In der Kolumne „Neues aus dem Fernsehrat“ berichtet Erik Tuchtfeld regelmäßig aus den Sitzungen des ZDF-Fernsehrats. Der Fernsehrat besteht aus Mitgliedern unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen und soll die Interessen der Zuschauer gegenüber dem ZDF vertreten. Seine Sitzungen sind öffentlich, Tagesordnung und Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht.
Diese Kolumne wurde von Leonhard Dobusch ins Leben gerufen. Er hat von 2016 bis 2022 den Bereich „Internet“ im ZDF-Fernsehrat vertreten. Von Beginn an hat er darüber auf netzpolitik.org in der Serie berichtet. Später wurde Leonhard in den ZDF-Verwaltungsrat gewählt und führte die Reihe mit seiner Nachfolgerin für das Internet, Laura-Kristine Krause, bis 2025 fort. Mittlerweise ist Dobusch Stiftungsrat des ORF.
-
Neues aus dem Fernsehrat (114): Der Alte
Norbert Himmler ist alter und neuer Intendant des ZDF. Neues aus dem Fernsehrat (114): Der Alte Der ZDF-Fernsehrat hat den Intendanten für das ZDF bestätigt: Norbert Himmler bleibt im Amt. Keine Überraschung, er war ja auch der einzige Kandidat. Unser Kolumnist Erik Tuchtfeld fragt: Ist die Wahl ohne Auswahl ein Problem?
-
Neues aus dem Fernsehrat (113): Hass und Zusammenhalt
Diese Mainzelmännchen sind in die Jahre gekommen. Der Bedarf für Öffentlich-Rechtliche ist es nicht. Neues aus dem Fernsehrat (113): Hass und Zusammenhalt Erik Tuchtfeld ist der neue Vertreter des Internets im ZDF-Fernsehrat. In seiner ersten Sitzung ging es gleich um die großen Themen: Pressefreiheit, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
-
Neues aus dem Fernsehrat (112): Good bye ZDF, hello ORF!
Der österreichische öffentlich-rechtliche ORF sendet vom Wiener Küniglberg aus Neues aus dem Fernsehrat (112): Good bye ZDF, hello ORF! Seit 2016 habe ich hier über meine Tätigkeit im Fernseh- und später Verwaltungsrat des ZDF gebloggt. Ab Juni dieses Jahres werde ich dem Stiftungsrat des österreichischen ORF angehören. Damit endet eine spannende und überaus lehrreiche Zeit – und eine neue beginnt.
-
Neues aus dem Fernsehrat (111): „Es braucht öffentlich-rechtliche Regenmacher“
Panel anlässlich der Vorstellung der Potenzialanalyse im ZDF Hauptstadtstudio in Berlin (v.l.n.r.): Christina Elmer, Leyla Dogruel, Tobias Gostomzyk, Katharina de la Durantaye, Frank Lobigs Neues aus dem Fernsehrat (111): „Es braucht öffentlich-rechtliche Regenmacher“ Welche Potenziale für „Public Value“, also die Förderung demokratischer Öffentlichkeit, gibt es für das ZDF im digitalen Zeitalter auch jenseits programmlicher Angebote? Diese Frage hat ein fünfköpfiges Professor:innenteam im Auftrag des ZDF-Verwaltungsrats untersucht. Ein Interview mit Studienleiter Frank Lobigs anlässlich der Vorstellung der Studie.
-
Neues aus dem Fernsehrat (110): Öffentlich-rechtliche und private Medien zwischen Wettbewerb und Kooperation
Kooperativen Potenziale zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien ergeben sich gerade aus einer Zusammenarbeit unter Beibehaltung unterschiedlicher Logiken Neues aus dem Fernsehrat (110): Öffentlich-rechtliche und private Medien zwischen Wettbewerb und Kooperation Private und öffentlich-rechtliche Medien stehen unter Druck – nicht nur durch Big Tech, sondern auch weil überholte Wettbewerbslogiken das wechselseitige Verhältnis prägen. Dabei gibt es im digitalen Raum Potenziale für Kooperation, die gerade wegen jeweils unterschiedlicher Logiken möglich sind.
-
Neues aus dem Fernsehrat (109): Digitale Potenziale für eine Demokratisierung des medialen „Service public“
Neue Aufgaben für öffentlich-rechtliche Medien im Zeitalter digitaler Plattformöffentlichkeiten Neues aus dem Fernsehrat (109): Digitale Potenziale für eine Demokratisierung des medialen „Service public“ Der Beitrag öffentlich-rechtlicher Medien zu demokratischer Öffentlichkeit und Gesellschaft darf im Zeitalter digitaler Plattformen nicht alleine anhand ihrer Inhalte beurteilt werden. Vielmehr gilt es sie auch als Dienstleister eines grenzüberschreitenden, gemeinwohlorientierten Ökosystems zu verstehen. Eine Analyse für die Eidgenössische Medienkommission EMEK.
