2025
-
KW 38: Die Woche, in der wir bemerkten, wie wir gehen
KW 38: Die Woche, in der wir bemerkten, wie wir gehen Die 38. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 14 neue Texte mit insgesamt 147.076 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
-
#300 On The Record: Ist das wirklich die Lösung für das Cookie-Problem, Max von Grafenstein?
Gesprächspartner bei On The Record: Maximilian von Grafenstein #300 On The Record: Ist das wirklich die Lösung für das Cookie-Problem, Max von Grafenstein? Maximilian von Grafenstein ist Professor für „Digitale Selbstbestimmung“ und hat mit seinem Team den ersten Einwilligungs-Agenten Deutschlands entwickelt. Das Tool namens „Consenter“ soll Nutzer:innen die Entscheidungsmacht im Datenschutz zurückgeben. In der neuen Folge versucht er, uns von dem Dienst zu überzeugen.
-
Auf den Punkt: Viele Menschen finden sich im Internet nicht zurecht.
Auf den Punkt: Viele Menschen finden sich im Internet nicht zurecht. Liebe Leser*innen, ihr habt erfolgreich eine Rechenmaschine angeschaltet, euch mit dem Internet verbunden, ein Mail-Programm gestartet und auch noch diese Mail geöffnet. Herzlichen Glückwunsch! Die dafür notwendigen Fähigkeiten sind gar nicht so selbstverständlich, wie man vielleicht denkt. Vielen Menschen fällt der Umgang mit der digitalen Welt ziemlich schwer. So wie Sigrid, die lange nicht wusste, […]
-
Oligarche Gleichschaltung: Das Ende der Meinungsfreiheit in den USA und was wir daraus lernen müssen
Donald Trump und seine MAGA-Bewegung bauen die mediale Vorherrschaft aus. Oligarche Gleichschaltung: Das Ende der Meinungsfreiheit in den USA und was wir daraus lernen müssen Mit Hilfe von Einschüchterung, Zensur, Tech-Bros und neuen Medienmogulen gewinnt US-Präsident Trump immer mehr Einfluss auf Medien und soziale Netzwerke. Geradezu bilderbuchmäßig kommen dabei Werkzeuge für einen autoritären Umbau zum Einsatz. Ähnliche Muster sind auch schon bei uns zu erkennen. Ein Kommentar.
-
Biometrie-Test: Datenschutzaktivist verklagt BKA, weil es sein Gesicht missbraucht haben soll
Janik Besendorf will nicht, dass das BKA mit seinem Gesicht Biometriesysteme testet. Biometrie-Test: Datenschutzaktivist verklagt BKA, weil es sein Gesicht missbraucht haben soll Janik Besendorf glaubt: Das BKA hat Fotos von ihm genutzt, um damit Software für Gesichtserkennung zu testen. Deshalb hat er heute eine Klage eingereicht. Er will, dass sich die Behörde „in Zukunft an geltendes Recht hält“.
-
Digital-Zebra: „Wie schön es ist, dass ich das jetzt weiß!“
Rechts ist die Digitallotsin Lena Zerfowski, die Frau links neben ihr ist ein Model. Die Nutzerinnen, die wir für diese Geschichte begleitet haben, wollten lieber anonym bleiben. Digital-Zebra: „Wie schön es ist, dass ich das jetzt weiß!“ Menschen, die von der Digitalisierung überfordert sind, finden bei einem Berliner Pilotprojekt Hilfe. Digitallots*innen unterstützen sie bei Problemen mit Geräten oder Services. Ein Besuch zeigt, wie nötig solche Stellen sind.
-
400 Schulen besucht: Was Kinder im Netz erleben, und was Politik daraus lernen kann
Smartphones versprechen schier unendlichen Spaß (Symbolbild) 400 Schulen besucht: Was Kinder im Netz erleben, und was Politik daraus lernen kann In seinem Buch „Allein mit dem Handy“ beschreibt Digitaltrainer Daniel Wolff lebhaft, was Kinder ihm beigebracht haben – über ihre Erlebnisse im Netz und ihre Angst vor den Eltern. Das Buch hebt die Debatte um Jugendmedienschutz auf ein neues Level. Eine netzpolitische Rezension.
-
Auf den Punkt: Ein Datenmarktplatz strengt sich an.
Auf den Punkt: Ein Datenmarktplatz strengt sich an. Liebe Leser:innen, gestern ist ein neuer Teil der Databroker-Files-Saga erschienen. Diesmal geht es um einen Datenmarktplatz aus Berlin. Der hatte vor rund einem Jahr beteuert, „alle zumutbaren Anstrengungen“ zu unternehmen, um rechtswidrige Angebote auf seiner Plattform zu verhindern. Ausreichend waren die Anstrengungen jedoch offenbar nicht, wie die Recherche zeigt. Wer verhindert also, dass Databroker weiter […]
-
Datenschutz und KI: Schluss mit der Zögerlichkeit!
