BreakpointWho’s your Big Brother?

Überwachung macht Spaß, wenn man es selbst tut. Mit dem Gefühl, Kontrolle über Andere zu haben, vermarkten Großkonzerne ihre neuen Überwachungssysteme für den privaten Gebrauch. Doch was der Sicherheit oder Unterhaltung Einzelner dienen soll, schadet der Sicherheit und Freiheit von uns allen.

  • Carla Siepmann
Eine Nahaufname der Kameralinse der smarten Brille von Meta. In der Mitte der Linse ist ein roter Punkt.
Kleiner Sucher vom Großen Bruder: Metas "Smart Glasses". – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / MiS, Bearbeitung: netzpolitik.org

Man muss sich die Gefangenen im Panopticon als glückliche Menschen vorstellen. Dafür bedarf es nur einer kleinen Anpassung: Der Wärter, der vom Turm in der Mitte des Gefängnisses alle Insassen jederzeit beobachtet, wird abgeschafft. Stattdessen müsste dafür gesorgt werden, dass sich alle Insassen jederzeit gegenseitig beobachten können.

Sicher würden sie sich mit dem Wissen, unter ständiger Überwachung zu stehen, nach wie vor unwohl fühlen. Der Gedanke aber, dass sie selbst ja auch andere überwachen können, würde ihr mulmiges Gefühl übertünchen. Denn es ist zwar überaus unangenehm, einen Blockwart zu haben – dafür aber umso erfreulicher, selbst einer zu sein.

Warum also nicht allen eine Freude und jeden zum Spitzel der anderen machen?

Überwache deinen Nächsten

Dieser Philosophie folgen Meta und Amazon anscheinend in jüngster Vergangenheit verstärkt. 

Vor einigen Tagen brachte Meta seine „Smart Glasses“ in neuem, modischem Design auf den Markt. Die Brillen haben integrierte Kameras und Erkennungssysteme, mit dem die Träger:innen unbemerkt Aufnahmen von anderen Menschen in ihrer Umgebung machen können.

Und Amazon stellte vor Kurzem neue Überwachungskameras vor. Die „Klingelkameras“ ermöglichen es Nutzer:innen, die Umgebung vor ihrem Hauseingang zu jeder Tages- und Nachtzeit zu filmen.

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Damit verfestigen die Konzerne eine neue Art der Überwachung, bei der nicht ein Staat oder Unternehmen direkt überwachen, sondern Menschen sich gegenseitig ausspähen – unbemerkt und jederzeit.  

Die Unternehmen versprechen dabei einen jeweils besonderen Mehrwert. Ring Kameras sollen beim Auffinden eines in der Nachbarschaft entlaufenden Hundes helfen. Und seine Brille bewirbt Meta damit, dass die integrierte Kamera viel einfacher anzuwenden sei, als das Smartphone in der Hand zu halten. Zudem verfüge sie über eine Objekt- und Gesichtserkennung, was die Orientierung im Alltag erleichtern soll. (Menschen haben eine implementierte Objekt- und Gesichtserkennung, und zwar in der Großhirnrinde. Aber gut.)

Besonders perfide an den neuen Modellen der Meta-Brillen ist, dass sie kaum von herkömmlichen Brillen zu unterscheiden sind und es auch – wenn überhaupt – nur schwer zu erkennen ist, ob sie gerade filmen.

Produkte wie Meta-Brillen und Klingelkameras führen so einen Zustand konstanter Überwachung herbei, bei dem niemand mehr weiß, wann er wo von wem aufgezeichnet wird. Und zwar nicht von der Polizei oder einer privaten Sicherheitsfirma, sondern von den eigenen Nachbarn, den eigenen Freunden, vom eigenen Partner, beim Spazierengehen auf der Straße, beim Einkaufen im Supermarkt, beim betrunkenen Feiern im Club, beim Spielen auf dem Schulhof oder beim Geschlechtsverkehr im eigenen Bett.

Jeder will Big Brother sein

Es scheint widersinnig, dass so viele Menschen Systeme befürworten, die sie selbst in den intimsten Momenten beobachten und aufzeichnen können. Zumal sie selbst ständig beobachtet werden, wenn derartige Systeme massentauglich werden. Dennoch verwundert es nicht, dass so viele Menschen Meta-Brillen und Co. nutzen. Denn niemand möchte überwacht werden, aber jeder will selbst Big Brother sein.

Dabei ist diese Form der Überwachung von Gleichen durch Gleiche nicht so neu. Schon immer waren Überwachungssysteme darauf angewiesen, dass es Menschen gibt, die bereit sind, andere auszuspionieren und zu überwachen, obwohl sie selbst kaum Teil des Machtapparats waren. Das war auch eine zentrale Idee bei der philosophischen Entwicklung des Panopticons, das Gefängnis und Strafe „demokratisieren“ sollte.

