Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 26.06.2025

    taz

    Altersgrenzen für soziale Medien wären eine primär politische Entscheidung. Für eine wissenschaftliche Basis fehlen Erkenntnisse. Das ist der Tenor aus einem Fachgespräch des Science Media Center, das die taz zusammenfasst.

  • Ticker vom 25.06.2025

    ProgramMax

    Nach 20 Jahren erhält das PNG-Bildformat ein Update, berichtet Chris Blume aus der entsprechenden W3C-Arbeitsgruppe. Die neue Version unterstützt HDR-Farbräume, Animationen und Exif-Metadaten.

  • EFF

    Die Regulierung von Datenhändlern in den USA kommt schon bei der Bestandsaufnahme ins Stocken: Hunderte Unternehmen registrieren sich nicht einheitlich bei Aufsichtsbehörden, moniert die Electronic Frontier Foundation.

  • Der Standard

    Im Jahr 2023 hat die Wiener Polizei Klima-Aktivist*innen per Gesichtserkennung identifiziert. Die Organisation für digitale Freiheitsrechte, epicenter.works, sieht hierfür keine Rechtsgrundlage und hat Beschwerde bei der Datenschutzaufsicht eingereicht.

  • AlgorithmWatch

    Vor der Pride-Parade in Budapest ruft AlgorithmWatch die EU auf, „Zähne zu zeigen und die KI-Verordnung durchzusetzen“. Schließlich könnten Teilnehmende an der Parade mit biometrischen Kamerasystemen in Echtzeit überwacht werden.

  • Die Zeit

    "Viele Wikipedia-Einträge enthalten furchtbare Fotos", stellt die Zeit fest und untermauert das mit eindrücklichen Beispielen schlecht abgelichteter Personen des öffentlichen Lebens. Der Grund: Urheberrechte. Die Initiative WikiPortraits will das jetzt ändern.

  • Cellebrite

    Die israelische Firma Cellebrite knackt verschlüsselte Geräte für Polizeibehörden. Neuerdings soll sie diese Geräte auch nach bekannten Aufnahmen sexualisierter Gewalt gegen Kinder durchleuchten können. Grundlage ist die Datenbank der US-Organisation NCMEC.

  • EDRi

    Access Now, EDRi und andere Organisationen fordern die EU auf, die Rechtsgrundlage für Datentransfers nach Israel zu überdenken. Wegen anhaltender Menschenrechtsverletzungen, Problemen bei Rechtsstaatlichkeit und Nutzung von Daten für Repression müsse die Lage neu bewertet werden.

  • Privacy Commissioner of Canda

    Die Datenschutzbehörden der G7-Staaten haben sich bei Alterskontrollen im Netz auf eine windelweiche Mahnung geeinigt. Demnach sollten die Kontrollen für das verfolgte Ziel "notwendig und angemessen" sein sowie im Einklang mit Datenschutz und Privatsphäre stehen.

  • The Guardian

    Das Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Australien tritt erst Ende des Jahres in Kraft. Die Beauftragte für Online-Sicherheit im Land drängt die Regierung aber jetzt schon, auch YouTube in das Verbot mit aufzunehmen.

  • LTO

    Am Landgericht Düsseldorf hat der Prozess gegen "Abdelhamid" begonnen. Dem salafistischen TikTok-Influencer wird vorgeworfen, Spenden für humanitäre Zwecke gesammelt, aber nicht weitergeleitet zu haben. Laut Staatsanwaltschaft habe er sich etwa einen BMW davon gekauft.

  • The Guardian

    Im TechScape-Newsletter des Guardian geht es um die Rolle von Technologie im Krieg zwischen Israel und Iran. Mit dabei: Internet-Abschaltungen, Angriffe auf Krypto-Börsen und private Überwachungskameras als Hacking-Ziel.

  • The Verge

    Das Urteil eines US-Bundesgerichts in Kalifornien hat Anbieter großer Sprachmodelle im Urheberrecht gestärkt. Demnach gilt es als legitimer "Fair Use", wenn man gedruckte Bücher kauft, digitalisiert und dann zum KI-Training einsetzt.

  • Ticker vom 24.06.2025

    Die Zeit

    Drei Tage offline: Der jüngste Internet-Shutdown nach dem Angriff durch Israel war der gravierendste in der Geschichte des Irans, analysiert die Zeit. Der Text erklärt, wie Menschen vor Ort damit umgehen.

  • The New York Times

    Fast alle auf KI spezialisierten Rechenzentren befinden sich in der nördlichen Hemisphäre. Sollte KI tatsächlich zur Zukunftstechnologie werden, geht der globale Süden einmal mehr leer aus.

  • BR

    Ab 10. Juli will Instagram Inhalte von Business- und Creator-Konten öffentlich machen. Damit werden sie zum Rohstoff für Suchmaschinen-Indexierung und KI-Training. Betroffene können das deaktivieren.

  • Electronic Frontier Foundation

    Erst jüngst hat der US-Kongress den Take It Down Act im Kampf gegen sexualisierte Deepfakes verabschiedet. Nun kursiert eine Verschärfung, der NO FAKES Act. Die EFF warnt vor schädlichen Nebenwirkungen.

  • vzbv

    In den kommenden Jahren steht der schrittweise Umstieg von Kupfer- auf moderne Glasfaserinfrastruktur an. Dies müsse verbraucherfreundlich gestaltet werden, fordern Verbraucherzentralen, etwa ohne zwingende Preissteigerung.

  • vzbv

    Jugendmedienschutz ist mehr als Alterskontrollen, betont der Verbraucherzentrale Bundesverband: "Jegliche manipulative Designelemente gehören verboten. So müssen endloses Scrollen, die automatische Wiedergabe von Inhalten und Push-Benachrichtigungen deaktiviert sein."

  • beck-aktuell

    Eine Hamburger Finanzbeamtin hat ihren Job verloren, nachdem sie auf TikTok zu einem volksverhetzenden Lied getanzt hatte. Für Beamt:innen gibt es eine Pflicht zu Verfassungstreue und "außerdienstlichem Wohlverhalten".

  • LobbyControl

    Im EU-Parlament haben Abgeordnete von Union und Rechtsaußen-Parteien eine Arbeitsgruppe zur Kontrolle der Finanzierung von NGOs eingesetzt. LobbyControl kritisiert das als weitere Diffamierung von Zivilgesellschaft.

  • taz

    Drohungen, Propaganda und literarische Kurztexte: Die taz analysiert, wie Ali Chamenei, religiöses Oberhaupt des Iran, auf Twitter-Nachfolger X kommuniziert.

  • The Guardian

    Mitarbeitenden von US-Repräsentant:innen soll einem Memo nach die Verwendung des Messengers WhatsApp künftig untersagt sein. Zu intransparent gehe Meta mit Datenschutz um, zudem bestünden Sicherheitsrisiken.

  • Ticker vom 23.06.2025

    musikexpress

    Starke Bewegungen beim Tanz oder Sprünge können einer Smartwatch wie ein Sturz erscheinen und automatisch einen Notruf auslösen. Um fälschliche Notfallmeldungen zu vermeiden, lieber die Sturzerkennung deaktivieren, wenn es jetzt im Sommer auf Musik-Festivals geht.