Auf Mitarbeiter:innen in IT-Abteilungen von Bundesbehörden, Beschäftigte in kritischen Infrastrukturen und Personal im Bevölkerungsschutz sowie auf ihr Umfeld kommen verschärfte Überprüfungen zu. Das sieht ein gestern im Kabinett verabschiedeter Gesetzentwurf vor.
Ticker
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Ticker vom 31.07.2025
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US-Militärs fordern, sogenannte Künstliche Intelligenz in die Befehlskette einzubinden, die über den Einsatz von Atomwaffen entscheidet. Was soll da schon schiefgehen?
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Die Leitlinien der EU-Kommission für Jugendschutz auf Basis des DSA sind eine verpasste Chance, argumentiert Datenschutz-Forscherin Sophie Stalla-Bourdillon. Bei Methoden der Alterskontrolle blende die EU Bedenken aus; technische Lösungen seien unausgereift.
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Viele Menschen in Großbritannien lehnen die neuen Alterskontrollen im Netz ab. Eine Petition gegen den zugrundeliegenden Online Safety Act hat bereits mehr als 430.000 Unterschriften gesammelt.
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Ticker vom 30.07.2025
TikTok zieht mit X und Meta nach und lässt künftig die Community gegen Desinformation antreten. „Footnotes“ seien jedoch kein Ersatz für bezahlte Inhaltsmoderation, beteuert das Unternehmen – das in Deutschland bestreikt wird, weil es immer mehr an KI auslagert.
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Zwar habe die Telekom häufiger erst dann mit dem Netzausbau begonnen, wenn ein Wettbewerber in einem Gebiet aktiv war. Oder sie habe sich auf lukrative Kerngebiete konzentriert. Ein illegaler „Überbau“ von Netzen ließe sich jedoch nicht nachweisen, so der Abschlussbericht der Monitoringstelle.
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Noch sind die Ergebnisse der „Signalgate“-Untersuchung nicht öffentlich, schon schießt US-Verteidigungsminister Pete Hegseth scharf dagegen: Es handle sich um eine „Hexenjagd“, wettert Hegseth, der über Signal geheime Unterlagen unter anderem an einen Journalisten weitergegeben hatte.
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Über eine Sicherheitslücke soll es möglich gewesen sein, sich Zugang zu E-Mail-Adressen und Konten von Lovense-Nutzer*innen verschaffen. Das Unternehmen verkauft etwa internetfähige Vibratoren. Lovense zufolge soll die Lücke erst demnächst geschlossen werden.
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Tausende erotische und pornografische Spiele sind von den Marktplätzen Steam und itch.io verschwunden. Die pornofeindliche, australische NGO "Collective Shout" soll zuvor Druck auf Zahlungsdienstleister ausgeübt haben.
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Australien frickelt weiter am bevorstehenden Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige herum. Demnach sollen betroffene Teenager*innen keinen YouTube-Account mehr haben dürfen. Videos ohne Log-in sollen sie aber weiterhin schauen dürfen.
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VPN-Anbieter melden steigende Nutzer*innenzahlen aus Großbritannien – kurz nach der Einführung von Alterskontrollen, unter anderem für Pornoseiten. Offenbar nutzen viele Brit*innen lieber einen VPN-Dienst, statt ihr Alter per Ausweiskontrollen oder biometrischen Gesichtsscans nachzuweisen.
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Nach Datenschutzbedenken will die EU-Kommission weiter auf das Büro-Software-Paket Microsoft 365 setzen. Dafür haben der Konzern und die Behörden gemeinsam nachgebessert. Der Europäische Datenschutzbeauftragte bezeichnet das als Erfolg.
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Nach spektakulären ukrainischen Drohnen-Attacken schalten russische Behörden inzwischen täglich stellenweise das Mobilfunknetz im Land ab. Dass sich der Krieg nun auch bei ihnen bemerkbar macht, kommt bei der russischen Zivilbevölkerung nicht gut an.
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Bis auf Weiteres wird die Polizei in Hamburg die umstrittene Analyse-Software des US-Unternehmens Palantir nicht als „Standardanwendung“ nutzen, berichtet die dpa. Dabei gehe es auch um digitale Souveränität, so ein Polizeisprecher.
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Bald soll es ferngesteuerte Autos in Deutschland geben. Möglich macht das die Straßenverkehr-Fernlenk-Verordnung. Fünf Jahre lang soll das erprobt werden, etwa um Mietautos dorthin zu fahren, wo sie als nächstes gebraucht werden.
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Wenn in einer leeren Halle ein paar Amateure gegeneinander Tischtennis spielen, interessiert das in der Regel wenige. Warum wird so etwas dann live gestreamt? Und warum kann man auf die mittelklassigen Partien wetten, obwohl das in Deutschland verboten ist?
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Im Vatikan fand gerade eine Messe mit katholischen Influencern und "Digital-Missionaren" statt. Ein Kardinal appellierte an die Gläubigen, Liebe könne nicht durch einen Algorithmus erzeugt werden.
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Über den TI-Messenger sollen Versicherte vertraulich mit Ärzt:innen und Pflegepersonal chatten und Informationen austauschen können. Heise online beantwortet die wichtigsten Fragen zu dem Tool, das gerade eingeführt wird.
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Der Anwalt Fiete Kalscheuer analysiert einen neuen Passus im hessischen Polizeigesetz, laut dem die Behörde auch für die Stärkung des Sicherheitsgefühls zuständig ist. Das befördere eine "Irrationalisierung des Rechts".
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In Australien sollen bald Social-Media-Plattformen für Unter-16-Jährige verboten sein. Der Guardian hat sich angeschaut, wie Meta, YouTube und Co. dagegen lobbyieren.
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Ticker vom 29.07.2025
Bisherige Deepfake-Detektoren können vor allem gefakte oder ausgetauschte Gesichter erkennen. Forschende der University of California haben nun eine Software entwickelt, die alle Bildbereiche daraufhin überprüft, ob sie mit KI erstellt wurden.
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Externe Festplatten von UnionSine sind gefragt. Bei Bestellungen werden aber teilweise zehn Jahre alte gebrauchte Platten im neuen Gehäuse geliefert. Und manche von ihnen waren sogar mit Daten vollgeschrieben.
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In den vergangenen zwölf Monaten sind mindestens sechs Smartphones des Google Pixel 6a in Brand geraten. Im aktuellsten Fall hatte der Nutzer zuvor ein Update eingespielt, dass das Telefon eigentlich davon abhalten sollte, zu überhitzen.
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Die baden-württembergische Landesmedienanstalt hatte im Januar 2025 ein Aufsichtsverfahren gegen den Sender RDL eröffnet, das ist nun eingestellt. Es ging um einen Satz über die mangelnde Strafverfolgung von NS-Verbrechen in einem Radio-Feature.