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Interview: Wie freie Software die Menschen im badischen Bühl begeistert
Bekannt ist Bühl für seine Zwetschgen. Doch darauf darf man die Stadt in der Ortenau nicht reduzieren. Interview: Wie freie Software die Menschen im badischen Bühl begeistert Für digitale Veränderungen braucht es Menschen, die sie anstoßen. So einer ist Eduard Itrich, der Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Bühl. In der Corona-Krise setzte die Stadt eine Videokonferenzplattform für Bürger:innen auf – und begeistert so mit freier Software. Wie gehen Kommunen und freie Software zusammen?
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: Obike: Kaum fahrbar – und mit massivem Datenleck
: Obike: Kaum fahrbar – und mit massivem Datenleck In Berlin stehen mittlerweile an fast jeder Ecke Leihfahrräder herum, die man bequem per App und über eine Zeit-Abrechnung mieten kann. Neben dem Deutsche-Bahn-Angebot „Call-a-bike“ (als Lidl-Bike gebrandet) gibt es noch Nextbike (mit Deezer gebrandet) und die kleineren Fahrräder
in Orangevon Obike. (Update: Fehler von uns, neben den kleinen Fahrrädern von Obike in gelb gibt es noch die kleinen Fahrräder von Mobike in Orange.)Jan-Keno Janssen vom Heise-Verlag hat freundlicherweise Obike getestet, so dass wir das nicht mehr machen müssen: Obike, das Leihfahrrad aus der Hölle. Sein Fazit ist: „Die Teile sind so schwergängig, dass schnödes Gehen weniger Energie und Zeit kostet.“
Kaum fahrbar – und mit massivem Datenleck
Es gibt aber auch noch einen netzpolitischen Grund, Obike nicht zu nutzen. Und zwar gab es ein massives Datenleck, über das der Bayerische Rundfunk im Dezember berichtet hatte. Persönliche Daten und Bewegungsdaten von Nutzern auf der ganzen Welt waren bis dahin frei zugänglich. Die Berliner Datenschutzbeauftragte prüft das derzeit.
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: Offene Baumkataster: Welcher Baum steht in meiner Straße?
Ausschnitt <a href="https://www.ksta.de/interaktiv/koelner-baumkataster-das-sind-die-groessten--aeltesten-und-kuriosesten-baeume-koelns-28757718">aus der interaktiven Karte</a> des Kölner Stadtanzeigers. : Offene Baumkataster: Welcher Baum steht in meiner Straße? Was für ein Baum steht da in meiner Straße? Wie alt ist er? Und wie groß ist die Krone? Daten wie diese sammeln Städte und Kommunen in Baumkatastern. Wer aufmerksam den Stamm eines Straßenbaumes betrachtet, wird dort eine Nummer sehen. So sind alle Bäume durchnummeriert und erfasst.
Manche Städte sind dazu übergegangen, die Baumkataster zu veröffentlichen. Hamburg als Vorreiterin in Sachen Open Data hat seine Bäume schon länger veröffentlicht. 2014 war „Baumkataster“ im Transparenzportal das meistgesuchte Wort. Auf dem Portal der Stadt gibt es eine interaktive Karte, in der Nutzerinnen und Nutzer schauen können, welcher Baum wo wächst.
Für die Stadt Köln hat gerade der Kölner Stadtanzeiger eine solche Karte und viele skurrile Details zu Stadtbäumen veröffentlicht. 130.000 Bäume sind im Kölner Kataster aufgenommen, nicht enthalten sind Bäume auf Privatgrundstücken und in städtischen Wäldern. Die seltensten Bäume in Köln sind zwei Mispeln. Die dürften aufgrund des Klimas gar nicht in der Domstadt wachsen, haben aber leckere gelbe Früchte. Wer auf der Suche nach Essbarem ist, der findet bei Mundraub.org die besten Fundstellen. Das Projekt setzt allerdings auf die Mitarbeit der Community und nicht auf die Katasterdaten.
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: All watched over by Smart Cities of loving grace
: All watched over by Smart Cities of loving grace Die Stadt der Zukunft dient ihrer Verwaltung, nicht ihren Bürgern. IT-Dienstleister verkaufen unter dem Schlagwort „Smart City“ eine Vision von urbanem Leben, die wir in zehn Jahren als „digitaler Plattenbau“ bereuen werden.
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: Zukunftsmodell „intelligente Stadt“: Wir brauchen mehr intelligente Dörfer
: Zukunftsmodell „intelligente Stadt“: Wir brauchen mehr intelligente Dörfer Evgeny Morozov schreibt in der FAZ über das Zukunftsmodell „intelligente Stadt“: Wir brauchen mehr intelligente Dörfer.
Aber wie übersetzt man diese humanistische Haltung in konkrete Technologien? Selbst die Kritiker helfen uns da kaum weiter. Vielleicht könnte man mit der Frage anfangen, wie das Gegenteil der von IT-Konzernen gesteuerten „intelligenten Stadt“ aussieht. Wodurch zeichnet sich ihr ideologischer Antipode aus? Ist es die „dumme Stadt“? Heutzutage, wo Mülleimer mit Sensoren und Straßenlaternen mit hochentwickelten Kameras ausgestattet sind, ist die Sehnsucht nach einer analogen Stadt absolut verständlich, zumal nach dem NSA-Skandal. Doch diese Nostalgie ist historisch wenig tragfähig – Städte waren schon immer Versuchsfelder für revolutionäre Neuerungen, ob Kanalisation, Impfstoffe oder Untergrundbahn. Eine technikfreie Stadt kann nicht als Vorbild dienen.