Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 23.07.2025

    taz

    Dass Behörden in Thailand und Kambodscha nun häufiger gegen Onlinebetrugszentren mit unmenschlichen Arbeitsbedingungen vorgehen, klingt wie eine gute Nachricht. Doch Fachleute nehmen den Ländern ihr Engagement nicht ab. Die Bandenführer würden weiter Schutz genießen.

  • Ticker vom 22.07.2025

    Reuters

    Vor der morgigen Vorstellung eines KI-Aktionsplans der Trump-Regierung werden erste Details bekannt: So sollen selbst niedrige regulatorische Hürden fallen, auch fürs US-Militär. Zudem soll es kein Geld für Bundesstaaten mit starken KI-Regeln geben.

  • heise online

    Bei einem Hacker-Angriff auf den Klinik-Konzern Ameos sind womöglich Patient:innendaten abgeflossen, hat das Unternehmen gestern bekanntgegeben.

  • taz

    Mit einem Sprachmodell will der 78-jährige Wolfgang Hoeltgen aus Niedersachsen einen digitalen Zwilling erschaffen, der Geschichten aus seinem Leben erzählen kann. Ein Feature über das Streben nach digitaler Unsterblichkeit.

  • taz

    Während eines Coldplay-Konzerts fing die Kamera einen intimen Moment zwischen zwei Menschen ein, die damit auf keinen Fall in die Öffentlichkeit wollten. Die taz fasst das Social-Media-Drama um die sogenannte Kiss-Cam-Affäre zusammen.

  • Der Standard

    Mehrere Monate lang verbrachte eine Anthropologin der Universität Wien mit Menschen in einer Klinik, die unter anderem auf Internetsucht spezialisiert ist. Dabei lernte sie, dass Handyverbote an den vielschichtigen Bedürfnissen der Betroffenen vorbeigehen.

  • heise online

    Das russische Regime plant das Verbot des Ende-zu-Ende-verschlüsselten Messengers WhatsApp. Kurz zuvor hatte das russische Parlament beschlossen, den nationalen Messenger Max zu stärken – eine Alternative, die Nutzer*innen deutlich weniger Privatsphäre bietet.

  • FragDenStaat

    Eine sächsische Sicherheitsfirma mit engen Verbindungen zu Neonazis bewacht Polizeistationen und Geflüchtetenunterkünfte in mehreren Bundesländern. Dabei sind die Verbindungen zu Rechtsextremen seit Jahren bekannt.

  • DJV

    Der Deutsche Journalisten-Verband fordert, dass das Verfahren gegen Satiriker Sebastian Hotz (El Hotzo) eingestellt wird. Er hatte sich satirisch mit dem Attentat auf Donald Trump befasst. Die Satirefreiheit müsse großzügig ausgelegt werden, so der DJV.

  • Ticker vom 21.07.2025

    IT Pro

    Nach dem Hack der US-Nationalgarde durch die mutmaßlich aus China stammende „Salt Typhoon“-Gruppe warnt das US-Verteidigungsministerium in einem Bericht vor schwerwiegenden Konsequenzen. Zuvor war die Gruppe in US-Überwachungsinfrastruktur eingedrungen.

  • The Verge

    Weltweit kommt es aktuell zu Cyberangriffen auf SharePoint-Server aus dem Hause Microsoft. Zumindest zwei US-Bundesbehörden sollen erfolgreich angegriffen worden sein.

  • taz

    Während die Debatte über die Digitalsteuer nicht so recht vom Fleck kommt, erodiert derweil die Ersatzlösung einer internationalen Mindeststeuer für Unternehmen. Auch in der Bundesregierung tut sich zunehmend ein Graben auf.

  • Stern.de

    Techniker Krankenkasse, AOK und Barmer haben zusammen mehr als 44 Millionen elektronische Patientenakten eingerichtet. Doch nur ein Bruchteil der Versicherten nutzt die ePA aktiv, nämlich rund 1,2 Millionen.

  • The Washington Post

    Laut einer Studie funktioniert Elon Musks Satelliten-Dienst Starlink dann am besten, wenn ihn nur wenige Menschen nutzen. Das nährt Zweifel an dem Vorhaben der US-Regierung, beim Breitbandausbau auf Starlink zu setzen.

  • heise online

    Mit dem "UK Investigatory Powers Act" will die britische Regierung Apple und andere Anbieter dazu zwingen, sichere Verschlüsselung zu brechen. Das Vorhaben droht nun an Vorbehalten der US-Regierung zu zerschellen.

  • The New York Times

    Ob Aufsicht über Geheimdienste, Lebensmittel oder die Luftqualität: Über 20 Aufseher:innen, sogenannte Inspectors General, hat Donald Trump seit seinem Amtsantritt bereits entlassen oder kaltgestellt. Unter den Verbliebenen macht sich Unruhe breit.

  • The Guardian

    Australien wappnet sich für ein umfassendes Gesetz rund um soziale Medien. Bis Dezember müssen sich Anbieter wie Nutzer:innen auf Alterskontrollen im Netz vorbereiten, vieles ist noch ungeklärt.

  • Rheinische Post

    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht Netflix & Co. in der Pflicht, mehr in deutsche Produktionen zu investieren. Die Meinungsvielfalt in Deutschland sei durch Medienmonopole amerikanischer Herkunft bedroht.

  • The New York Times

    Gut 50 Jahre lang hatten Republikaner versucht, die Unterstützung für öffentlich-rechtliche Sender wie PBS und NPR zusammenzukürzen. Vergangene Woche ist ihnen das gelungen, über eine Milliarde US-Dollar verschwindet aus dem dafür vorgesehenen Budget.

  • PPC Land

    Anton Carniaux, Chefjustiziar von Microsoft Frankreich, hat unter Eid eingeräumt, die Daten europäischer Nutzer:innen nicht garantiert vor der Weitergabe an die US-amerikanische Behörden schützen zu können – etwas, was deutsche Datenschützer:innen schon lange wissen.

  • The Washington Post

    Zuletzt hatte die Anti-Abschiebe-App ICEBlock Schlagzeilen gemacht, im Widerstand gegen Trump und seine Abschiebebehörde steht sie jedoch nicht alleine. Die Washington Post porträtiert eine Reihe an Netzaktivist:innen, die sich gegen den Rechtsruck stemmen.

  • NBC News

    Hunderte KI-Bots versuchen, in sozialen Medien positive Stimmung rund um die lavierende Haltung von Donald Trump und seiner Lakaien zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu schüren.

  • Ticker vom 18.07.2025

    Golem.de

    Der russische Spirituosenhersteller Novabev Group wurde vor wenigen Tagen Opfer eines Cyberangriffs. Die Folge sind Lieferausfälle, weshalb in Russland nun mehr als 2.000 Spirituosengeschäfte der Tochtergesellschaft Winelab geschlossen sind.

  • Golem.de

    Bayerns Justiz hat seit Jahresbeginn immer wieder IT-Probleme, aufgrund derer elektronische Akten nicht nutzbar waren. Letztlich wurden Anträge dann doch wieder gefaxt.