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  • Privacy International: Hat das GCHQ dich ausspioniert? Finde es heraus!
    Die neue GCHQ-Zentrale in Cheltenham, Gloucestershire. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/defenceimages/7985695591/">UK Ministry of Defence</a>
    Privacy International Hat das GCHQ dich ausspioniert? Finde es heraus!

    Vor zwei Wochen urteilte ein britisches Gericht, dass der britische GCHQ illegal auf Datenbanken der NSA zugegriffen hat, um Kommunikationsdaten von Millionen Menschen zu erhalten. Dieses Entscheidung ermöglicht es Einzelpersonen, nachzufragen, ob ihre persönlichen Daten unrechtmäßig weitergegeben wurden – und zwar allen Menschen, nicht nur britischen Staatsbürgern.

    Unsere Freunde von Privacy International haben jetzt ein Tool aufgesetzt, um herauszufinden, ob auch deine Daten in der Überwachungsmaschinerie kopiert wurden:

    Privacy International beabsichtigt, Anfragen aus der ganzen Welt zu sammeln und sie dem britischen Investigatory Powers Tribunal vorzulegen. Diejenigen, die nachweislich illegal ausspioniert wurden, können die Löschung ihrer Daten beantragen, einschließlich E‑Mails, Telefon-Aufzeichnungen und Internet-Kommunikation. Angesichts der Massenüberwachung von NSA und GCHQ und da diese Dienste von ihnen gesammelte Informationen „standardmäßig austauschen“, kann eine unbegrenzte Anzahl von Menschen durch die rechtswidrige Spionage betroffen sein.

    Das Formular gibt’s unter privacyinternational.org/illegalspying: Did GCHQ illegally spy on you?

    Dazu gibt’s eine FAQ – häufig gestellte Fragen mit Antworten.

    16. Februar 2015 18
  • Gerichtsentscheidung in Großbritannien: Rohdaten-Austausch zwischen NSA und GCHQ war bis vor einem Monat illegal
    Die neue GCHQ-Zentrale in Cheltenham, Gloucestershire. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/defenceimages/7985695591/">UK Ministry of Defence</a>
    Gerichtsentscheidung in Großbritannien Rohdaten-Austausch zwischen NSA und GCHQ war bis vor einem Monat illegal

    Der Zugriff des GCHQ auf Kommunikationsdaten von Millionen Menschen aus Datenbanken der NSA war illegal. Das hat das britische Geheimdienst-Gericht Investigatory Powers Tribunal heute entschieden. Die klagenden Organisationen wollen jetzt erreichen, dass die unrechtmäßig gesammelten Daten gelöscht werden müssen.

    6. Februar 2015 6
  • : Bericht: Schweizer Firma NeoSoft soll IMSI-Catcher an Todesschwadronen aus Bangladesch verkaufen (Updates)
    Mitglieder des Rapid Action Battalion.
    Bericht: Schweizer Firma NeoSoft soll IMSI-Catcher an Todesschwadronen aus Bangladesch verkaufen (Updates)

    Eine paramilitärische Spezialeinheit aus Bangladesch war letzte Woche in Zürich, um Überwachungstechnologie aus der Schweiz zu kaufen. Das berichtet die linke Wochenzeitung WOZ nach eigener Recherche. Demnach ging die Firma NeoSoft auf das Angebot ein, das bereits im April bekannt wurde.

    4. September 2014 1
  • : Dritte Klage gegen GCHQ: Sieben internationale Provider wollen Angriffe auf Internet-Infrastruktur stoppen
    Die neue GCHQ-Zentrale in Cheltenham, Gloucestershire. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/defenceimages/7985695591/">UK Ministry of Defence</a>
    Dritte Klage gegen GCHQ: Sieben internationale Provider wollen Angriffe auf Internet-Infrastruktur stoppen

    Sieben Internet-Provider aus der ganzen Welt haben heute beim britischen Investigatory Powers Tribunal (IPT) eine Klageschrift gegen das Government Communications Headquarters (GCHQ) eingereicht. Mit dabei ist auch der Chaos Computer Club (CCC), der in einer Pressemitteilung schreibt:

    In der heute beim IPT eingelegten Beschwerde wird dargelegt, daß die Angriffe des GCHQ nicht nur unrechtmäßig sind, sondern zugleich destruktiv und zerstörerisch. Sie unterminieren und beschädigen absichtlich das Vertrauen in Sicherheit und Vertraulichkeit, das das Internet erst zu dem nicht mehr wegzudenkenden Werkzeug der Kommunikation, Information und Selbstermächtigung auf allen Ebenen gemacht hat. Daher fordern die Beschwerdeführer, die Angriffe auf die Netze und Kommunikationsdienste zu beenden und die gezielten Attacken auf Administratoren zu unterlassen. Zugleich fordern wir, die Betroffenen und ihre Rechte endlich zu schützen.

    Die kompletten sieben Anbieter sind:

    • GreenNet (UK) is an “ethical Internet Service Provider that has been connecting people and groups who work for peace, the environment, gender equality and human rights since 1986“.
    • RiseUp (US) provides “online communication tools for people and groups working on liberatory social change. We are a project to create democratic alternatives and practice self-determination by controlling our own secure means of communications.”
    • Jinbonet (Korea), the Korean Progressive Network, is an organisation that “aims to support the growth of civil activity and communication by providing network services such as web hosting, community, e‑mail, blog, progressive meta blog, mailinglist, etc to civil society organizations, trade unions, individuals and progressive projects.”
    • Greenhost (Netherlands) offers “a fresh approach to ICT and sustainability, and also supports various projects in the fields of education, culture and journalism. We are committed to a free and open internet and the security of our users.”
    • May First/People Link (US) is “a politically progressive member-run and controlled organization that redefines the concept of „Internet Service Provider“ in a collective and collaborative way,” and notes that its members are “organizers and activists.”
    • Chaos Computer Club (Germany) is a non-profit association with 3,600 members which “[f]or more than thirty years [has been] providing information about technical and societal issues, such as surveillance, privacy, freedom of information, hactivism, [and] data security.”

    An der Ausführung beteiligt waren unsere Freunde von Privacy International (PI), die in ihrer eigenen PM schreiben:

    While the claimants were not directly named in the Snowden documents, the type of surveillance being carried out allows them to challenge the practices in the IPT because they and their users are at threat of being targeted. Given the interconnectedness of the internet, the surveillance being carried out by GCHQ and NSA detailed in the articles could be carried out against any internet and communications provider, not just simply the networks and companies named in the reports.

    Das ist bereits die dritte Klage gegen das GHCQ. Die ersten waren gegen die Massenüberwachungsprogramme TEMPORA, PRISM und UPSTREAM und den Einsatz von Hacking-Tools.

    Wir wünschen viel Erfolg!

    2. Juli 2014 1
  • : Netzpolitik TV 081: Eric King über Exportkontrollen für Überwachungstechnologien
    Netzpolitik TV 081: Eric King über Exportkontrollen für Überwachungstechnologien

    Eric King ist „Leiter der Forschungsabteilung“ der international tätigen Menschenrechtsorganisation Privacy International, wo er den internationalen Handel mit Überwachungstechnologien untersucht. Wir haben uns auf der re:publica mit ihm zusammengesetzt. Im Interview spricht er darüber, welche Überwachungstechnologien es gibt, wie der weltweite Handel funktioniert und was wir dagegen tun können.

    Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzuzeigen.

    Eric war außerdem auf dem Podium der Session Export Controls for Dual-Use Software:

    28. Mai 2013