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Datenleck bei VK.com: 100 Millionen Accounts samt Passwörtern erhältlich

Das soziale Netzwerk VK.com – früher bekannt als VKontakte – wurde offenbar in der Zeit Ende 2012 / Anfang 2013 Ziel eines Hackerangriffs. Dabei wurden 171 Millionen Useraccounts des Netzwerks mit Namen, Mailadressen, Passwörtern sowie teilweise auch Orten und Telefonnummern erbeutet. Ein Datensatz vom 100 Millionen Accounts wird jetzt auf einem Marktplatz im Darkweb verkauft.…

  • Markus Reuter

Das soziale Netzwerk VK.com – früher bekannt als VKontakte – wurde offenbar in der Zeit Ende 2012 / Anfang 2013 Ziel eines Hackerangriffs. Dabei wurden 171 Millionen Useraccounts des Netzwerks mit Namen, Mailadressen, Passwörtern sowie teilweise auch Orten und Telefonnummern erbeutet. Ein Datensatz vom 100 Millionen Accounts wird jetzt auf einem Marktplatz im Darkweb verkauft. Für den Preis von einem Bitcoin gibt es die 100 Millionen Account-Daten, das berichtet zdnet.com.

Der Datenleck-Suchmaschine leakedsource.com sind Auszüge der Userdaten zugespielt worden. Eine erste Analyse der Daten zeigt: Auch bei VK.com ist das meistgenutzte Passwort der User „123456“.

Update:
In einer ersten Version war von 171 Millionen erhältlichen Userdaten die Rede. Im Netz sind aber nur 100 der 171 Millionen Datensätze erhältlich.

Über die Autor:innen

  • Markus Reuter

    Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)


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