Eben beim Inquirer gefunden:
Wie wäre es mit einem eigenen Internet-Patent? Ob für Shopping-Bot oder Online-Einkaufskorb, am 1. Juni werden die in London versteigert.
Auktionator Ocean Tomo wird die beiden Patente, die vom April 1997 datieren, zum Verkauf auf der „IP Investment Summit & Live Auction 2007“ zum Verkauf anbieten. Konkret sind es eine interaktive Datenbank-Verkaufsmethode und ein Online-Einkaufskorbs, der die Veränderungen in Echtzeit registriert. Die Patente wurden schon in Rechtsfällen gegen Yahoo (AZ C00-20495-JW, N.D. Cal.), Shop.com und Altura International (AZ 05-CV-682-PSF-PAC, D. Col.) erfolgreich eingesetzt.
Was jetzt fehlt ist eigentlich eine große, gute, finanzstarke Organisation, die davon welche kauft und die Einnahmen für eine strategisch gute Sache ausgibt, z.B. für Lobbyarbeit gegen Softwarepatente.
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2 Kommentare zu „Softwarepatente zu versteigern“
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Die Patenten wären was für das OIN, das ja bekanntlich ein Arsenal an Patenten zum Schutz freier Software sammelt.
Übrigens sind die wichtigsten Patente von Novell beigesteuert worden…
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[…] 3 Mai 2007 Kann bitte jemand mitbieten? Posted by wiegehtesweiter under Helden , Zukunft , Markt Kann bitte jemand für einen gutenZweck mitbieten? Damit wir irgendwann keine Lobbyarbeit gegen Softwarepatente mehr brauchen. […]
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