-
Neues aus dem Fernsehrat (108): „Reformstaatsvertrag“ mit Retro-Konzept der „Presseähnlichkeit“
Die Länder wollen Spartenprogramme streichen und haben sie dafür in „Körbe“ gruppiert. Neues aus dem Fernsehrat (108): „Reformstaatsvertrag“ mit Retro-Konzept der „Presseähnlichkeit“ Im Vorschlag der Länder für einen Staatsvertrag zur Reform öffentlich-rechtlicher Medienangebote finden sich viele gute Punkte wie mehr Publikumsinteraktion oder eine gemeinsame Plattforminfrastruktur auf Basis offener Standards. Allerdings bleibt die Finanzierungsfrage ungelöst und das Zombie-Konzept „Presseähnlichkeit“ wird nicht entsorgt, sondern sogar noch gestärkt.
-
Neues aus dem Fernsehrat (107): Revolution im Fernsehrat
Bei der weiblichen Repräsentation haben die Mainzelmännchen noch Luft nach oben. Im ZDF-Fernsehrat sieht es bald schon besser aus. Neues aus dem Fernsehrat (107): Revolution im Fernsehrat Der ZDF-Fernsehrat konstituiert sich neu. Ihm werden so viele neue Fernsehräte – oder besser Fernsehrätinnen – angehören wie noch nie. Dies ist einer Reform aus dem Jahr 2016 zu verdanken.
-
Neues aus dem Fernsehrat (106): „Die Zuschauer:innen sollen selbst mitkuratieren“
So stellt sich die KI von Dall‑E eine Welt von nutzerkuratierten Medieninhalten vor Neues aus dem Fernsehrat (106): „Die Zuschauer:innen sollen selbst mitkuratieren“ Nicht erst seit dem Zusammenschluss der ARD- und ZDF-Mediatheken wächst der Pool an öffentlich-rechtlichen Online-Inhalten. Wie macht man diese Inhalte sinnvoll zugänglich? Ein Gespräch mit Filmemacher Andreas Scheffer über Kuratierung öffentlich-rechtlicher Inhalte und seine Idee von „Digital Lean Back“.
-
Neues aus dem Fernsehrat (105): ARD und ZDF präsentieren StreamingOS auf Open-Source-Basis
ARD und ZDF rücken im Internet näher zusammen, auf Basis von offen lizenzierter Software Neues aus dem Fernsehrat (105): ARD und ZDF präsentieren StreamingOS auf Open-Source-Basis Die Zusammenführung der Entwicklung ihrer Mediathek-Software unter dem Titel „Streaming OS“ nutzen ARD und ZDF auch dazu, diese Open Source zu machen. Neben den üblichen Vorteilen von Freier und Open-Source-Software sind damit auch spezifische Vorteile für öffentlich-rechtliche Medien verbunden.
-
Neues aus dem Fernsehrat (104): Bericht des Zukunftsrats mit wenig Zukunft und viel Rat
Am 18. Januar 2024 hat der Zukunftsrat seine Vorschläge und Empfehlungen im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert. Neues aus dem Fernsehrat (104): Bericht des Zukunftsrats mit wenig Zukunft und viel Rat Der von den Ländern eingerichtete „Rat für die zukünftige Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ hat nach knapp einem Jahr Arbeit seinen Bericht vorgelegt. Darin finden sich einige wichtige Klarstellungen, ein fragwürdiger Vorschlag und eine Leerstelle – letztere just wenn es um digitale Potenziale geht.
-
Neues aus dem Fernsehrat (103): Festrede zu Reform und Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
These: die besten Jahre öffentlich-rechtlicher Medien liegen noch vor uns. Neues aus dem Fernsehrat (103): Festrede zu Reform und Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks In der Festrede anlässlich der Verleihung der Otto-Brenner-Preise für kritischen Journalismus 2023 habe ich in der laufenden Debatte eine provokant-optimistische These vertreten: Die besten Zeiten öffentlich-rechtlicher Medien liegen noch vor uns.
-
Neues aus dem Fernsehrat (102): Fusionen sind noch keine Reformen
Wie bei der Kernfusion braucht es auch bei Unternehmensfusionen erstmal hohe Investitionen mit ungewissem Ausgang. Neues aus dem Fernsehrat (102): Fusionen sind noch keine Reformen Sind Fusionen die Antwort auf digitale und andere Herausforderungen für öffentlich-rechtliche Medien? Ein Blick auf die Forschung zu Unternehmensfusionen sollte hier zumindest skeptisch machen. Statt immer neuer Fusionsfantasien bräuchte es demnach moderne Netzwerkansätze, die auf Kooperation und Wettbewerb zugleich setzen.
-
Neues aus dem Fernsehrat (101): Rundfunkräte dieser Welt, digitalisiert euch!
Die Ampel für mehr Digitales in den Rundfunkräten steht auf grün. Neues aus dem Fernsehrat (101): Rundfunkräte dieser Welt, digitalisiert euch! Im ZDF-Fernsehrat ist seit 2016 „das Internet“ vertreten. Doch wie sieht es in den Aufsichtsgremien der anderen öffentlich-rechtlichen Sender aus – und wer sitzt dort eigentlich für digitale Themen mit am Tisch?
Alle Ausgaben von Neues aus dem Fernsehrat.