Weil immer mehr KI-generierte Artikel eingereicht werden, nimmt die Wissenschaftsplattform Arxiv keine Übersichtsarbeiten und Positionspapiere mehr im Bereich Informatik an.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
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Ticker vom 05.11.2025
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Das "Entlastungskabinett" auf Initiative von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat sich heute mit acht Gesetzentwürfen und gut 50 Eckpunkten befasst. Ziel ist es, die Bürokratiekosten bis 2029 um 25 Prozent zu senken.
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18 Monate nach dem Start des Digital Market Acts hat sich für Nutzer:innen einiges verbessert, attestiert die Verbraucherschutzorganisation BEUC dem EU-Digitalgesetz. Zugleich müsse die Kommission dessen Durchsetzung verschärfen.
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Das Bundeskartellamt genehmigt die Übernahme des Mobilfunkanbieters Mobilezone durch Freenet. Dies soll die Position von Freenet als größten unabhängigen Nachfrager gegenüber den Platzhirschen stärken.
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Welche Rolle spielten Inhaltsempfehlungen auf TikTok beim Suizid von Jugendlichen in Frankreich? Um das zu klären, hat die Pariser Staatsanwaltschaft Vorermittlungen eingeleitet. Der Konzern weist die Vorwürfe zurück.
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Die Bundesnetzagentur will die Anforderungen für die Sicherheit von Telekommunikationsnetzen nachschärfen. Einem neuen Katalog zufolge sollen auch Mobilfunkantennen als kritische Infrastruktur gelten. Golem erklärt, was das für Komponenten von Huawei bedeuten kann.
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Durch seinen Deal mit der Monarchie Dubai baut die bei deutschen Behörden begehrte US-Überwachungsfirma Palantir das Geschäft mit undemokratischen Partnern aus. Das Gemeinschaftsunternehmen "Aither" soll sich mit angewandter KI befassen.
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14 von 16 Bundesministerien haben FragDenStaat über laufende Gesetzesvorhaben informiert, insgesamt rund 180. Fazit: "Besonders auffällig ist, dass im Bundesinnenministerium nahezu die Hälfte der Vorhaben direkten Bezug zur Einschränkung der Migration haben."
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Telekom und US-Chiphersteller Nvidia wollen in München für rund eine Milliarde Euro eines der größten Rechenzentren Europas bauen. Die Zeit berichtet über das Bullshit-Bingo der dazu gehörigen Pressekonferenz, unter anderem "industrielle KI-Cloud" und "Gigafactory".
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Schätzungen zufolge macht ChatGPT-Betreiber OpenAI zwölf Milliarden US-Dollar Verlust im Quartal, berichtet der Standard mit Verweis auf das Wall Street Journal. OpenAI-Chef Sam Altman trete in Interview zunehmend genervt auf.
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Insgesamt 240 auf die italienische Insel Lampedusa geflüchtete Menschen mussten sich im Oktober neuer biometrischer Erfassung durch Behörden unterziehen. Beteiligt waren unter anderem Frontex und Europol. Künftig soll die Erfassung zur Regel werden.
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Ticker vom 04.11.2025
"Das Ausmaß der Geldverbrennung, das derzeit im KI-Bereich passiert, übersteigt jeden historischen Vergleich um ein Vielfaches", analysiert der Standard die KI-Blase – und fasst zusammen, auf welchen Wegen OpenAI gerade versucht, ein Geschäftsmodell aufzubauen.
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Der Guardian berichtet über die Gamification des Drohnenkriegs in der Ukraine, die sich gegen den russischen Großangriff wehrt. Demnach würden Soldat:innen für Kampfeinsätze mit Punkten belohnt, die sie gegen Ausrüstung eintauschen können.
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Das Bundesjustizministerium plant einen Gesetzentwurf, um Frauen besser vor etwa sexueller Belästigung und "digitalem Voyeurismus" zu schützen. Das sagte Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) der Rheinischen Post.
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Das linke Monatsmagazin Konkret wird es bald nicht mehr in gedruckter Form geben, online geht es aber weiter. Die Ankündigung kam plötzlich, Grund seien Abo-Kündigungen und steigende Produktionskosten.
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Die Verkehrsbetriebe von Oslo haben ihre E-Busse auf Sicherheit überprüfen lassen. Im Modell eines chinesischen Herstellers fand man dabei eine Box mit SIM-Karte - die soll Updates während der Fahrt ermöglichen, könnte aber auch missbräuchlich genutzt werden.
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Wer an etwas mitgewirkt hat, sollte auch als Miturheber:in genannt werden, oder? Ja, findet auch das Landgericht Köln. Im dazugehörigen Streit ging es um den Co-Regisseur der Kaulitz-und-Kaulitz-Realityshow bei einer Preisverleihung.
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Die Python Software Foundation hat einen Zuschuss der US-amerikanischen National Science Foundation in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar abgelehnt. Unter anderem wegen einer Verpflichtung, Diversität, Gleichheit und Inklusion nicht zu fördern.
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Die Zukunft der Werbung soll in KI-generierten Ad-Slops liegen, die automatisiert und hyperpersonalisiert auf Nutzende zugeschnitten sind. Werbetreibende müssen nur noch ein Geschäftsziel und Kreditkartendaten angeben, den Rest übernehmen Sprachmodelle.
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Dating-Apps brechen die Kunden weg. Um dem Trend entgegenzuwirken und zugleich den "Kreislauf der Verzweiflung" zu durchbrechen, setzen Anbieter und Investoren auf sogenannte Künstliche Intelligenz. Für die Kunden ist das nicht immer ein Match.
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Der Großteil des Internetverkehrs fließt durch Unterseekabel, fast drei Viertel der weltweiten Kapazitäten kontrollieren Google, Meta, Microsoft und Amazon. Das European Policy Center macht zehn Vorschläge, wie die EU ihre Abhängigkeit verringern könnte.
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Nach einer Recherche von Follow the Money hat die EU-Kommission nun angekündigt, "unverzüglich" die Geldflüsse an Spyware-Produzenten einzustellen, die sich "schweren beruflichen Fehlverhaltens" schuldig gemacht haben.
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Ticker vom 03.11.2025
Hilfe in Containern: Medizinboxen sollen Menschen in „Versorgungswüsten“ in Frankreich ärztliche Beratung bieten. Kranke können sich während einer telemedizinischen Videoschalte darin selbst untersuchen.
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Nach der Justizministerin fordert nun auch der Deutsche Richterbund die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung. Begründet wird das auch mit dem vermutlichen Aus der verpflichtenden und anlasslosen Chatkontrolle.