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Onlinejournalismus: Konfetti für den Weilchenbeschleuniger

Peter Glaser hat für Spiegel-Online ein Essay über Onlinejournalismus zum 20. Geburtstag geschrieben: Konfetti für den Weilchenbeschleuniger. Der digitale Medienfluss, der Stream, ist dabei, sich in eine Umweltbedingung zu verwandeln. In etwas, das überall und immer da ist. Früher öffnete sich einmal pro Abend mit der Tagesschau das Nachrichtenfenster in die Welt. Heute fließen Meldungen,…

  • Markus Beckedahl

Peter Glaser hat für Spiegel-Online ein Essay über Onlinejournalismus zum 20. Geburtstag geschrieben: Konfetti für den Weilchenbeschleuniger.

Der digitale Medienfluss, der Stream, ist dabei, sich in eine Umweltbedingung zu verwandeln. In etwas, das überall und immer da ist. Früher öffnete sich einmal pro Abend mit der Tagesschau das Nachrichtenfenster in die Welt. Heute fließen Meldungen, Informationen, Unterhaltung permanent. Etwas so Sonderbares wie „Sendeschluss“ kennen junge Mediennutzer nicht mehr. Das Netz vibriert vor Mitteilsamkeit, ständig geht es vor sich und aktualisiert sich. Früher gab es einen Zustand, dann kam eine Veränderung, dann ein neuer Zustand. Jetzt ist Veränderung der Zustand.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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