Eines aber unterscheidet Denunzianten, Blockwarte und Spitzel von Besitzern einer Klingelkamera und Nutzer:innen von Meta-Brillen: Erstere wissen, dass ihr Handeln einem größeren System der Überwachung dient. Viele Nutzer:innen von Meta-Brillen und Klingelkameras scheinen hingegen zu glauben, die Überwachungsgeräte nur für ihren eigenen Mehrwert zu nutzen.

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Dabei kaufen wir den Überwachungskonzernen nun lediglich die Drecksarbeit ab – und zwar buchstäblich zum Preis von 400 Euro für eine Meta-Brille. Unter Anleitung der Konzerne, die allzu gerne alles über uns wissen wollen, bauen wir uns nun unsere eigene Überwachungsstruktur, mit der wir uns gegenseitig ausspionieren. Im Gegenzug bekommen wir selbst ein bisschen Macht über die Menschen um uns herum.

Überwachung, um zu überwachen

Doch immer, wenn man von Überwachung spricht, ist jemand nicht allzu weit, der verkündet, er habe „habe ja nichts zu verbergen“. Solche Menschen kann man auch mit dem Argument, dass die Konzerne die gesammelten Daten weiterverarbeiten und dabei auch allzu gerne mit Exekutivbehörden zusammenarbeiten, nicht von der Gefährlichkeit derartiger Überwachungssysteme überzeugen. Das Problem ist hier jedoch nicht die Privatsphäre des Nutzers, der sie kauft, sondern die völlige Verletzung der Privatsphäre jeder einzelnen Person in seiner Umgebung. Ob man sich hier überwachen lässt oder nicht, das entzieht sich völlig dem Einfluss Einzelner, anders als etwa bei dem eigenen Gebrauch eines Smartphones oder digitaler Dienste.

George Orwell schrieb in seinem Roman „1984“: „Das Ziel von Verfolgung ist die Verfolgung. Das Ziel der Folter ist Folter. Das Ziel der Macht ist Macht.“ Und das Ziel von Überwachung ist häufig die Überwachung selbst. Überwachung gibt zuallererst denjenigen Macht, die von der Überwachung profitieren – und zwar weit mehr als jenen, die die Überwachung ausüben.

Was die Konzerne mit den gesammelten Daten genau anstellen, ist weitgehend unklar. Früher oder später werden sie diese Daten weiterverarbeiten – sei es zur Personalisierung von Werbung, dem Training hauseigener KI-Systeme oder zum Weiterverkauf an andere private oder staatliche Überwachungsdienste.

Ich will nicht in einem Zustand konstanter Überwachung leben, auch dann nicht, wenn ich selbst Menschen überwachen „darf“. Ich will mich im öffentlichen Raum bewegen können, ohne Angst zu haben, ständig gefilmt zu werden – egal ob von Überwachungsbrillen oder Klingelkameras. Das Panopticon ist Teil einer Philosophie, bei der konstante Überwachung – richtigerweise – als Teil einer Bestrafung betrachtet wird.

Die Überwachungsinteressen von Konzernen und die Machtfantasien derjenigen, die ihnen dabei helfen, sie zu verfolgen, stellen einen tiefen Einschnitt in unser aller Privatsphäre, Sicherheit und Freiheit dar. Diese neue Form der Überwachung hat das Ziel der Überwachung selbst – und wer sich heute eine Meta-Brille kauft, macht sich zu ihrem Komplizen.

Über die Autor:innen

  • Carla Siepmann

    Carla schreibt seit 2022 frei für netzpolitik.org. Sie interessiert sich für Gewalt im Netz, Soziale Medien und digitalen Jugendschutz. Seit 2023 erscheint ihre monatliche Kolumne auf netzpolitik.org.

    Kontakt: carla_siepmann@mailbox.org, @CarlaSiepmann


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15 Kommentare zu „Who’s your Big Brother?“


  1. Britta Bäckermann

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    Hallo Frau Siepmann,
    also ganz ehrlich, wir sind doch schon längst gesteuert und überwacht von den US Tech Konzernen und den Chinesen. Da hat sich schon längst etwas verselbstständigt. Diese Abhängigkeit der Menschen vom Internet, der Digitalisierung und jetzt KI im Lauffeuer, dass sich rasant ausbreitet.
    Wenn man sich die Reportage Rechtsruck im Silicon Valley( mediathek 3sat) anschaut , dann wird es gruselig. Das ist Dystopie. Und Jens Spahn ist voll dabei.
    Da wir solche Leute in unserem Politik Betrieb haben, ist das mehr als bedenklich. In Kombination mit einem Charakter wie Merz , sehr sehr schlecht für das Wahvolk, für die Steuergeldanschaffer. Und so läuft es doch in jedem Staat der Welt ab, in vielen ist es noch schlimmer. Dort werden die Massen nicht nur manipuliert, sondern auch gewaltsam mit Waffen in Schach gehalten.
    Jetzt können die Massen immer bequemer gelenkt werden. Die Machthaber brauchen bald keine Waffen mehr, es gibt die sozialen Medien und KI . Und Brillen.
    Gut für die russische Gesellschaft, das weltweit beste Denunziantentum.
    Viele Grüße
    Britta Bäckermann


