All in die niedrige Erdumlaufbahn gebracht. Dort kreisen bereits 7.000 Starlink-Satelliten von Musk.

  • heise online

    In spätestens 1,5 Jahren soll sogenannte KI wichtige Jobs im Betrieb übernehmen: Das planen mehr als drei Viertel aller deutschen Führungskräfte.

  • Ticker vom 28.04.2025

    heise online

    Um den Zollkrieg zwischen den USA und China zu umgehen, weicht Apple nach Indien aus. Schon 2026 sollen alle iPhones, die für den US-Markt bestimmt sind, in Indien zusammengebaut werden.

  • Der Standard

    Serbische Schüler*innen glauben, dass die Regierung mit einer Online-Unterrichtspflicht ihren regierungskritischen Protest ersticken will. Nun demonstrieren sie gegen den Online-Unterricht.

  • heise online

    „Wir warten sehnsüchtig darauf“, sagt BKA-Präsident Holger Münch über die anlasslose Vorratsdatenspeicherung. Laut Koalitionsvertrag will Schwarz-Rot eine solche einführen.

  • Der Spiegel

    Die sogenannte Künstliche Intelligenz von Meta kann auch Sexting. Und sie hat kein Problem damit, sich dabei als Minderjährige*r auszugeben oder Minderjährigen sexualisierte Chatnachrichten zu schreiben.

  • t3n

    Google schaltet Länderdomains wie google.de ab. Künftig leiten diese zu google.com weiter. Laut Google sind die Lokaldomains nicht mehr nötig, weil das Unternehmen inzwischen auch anders herausfinden kann, wo die Nutzer*innen sich aufhalten.

  • The Washington Post

    Nach Angriffen eines einflußreichen, konservativen US-Think-Tanks auf Wikipedia folgt nun der nächste logische Schritt: Ein von Trump neu bestellter Staatsanwalt droht der Online-Enzyklopädie mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit wegen angeblich grassierender Desinformation.

  • taz

    Bei den Koalitionsverhandlungen waren Selfies noch verboten, bei der Trauerfeier für den verstorbenen Papst knipste Markus Söder dafür umso mehr. Das gefiel vielen nicht, der bayerische Ministerpräsident ernetete Kritik.

  • CNN

    In den USA soll die Jagd auf Migrant:innen von einer Riesendatenbank unterstützt werden, an der auch Palantir mitarbeitet. Eines der Ziele: "mehr Effizienz in der Abschiebelogistik".

  • Ticker vom 26.04.2025

    Ofcom

    Die britische Medienaufsicht Ofcom hat neue Leitlinien zur Umsetzung des Online Safety Act vorgelegt, einem Gesetz für Jugendmedienschutz. Demnach sollen betroffene Online-Anbieter etwa das Alter von Nutzer:innen überprüfen und Meldungen schnell bearbeiten.

  • Zeit Online

    Ein Behördentermin weniger: Ab Mai kann man sich für 15 Euro den neu beantragten Pass oder Ausweis auch per Post liefern lassen, statt ihn beim Amt abzuholen. Bei der persönlichen Übergabe soll es aber noch einen Identitätscheck geben.

  • Ticker vom 25.04.2025

    LTO

    Den schwarz-roten Plänen für KI-basierte Gesichtersuche in der Strafverfolgung stehen eine Menge Hürden im Weg: etwa das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, die Strafprozessordnung, die EU-Datenschutzrichtlinie und die KI-Verordnung, wie ein Strafrechtler für LTO zusammenfasst.

  • ComputerBase

    Mit der Ökodesign-Verordnung der EU soll es ab 20. Juni Energie-Label für neu produzierte Handys und Tablets geben. Sie sollen etwa zeigen, wie lange der Akku hält und wie gut sich das Gerät reparieren lässt. Updates sollen Geräte bis mindestens fünf Jahre nach Verkaufsende bekommen.