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Liebe in Zeiten des Internets

hr2 der Tag erklärte gestern eine Stunde lang wie das mit der „Mit der Maus zu Mausi – Liebe in Zeiten des Internets“ funktioniert. Der 24. Juli war wohl noch frei, und da haben ihn die Internet-Partnerbörsen flugs zum „Virtual Love Day“ ernannt, dem Tag der virtuellen Liebe. Die Marketingaktion soll nicht unbedingt Kunden werben,…

  • Markus Beckedahl

hr2 der Tag erklärte gestern eine Stunde lang wie das mit der „Mit der Maus zu Mausi – Liebe in Zeiten des Internets“ funktioniert.

Der 24. Juli war wohl noch frei, und da haben ihn die Internet-Partnerbörsen flugs zum „Virtual Love Day“ ernannt, dem Tag der virtuellen Liebe. Die Marketingaktion soll nicht unbedingt Kunden werben, davon gibt es schon genug. Sie soll die Leute, die online einen Partner oder sexuellen Spielkameraden suchen und finden, ermuntern, sich offen zur Liebe aus dem Internet zu bekennen. Denn vielen ist es immer noch unangenehm, auf eine so blutarme, maschinelle, geschäftsmäßige Weise zueinander gefunden zu haben. Dabei sind professionelle Heiratsvermittler oder Kontaktanzeigen nichts Neues. Im Internet hat das Ganze aber immer noch ein Schmuddelimage. Zumindest scheint es risikoreicher: lügt mich mein Gegenüber mit der Liste seiner Interessen und Vorzüge womöglich schlicht an? Steht bei der Begegnung mit der geistreichen E‑Mailschreiberin plötzlich ein gleichaltriger Mann vor mir? Oder bin ich womöglich einer künstlichen Intelligenz auf den Leim gegangen? Der Tag begibt sich in die Abgründe der Liebe im Internet.

Hier ist die MP3.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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2 Kommentare zu „Liebe in Zeiten des Internets“


  1. Klaus Berbel

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    Diese mutmaßlich negativ assoziierten Eventualitäten gen Ende des Exposees sind für mich nicht legitim. Gäbe es doch in meiner Fantasie nichts fesselnderes als eine gar zu erotische künstliche Intelligenz, welche, im unüberbietbarem Kasus, ein haariger Wolfsmann wäre. Würde.


  2. Oliver

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    Da hat sich die Titel-Redaktion wohl inspirieren lassen… ;-)
    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41784/1.html

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