  2. Tatsächlich besteht das allergrößte Interesse hier nicht unbedingt an Überwachung. Daten zu menschlichen Augen‑, Kopf- und Körperbewegungen sowie Hand-Auge-Koordination dank Handgelenkgeräte-Sensoren: das ist der Schlùssel zum Agieren im dreidimensionalen Raum, die Erschließung der physischen Welt für KI.


  3. Sie haben mich ins Gesicht gefilmt (der Hutbürger)

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    https://www.ardmediathek.de/video/3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMjA3OTk

    Das team.recherche des SWR spricht mit Betroffenen und folgt den Spuren der Brillen bis in die USA, wo Smart Glasses schon längst zum Alltag gehören. Sind wir in Deutschland auf den Trend vorbereitet? Wie können Betroffene sich wehren?

    Nach deutschem Recht sind Alltagsgegenstände mit versteckten Kameras (Smartglasses, etc.) und Funkfunktion (WLAN/Bluetooth) als illegale Sendeanlagen streng verboten, wenn die Aufnahme für Dritte nicht unmissverständlich erkennbar ist.

    Da die Medienberichte nun den empirischen Beweis liefern, dass die LED-Schutzfunktion in der Praxis reihenweise ausgehebelt wird, steht die „Erkennbarkeit“ der Geräte rechtlich auf der Kippe.

    Sollte die Bundesnetzagentur die neuen Smartglasses aufgrund dieser Faktenlage als ein illegales Spionagegerät einstufen, droht ein sofortiges Vertriebs- und Besitzverbot in Deutschland.


  4. Anonym

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    Ein weiteres heftiges Problem sind auch die Kameras moderner Autos. Ich möchte in der Öffentlichkeit nicht von den Kameras von Autos erfasst werden. Ich kann schließlich auch nicht kontrollieren, was mit diesen Bildern passiert. Hätte ich ein modernes Fahrzeug, wäre für mich daher Schritt eins, nicht selbst mit 1 bis x Kameras durch die Gegend zu fahren. Problem: baue ich die Kameras aus oder decke diese ab, verliert das Auto ggf. die Zulassung und ich könnte mich strafbar machen.


    1. Anonym

      ,

      Autos und deren Sensoren sind ein ähnliches Problem, wie das Internet. Zumindest wenn die Daten ausgewertet und/oder übertragen werden. Noch so ein Strategisches Problem, was man nicht zu einem werden lassen sollte.

      Was kann Deutschland tun? Sicherstellen, dass Protokolle und Technik weiterhin bestehen, in allen Geräten, europaweit. Für wenn’s abgebrannt ist. Dann fängt man nicht ganz bei Null an, wenn man den Quatsch auch einfach abschalten kann. Prinzip der externen Kontrolle auch im einzelnen durchdenken und zu einem Konstruktionsprinzip machen. D.h. immer hart ausschaltbar.


    2. Anonym

      ,

      An dieses Thema dachte ich auch.

      Es hieß irgendwo mal, dass wenn ein Autohersteller Android Automotive mit Google-Diensten implementieren möchte, dass Google dann vertraglich alle Daten, die das Auto sammelt inklusive der Kameradaten und der Mikrofon-Daten erhalten muss. Quasi Totalüberwachung aller Straßen, wenn in Zukunft alle Autos die Kameras haben.

      Und leider integrieren abseits der Chinesen und Tesla immer mehr Autohersteller dies.

      Wichtig dabei: es gäbe auch Android Automotive ohne Google-Dienste und somit ohne diese Problematik, verwenden leider nur wenige als Googlefreie Alternative…
      Außerdem könnte die EU ja mal gegen dieses neue zukünftige Monopol von Google vorgehen, wer weiß wie viel Druck Google da macht, es gab schließlich eine europäische Alternative in Entwicklung, die plötzlich zugunsten von Googles System alle haben fallen lassen. Aber die EU ist ja auf dem Google-Auge leider blind.


      1. Anonym

        ,

        „gegen zukünftiges… vorgehen“

        Strategische Ausrichtung. Verantwortungsbewusste Politik passiert in diesen Sektoren offenbar nicht.


