Wie Telepolis berichtet wurde im letzten Wochenende ausgestrahlten Tatort „Schlafende Hunde“ eine Urheberrechtsverletzung begangen.
[Das] irgendwer sich für eine Szene, bei der ein Schaltplan gezeigt wird, scheinbar ungefragt via Google Bildersuche an fremden geistigen Eigentum bedient hatte. Ohne den Urheber zu entlohnen oder wenigstens zu fragen, und ohne Quellenangabe wurde da der Schaltplan einfach in einer kommerziellen Produktion verwendet. Fairerweise sei hier eingeschoben, dass die betreffende Folge bereits 2010 produziert wurde und ihr Autor nicht zu den Unterzeichnern des offenen Briefes gehört – dennoch muss sich die Tatort-Crew nun den Vorwurf gefallen lassen, mit der Hand in der Keksdose erwischt worden zu sein. Der Urheber Fabian Luehrs steht derzeit in Kontakt mit einer Redakteurin um abzuklären, wie das passieren konnte.
Besondere Brisanz bekommt das Ganze, da sich erst im März 51 Tatort-Autoren unter anderem an die „Netzgemeinde“ gewandt und ihr Umsonstkultur vorgeworfen hatten.