Auf SpOn werden „Fünf Thesen zur Zukunft des Fernsehens“ vorgestellt. Dabei musste der Autor „tief in die Glaskugel schauen“, um auf folgende Thesen zu kommen: Die Zukunft bringt grössere, schärfere, hochauflösendere, interaktivere Fernseher und man kann überall fernsehen. Soweit, sogut. Nur dass man diese Thesen schon seit mehr als einem Jahrzehnt hört – auch wenn es jetzt mal realer wird. Besonders innovativ ist da nichts.
Meiner Meinung müsste man im 2006 auch noch die These „Fernsehen wird vielfältiger durch Citizen Journalism“ heute in einer solchen Thesensammlung vorkommen. Diese Vielfalt wird vermutlich das Fernsehen im nächsten Jahrzehnt entscheidender verändern als schärfer, hochauflösender und grösser. An Videoplattformen, Videoblogs und RSS können wir jetzt schon sehr unscharf erkennen, wohin die Reise führen wird.