Die „Killerspiel-Debatte“ erreicht schon längst die europäische Ebene: EU will Netz-Pranger für Spiele und Filme.
Europas Innen- und Justizminister wollen gegen extrem gewalttätige Spiele und Filme symbolisch vorgehen. Im Internet will man eine Liste mit verbotenen Inhalten anlegen.
Eine solche Liste ist äusserst praktisch. Da wissen die Schüler immer sofort, was cool und angesagt ist.
Mehr dazu gibt es auch in der Futurezone: Kein EU-Verbot von „Killerspielen“.
Nach Art einer „schwarzen Liste“ könnte das Verbote in anderen Mitgliedsstaaten nach sich ziehen, erklärte Frattini. „Wir müssen darauf hinarbeiten, den Schutz von Kindern auf einem möglichst hohen Niveau zu harmonisieren.“ Zypries unterstützte diesen Plan: „Ich denke, dass Herr Frattini mit diesem Ansatz Recht hat.“
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6 Kommentare zu „EU: Empfehlungsliste für coole Killerspiele“
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… und bald gibts Essensmarken damit die Kinder sich auch richtig ernähren und nicht zu dick werden … wer schützt Kinder eigentlich vor übermütigen „Politikern“?
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[…] [via] Bookmark to: […]
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Ich finde das gut. Wenn ich nicht weiß, was ich spielen will, dann guck ich einfach auf die EU-Blacklist. Die Idee ist doch super! :)
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A là Parental Advisory oder Made in Germany. Funktioniert doch super so eine Blacklist… ;-)
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Genau so eine ‚Einkaufsliste’ verwende ich schon länger: http://www.usk.de/64_Pruefdatenbank.htm
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[…] Zum Nachdenken über die Ausfwirkungen der “Killerspiele” – Diskusion […]
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