Über die Anschuldigungen, dass Microsoft den chinesischen Blogger Zhao Jing, aka Michael Anti zensiert haben soll, hatte ich schon am Dienstag berichtet. Jetzt bestätigte Microsoft den Fall, wie aus einem Artikel der „Information Week“ hervorgeht:
Microsoft said in a statement that the decision to unplug Zhao was inline with its practice of „ensuring that products and services comply with global and local laws, norms, and industry practices.“
„Most countries have laws and practices that require companies providing online services to make the Internet safe for local users,“ the company said. „Occasionally, as in China, local laws and practices require consideration of unique elements.”
Während sich in den USA immer mehr Massenmedien des Themas annehmen (z.B. Forbes), passiert in Deutschland leider nicht viel. Lediglich bei der Netzeitung habe ich bisher etwas darüber gelesen. Schade eigentlich. Das war vor einiger Zeit beim ersten Yahoo-Fall noch ganz anders.
Update:
Am heutigen Freitag berichten nun auch andere Medien in Deutschland darüber:
Spiegel: MSN zensierte chinesischen Blogger
Heise: MSN nimmt chinesisches Weblog vom Netz
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4 Kommentare zu „Microsoft bestätigt Blogger-Zensur in China“
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Stowe Boyd fordert deswegen einen Microsoft Boykott.
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Was heisst eigentlich „make the Internet safe for local users“? Hat der Blogger Zhao Jing Kinderpornografie verbreitet oder berechtigte und wichtige Kritik an der Regierung geäussert? Die Argumentation von Microsoft leuchtet wenig.
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