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Angreifer konnten Daten von Bundestags-Rechnern kopieren

Beim jüngsten Angriff auf die IT-Infrastruktur des Deutschen Bundestags sind offenbar Daten entwendet worden, berichtet der Spiegel. Es seien „zwischenzeitlich vereinzelte Datenabflüsse festgestellt worden“, so eine Sprecherin der Bundestagsverwaltung. Betroffene Büros seien „informiert, und Gegenmaßnahmen sind ergriffen worden“. Darüber hinaus lägen aber „keine neuen Erkenntnisse vor.“ Nach wie vor ist unklar, wer hinter der Attacke…

  • Tomas Rudl

Beim jüngsten Angriff auf die IT-Infrastruktur des Deutschen Bundestags sind offenbar Daten entwendet worden, berichtet der Spiegel. Es seien „zwischenzeitlich vereinzelte Datenabflüsse festgestellt worden“, so eine Sprecherin der Bundestagsverwaltung. Betroffene Büros seien „informiert, und Gegenmaßnahmen sind ergriffen worden“. Darüber hinaus lägen aber „keine neuen Erkenntnisse vor.“

Nach wie vor ist unklar, wer hinter der Attacke steht; aufgrund der Komplexität des Angriffs wollten Experten die Mitwirkung von Geheimdiensten nicht ausschließen. Erste in der Vorwoche bekannt gewordene Spuren sollen nach Osteuropa geführt haben. Details sind aber nach wie vor nicht bekannt, ebensowenig, ob der Angriff mittlerweile vollständig abgewehrt wurde oder ob auf einzelnen Rechnern immer noch Trojaner aktiv sind.

Über die Autor:innen

  • Tomas Rudl
    Darja Preuss

    Tomas ist in Wien aufgewachsen, hat dort für diverse Provider gearbeitet und daneben Politikwissenschaft studiert. Seine journalistische Ausbildung erhielt er im Heise-Verlag, wo er für die Mac & i, c't und Heise Online schrieb.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky


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2 Kommentare zu „Angreifer konnten Daten von Bundestags-Rechnern kopieren“


  1. Scheibchenweise bekommt der Souverän wieder die Wahrheit präsentiert. In 1 – 2 Wochen heißt es dann, dass der komplette Bundestag kopiert wurde. Na dann hoffen wir mal, dass da keiner was zu verbergen hatte. Schei**e schwimmt bekanntlich immer nach oben. Wäre nicht das erste mal, dass kompromitierende Infos geleakt werden.

    In dem Zusammenhang hatte der Bundesrechnungshof mit seinem Urteil wohl Recht, über das mit großem Tatamtam vom damaligen InnenFriedrich eingeführte „Cyber-Abwehr-Zentrum“. Jetzt könnten die Nasen mal beweisen, dass sie ihr Geld wert sind und außer Lagebesprechungen auch „Cyber-Gefahren“ abwehren können.


  2. Grauhut

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    Das war bloß das FBI, die haben bestimmt nach Kipo gesucht, aber die VDS Bundestagler haben ja alle nix zu verbergen! :)

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