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Brasilien: Waffen, Drogen, Sekten oder Telecentros?

Die Futurezone berichtet über die Veranstaltung mit Claudio Prado, Vertreter des brasilianischen Kulturministers, in Wien. Nach seiner Einschätzung haben Besitzlose in Brasilien drei Chancen, „einem Schicksal völliger Bedeutungs- und Machtlosigkeit zu entgehen“: Entweder man beginnt eine Karriere im Drogen- und Waffengeschäft oder man versucht den „sozialen Aufstieg in einer der mittlerweile zahllosen, in Brasilien aktiven…

  • Markus Beckedahl

Die Futurezone berichtet über die Veranstaltung mit Claudio Prado, Vertreter des brasilianischen Kulturministers, in Wien. Nach seiner Einschätzung haben Besitzlose in Brasilien drei Chancen, „einem Schicksal völliger Bedeutungs- und Machtlosigkeit zu entgehen“: Entweder man beginnt eine Karriere im Drogen- und Waffengeschäft oder man versucht den „sozialen Aufstieg in einer der mittlerweile zahllosen, in Brasilien aktiven protestantischen Missionarssekten“. „Die dritte Möglichkeit für Besitzlose, überhaupt zu einer Interaktion mit der Geldgesellschaft zu kommen, sind die Telecentros mit ihren freien Betriebssystemen und nun unsere neuen Multimedia-Kits, die wir verteilen. Angesichts der Alternativen ist das revolutionär“, so Proda laut Futurezone: Brasilien, Raubkopien und Straßengangs.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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