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Bundesrat setzt sich für mehr Open Access ein

Die Fachausschüsse des Bundesrates fürchten, dass Deutschland „durch ein weit über die berechtigten Interessen der Rechteinhaber hinaus ausgerichtetes Urheberrecht hinter den Möglichkeiten zurückbleibt, die in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und insbesondere in den USA über das Prinzip des „fair use“ für Bildung und Wissenschaft bestehen“. Dies berichtet c’t‑aktuell: Länder fordern fairen Interessensausgleich im Urheberrecht.…

  • Markus Beckedahl

Die Fachausschüsse des Bundesrates fürchten, dass Deutschland „durch ein weit über die berechtigten Interessen der Rechteinhaber hinaus ausgerichtetes Urheberrecht hinter den Möglichkeiten zurückbleibt, die in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und insbesondere in den USA über das Prinzip des „fair use“ für Bildung und Wissenschaft bestehen“. Dies berichtet c’t-aktuell: Länder fordern fairen Interessensausgleich im Urheberrecht. Für Verbraucherinteressen macht sich dort erwartungsgemäss niemand stark, aber der interessanterweise fordert Bundesrat, dass im 2. Korb mehr auf die Möglichkeiten und Chancen von „Open Access“ eingegangen wird.

Das ganze 24-seitige Dokument findet sich als PDF hier.

Bei Golem gibt es auch eine kleine Meldung dazu: Urheberrechtsreform: Widerstand aus dem Bundesrat?

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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