Identitätsmanagement
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LiveRamp: Datenfirma unterhält „privates Bevölkerungsregister“
Vertreter:innen von LiveRamp in der New Yorker Börse. LiveRamp: Datenfirma unterhält „privates Bevölkerungsregister“ LiveRamp ist Verknüpfungsdienstleister für personalisierte Werbung. Dafür habe das Unternehmen eine Art Bevölkerungsregister angelegt, in dem Einzelpersonen und Haushalten eine Identifikationsnummer zugeordnet wird, sagt eine Studie. Das könnte gegen die Datenschutzgrundverordnung verstoßen.
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: USA plant Internetperso
: USA plant Internetperso Die US-Regierung plant wohl auch eine Art Personalausweis/Signaturkarte fürs Internet, damit jeder eindeutig identifizierbar wird. Eine „National Strategy for Trusted Identities in Cyberspace“ soll in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet werden, CBSNews berichtete über eine Diskussion, wo der Cybersecurity-Koordinator des Weißen Hauses, Howard Schmidt , mehr Details zu den Plänen erzählt hat: Obama Eyeing Internet ID for Americans. Das ganze soll natürlich einem besseren Schutz der Privatsphäre und IT-Sicherheit dienen, in Neusprech heißt das dann:
„We are not talking about a national ID card,“ Locke said at the Stanford event. „We are not talking about a government-controlled system. What we are talking about is enhancing online security and privacy and reducing and perhaps even eliminating the need to memorize a dozen passwords, through creation and use of more trusted digital identities.“
Aber alles wird gut: „Es gibt keine Chance, dass daraus eine zentralisierte Datenbank entsteht“, so Schmidt, denn schließlich sollen die Identitäten von Unternehmen verwaltet werden.
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: Indonesien: 36 Millionen Studentendaten online?
: Indonesien: 36 Millionen Studentendaten online? Die Größenordnungen ändern sich, das Prinzip bleibt das gleiche: aus Dummheit werden Millionen von persönlichen Datensätzen öffentlich. Das gilt im Westen wie in Südostasien, diesmal sind es 36 Millionen Studentendaten, die das Bildungsministerium online bereithält. Treespotter hat Details:
Indonesian Ministry of Education put up a database of students online – public, private and religious schools, including at least some international and expat schools. It’s a work in progress designed to capture all of 36 million students nationwide, searchable by region and attaches the excel files containing the student details – names, date and place of birth and addresses. I’m not sure how many students are presently included – there are hundreds, if not thousands of XLS files, some of them a few thousands names. My estimate is there are some 1 million names at this point. …
Interestingly enough, some students included in the database that I spoke to didn’t seem to mind. Maybe it’s a sign of a whole new generation of digital native – somewhat with less pressing concerns and expectation for privacy. Students can search names of their classmates (or the hot chick from the other class) and get their address, it’s probably a useful tool for some. I tend to think that they are most likely not fully aware of the consequences. …
There’s no specific law dealing with privacy and access to public records of individuals in Indonesia, indeed, I’m not sure if school admission records are considered public records at all, most certainly not for private schools. The recently passed ITE Law opens the possibility of civil suits – Article 26 states that electronic publication of private data must be done with individual consent, but explicitly requires a proof of damage and Indonesian courts don’t recognize punitive damages. There might be some laws on protection of children or probably regulations on public records, but I’m not aware of any that specifically deals with this sort of issue.
In Newsgroups wurde schon angemerkt, dass das eine perfide Strategie der Regierung sei, das Wertesystem nur ja nicht zu amerikanisieren, indem eben persönliche Daten nicht zum Fetisch sondern öffentlich gemacht werden. Kulturell mag da schwach etwas dran sein – und unser Verständnis dafür ebenso schwach. Wahrscheinlicher aber geht mit der Veröffentlichung, so sie freiwillig erfolgt ist, dieses Verständnis komplett verloren.
Update, grad noch gesehen: Bei Cnet Asia ist die Nachricht auch aufgeschlagen – und von einer Maskierung einiger Details gesprochen. Aber sie merken korrekt an, dass man jetzt die Kontrolle über die Daten schon verloren hat…
[via infosecnews.org]
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: Video-Interview zu Sicherheit, Identität und Datenschutz
: Video-Interview zu Sicherheit, Identität und Datenschutz Mir ging es wie Markus: Vor einem Jahr habe ich für Zeit-Online zum Thema Sicherheit, Identitätsmanagement und Datenschutz ein Videointerview gegeben. Das Ergebnis ist jetzt – von einer Stunde auf fünf Minuten zusammengeschnitten – online. Leider immer noch nicht zum einbinden. Zufällig ist es sogar recht aktuell, weil das Bundeskabinett ja gerade den Ausweis für das Netz beschlossen hat.
Das Video ist Teil einer Interview-Serie zu verschiedenen Aspekten von Datenschutz und Identität im Netz, in der neben Markus und mir auch noch Mercedes Bunz, Seda Gürses und Felix Petersen zu Wort kommen.
Zum Thema Identitätsmanagement und den Gefahren von Netz-Ausweissystemen hat der Spiegel übrigens gerade einen recht guten Artikel veröffentlicht.