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#313 On The Record: Wie geht digitale Solidarität, Aline Blankertz und Malte Engeler?

Weniger Fortschrittsglaube, mehr Kapitalismuskritik: Aline Blankertz und Malte Engeler wollen mit ihrem neuen Buch verändern, wie wir über Technologie nachdenken. Wir haben mit ihnen über ihre Ablehnung von KI gesprochen, über solidarische Kritik an der Digital-Rights-Szene und die Vergesellschaftung von Plattformen.

  • Ingo Dachwitz
Drei Menschen mit Podcast-Equipment
Malte, Ingo und Aline vor der Aufzeichnung – CC-BY-NC-SA 4.0: netzpolitik.org
Off/On – der Podcast von netzpolitik.org
Off/On – der Podcast von netzpolitik.org
Wie geht digitale Solidarität, Aline Blankertz und Malte Engeler?
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Vom KI-Hype über autoritäre Tech-Milliardäre bis zu ausbeuterischen Plattformen im Wohn- und Gesundheitsbereich: Wie Technologie entwickelt und eingesetzt wird, ist heute oft problematisch. Aber woran liegt das eigentlich? Aline Blankertz und Malte Engeler sagen: An Technologiegläubigkeit und am Kapitalismus.

In ihrem neuen Buch „Digitale Solidarität: Zur Überwindung kapitalistischer Technologie“ schreiben die beiden über Alternativen zur digitalkapitalistischen Gegenwart. Sie regen zum Nachdenken darüber an, wie Technologie Menschen statt Konzernen dienen kann. Sie rufen zum Widerstand gegen bestimmte technologische Entwicklungen auf. Sie empfehlen Vergesellschaftung von Plattformen als Mittel gegen die Wohnungsnot und gegen die Kommerzialisierung des Gesundheitsbereichs. Und sie öffnen den Horizont für den Nutzen von Daten in einem anderen Wirtschaftssystem.

Dabei sparen Malte und Aline auch nicht mit solidarischer Kritik an vorherrschenden Ideen in der Digital-Rights-Szene. Im Podcast erklären die beiden zum Beispiel, warum sie nicht nur Künstliche Intelligenz kategorisch ablehnen, sondern auch die Abschaffung des Konzepts Privacy fordern und auch die Open-Source-Bewegung kritisieren.


In dieser Folge: Ingo Dachwitz mit Aline Blankertz und Malte Engeler.
Produktion: Serafin Dinges.
Titelmusik: Trummerschlunk.


Hier ist die MP3 zum Download. Wie gewohnt gibt es den Podcast auch im offenen ogg-Format. Ein maschinell erstelltes Transkript gibt es im txt-Format.


Bei unserem Podcast „Off/On“ wechseln sich zwei Formate in unregelmäßiger Reihung ab: Bei „Off The Record“ führen wir euch in den Maschinenraum von netzpolitik.org und erzählen Hintergründe zu unserer Arbeit. Bei „On The Record“ interviewen wir Menschen, die unsere digitale Gesellschaft prägen.

Off/On könnt ihr auf vielen Wegen hören. Der einfachste: in dem Player hier auf der Seite auf Play drücken. Ihr findet uns aber ebenso bei Apple Podcasts, Spotify und Deezer oder mit dem Podcatcher eures Vertrauens, die URL lautet dann netzpolitik.org/podcast.


Wir freuen uns auch über Kritik, Lob, Ideen und Fragen entweder hier in den Kommentaren oder per E‑Mail an podcast@netzpolitik.org.


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