Das Mastodon ist eigentlich die amerikanische Version des Mammuts und schon vor vielen tausend Jahren ausgestorben. Das Gegenteil ist der Fall, wenn vom sozialen Netzwerk Mastodon die Rede ist. Die dezentrale Open-Source-Alternative zu Twitter erlebt gerade einen Hype. Der geht soweit, dass die „Mutterplattform“ mastodon.social gerade keine weiteren User annimmt und die schon lange existierende Band Mastodon sich sehr lesenswert über den Zuspruch wundert.
Sarah Jeong beschreibt auf Motherboard Mastodon als Twitter ohne Nazis, The Verge spricht vom Angriff des Klons und Heise stellt die Frage, ob Mastodon das bessere Twitter sei.
Alternativen zu den kommerziellen Netzwerken sind da
Eines zeigt Mastodon auf jeden Fall: Es gibt offene, freie, dezentrale und nicht-kommerzielle Alternativen zu Twitter. Es braucht nur die Menschen, die sie auch massenhaft nutzen. Wer Mastodon ausprobieren will, findet hier Instanzen, bei denen man sich trotz des Hypes anmelden kann.
Mastodon ist eine alternative Implementierung des Projekts GNU social und nutzt Ruby on Rails. Mastodon ist dabei kompatibel mit GNU social und Plattformen, die das OStatus-Protokoll nutzen. Der Code ist auf Github zu finden.
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