  5. Anonym

    ,

    smart glasses werden mainstream sein, ob wir wollen oder nicht. das smartphone und die dazugehörige dauerfilmerei haben sich auch fest in unserer kultur verankert. es gibt keinen ausweg.


    1. Anonym

      ,

      Öhm, verbieten geht sehr wohl. Daueraufnahme = Knast? Für den CEO.


  6. AromaNero

    ,

    Mir fehlt in dem Artikel der rechtliche Aspekt. Die Überwachung des öffentlichen Raumes durch Privatpersonen ist meines Wissens verboten, z.B. durch Überwachungskameras, die (auch) auf den öffentlichen Raum ausgerichtet sind.
    Fallen Kameras in Brillen oder an Türklingeln nicht auch darunter?
    Hieße das, dass jeder angezeigt werden könnte, der eine solche Brille in der Öffentlichkeit trägt, denn man kann ja nicht feststellen, ob man gerade beobachtet wird.


    1. Wieselspezifisch dürfte da eine Feigenblatt zum Einstatz kommen. Z.B. die Sicherung der Qualität, oder der Onlineüberweisungen, die so eine Brille sicherlich stetig tätigen würde. Es wird also ein reines Alltagsunterstützungsprodukt. Dass Madonna nackt skaliert, weiß hier ja keiner.


  7. Pranee

    ,

    Ich vermisse das Mindset der 90er und 2000er. Wehe, so ein Spion wäre zu dieser Zeit auf den Markt gekommen. Ein kompletter Ladenhüter oder ein Verkaufsverbot wäre die Folge gewesen.

    Und heute? Die meisten, besonders die junge Generation interessiert es nicht oder findet es sogar toll und modern. Weil Deutschland ja total wie ein altes Eisen rüberkommt.

    Da bleibe ich lieber Zuhause und gehe nur noch, wenn es wichtig ist. Ich lasse den Personalausweis ablaufen, denn eine (bald in Zukunft gezwungene) Bund-ID hole ich mir nicht. Ich werde auch lange Umwege in Kauf nehmen, wenn die Supermärkte in naher Zukunft in meiner Umgebung die Skeletterkennung und das Bezahlen ohne Kasse einführen. Und natürlich werde ich meine Existenz verheimlichen, in dem ich möglichst nicht aus dem Haus gehe, damit ich so wenig dieser Minusmenschen mit Metabrille wie möglich begegnen muss.

    Wenn der Staat nichts dagegen tun will, ich nicht Gewalt dagegen anwenden darf, oder der juristische Weg mit wenig bis keinem Erfolg beschert ist, bleibt nur das Einigeln übrig.


    1. Anonym

      ,

      Nein nicht einigeln, mach Dich einfach schick für die Brillen. Setze einen Hut auf, leg die Sonnenbrille an und lass Dir einen Vollbart wachsen oder kleb ihn Dir an je nach Geschlecht. Fertig ;-)


  8. Ria Hinken

    ,

    Ich habe mir die Meta-Brille bei meinem Optiker erklären lassen. Angeblich kann Meta auf Aufforderung die Speisekarte vorlesen. Das Ergebnis war ernüchternd: Meta las lediglich „Vorspeise, Hauptgericht, Dessert“ vor. Die Brille soll fast 500 € kosten.

    Ich müsste außerdem WhatsApp installieren, was ich niemals tun werde. Meine Kontakte möchte ich auch nicht an Meta weitergeben.

    Telefonate können von allen im näheren Umfeld mitgehört werden. Damit meine ich nicht, was man selbst sagt, sondern das, was die Anruferin oder der Anrufer sagt.
    Das Umfeld wird logischerweise auch ausgespäht, da die Kamera alles aufnimmt.
    Es gibt nur wenige Modelle, die alle hässlich sind. Anpassen lässt sie sich nicht, da in den Bügeln die Technik sitzt.


  9. Anonym

    ,

    Mittlerweile kann man mit der Privatsphäreverletzung von Passanten auch noch Crypto-Tokens verdienen. Die Firma Natix GmbH aus Hamburg bietet das passende Gerät, welches in Tesla-Autos die Kameras anzapft.

    Siehe:
    https://www.natix.network/
    https://docs.natix.network/policies/privacy-notice

    The VX360 app is operated by vehicle owners or drivers who voluntarily participate in our program. When in use, the app may capture:
    – Video footage of public roads and environments, including:
    Pedestrians, cyclists, and other vehicles in proximity
    Faces, license plates, or other identifiable features
    Reflections or other indirect identifiers where visible
    – Metadata such as GPS coordinates, timestamps, and device identifiers

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