Abwärtsspirale: Das Treppenhaus im Oberlandesgericht Köln Datenschutz und KI: Schluss mit der Zögerlichkeit! Die Folgen des KI-Hypes für den Datenschutz sind schwer absehbar. Im Fall von Metas KI-Training zögern Aufsichtsbehörden, das Oberlandesgericht Köln gab dem Konzern sogar – fürs Erste – grünes Licht. Jura-Professorin Paulina Jo Pesch zeigt Schwächen des Urteils auf und fordert eine entschiedenere Durchsetzung der Datenschutzvorgaben.
-
Biometrische Gangerkennung: Zeige mir, wie du gehst, und ich sage dir, wer du bist
Unser Gang hat einen Wierdererkennungswert. (Symbolbild) Biometrische Gangerkennung: Zeige mir, wie du gehst, und ich sage dir, wer du bist Biometrische Gangerkennung soll Menschen aus der Ferne identifizieren können, selbst wenn sie ihr Gesicht verhüllen. Unser Überblick zeigt, wie die Technologie funktioniert und wo sie bereits eingesetzt wird. Menschenrechtler*innen fordern ein Verbot.
-
Berliner Datenmarktplatz "Datarade": Das gefährliche Geschäft mit Standortdaten geht weiter
Angepriesen. (Symbolbild) Berliner Datenmarktplatz "Datarade": Das gefährliche Geschäft mit Standortdaten geht weiter Vor einem Jahr erhielten wir einen Datensatz mit Milliarden Handy-Standortdaten aus Deutschland, vermittelt über einen Berliner Datenmarktplatz. Politiker*innen warnten vor einer Gefahr für die nationale Sicherheit. Neue Recherchen zeigen, wie der Marktplatz dem Geschäft weiter eine Plattform bietet.
-
Datenschutzfreundliche Perioden-Apps: Zyklus-Tracking ohne Tracking
Zyklus-Apps sind oft nicht datensparsam. Datenschutzfreundliche Perioden-Apps: Zyklus-Tracking ohne Tracking Was früher noch händisch im Kalender gezählt wurde, machen viele mittlerweile mit einer App: den Zyklus tracken. Doch viele bekannte Apps geben die intimen Daten zu Werbezwecken weiter. Deswegen hat netzpolitik.org besonders datensparsame Zyklus-Apps zusammengetragen.
-
Auf den Punkt: In Berlin könnte man bald permanent vom Geheimdienst videoüberwacht werden.
Auf den Punkt: In Berlin könnte man bald permanent vom Geheimdienst videoüberwacht werden. Liebe Leser:innen, die schwarz-rote Landesregierung in Berlin will, dass der dortige Verfassungsschutz zukünftig auf eine Vielzahl, auch private Videoüberwachungssysteme zugreifen darf, wenn er Personen live und in Farbe observieren möchte. In einer Anhörung im Innenausschuss gab es dafür – und für andere geplante Grundrechtseingriffe – mächtig Kritik. „Wer sich in Berlin im öffentlichen Raum bewegt, […]
-
Interview: „Die Gewalt bahnt sich vermehrt ihren Weg in die Offline-Welt“
Ein FBI-Agent untersucht den Tatort auf dem Campus der Utah Valley University. Interview: „Die Gewalt bahnt sich vermehrt ihren Weg in die Offline-Welt“ Nach dem Attentat auf den rechtsradikalen Influencer Charlie Kirk gerät in den Medien einiges durcheinander und aus dem Blick. Wir haben mit der Autorin Berit Glanz über Online-Kultur und Offline-Gewalt, kryptische Memes und Nihilismus gesprochen.
-
Berliner Verfassungsschutzgesetz: Der Spion im Einkaufszentrum
Wer sieht, was die Überwachungskamera beim Shopping erfasst? Berliner Verfassungsschutzgesetz: Der Spion im Einkaufszentrum Der Berliner Verfassungsschutz soll neue Regeln bekommen. Ginge es nach dem schwarz-roten Senat, dürfte er künftig live auf Videoüberwachung von Einkaufszentren oder Krankenhauseingängen zugreifen, um Menschen zu observieren. Fachleute stufen das als verfassungswidrig ein.
-
Überwachung von Journalist:innen: Reporter ohne Grenzen verklagt BND wegen Staatstrojanern
Auch der BND setzt auf den Staatstrojaner Pegasus. (Symbolbild) Überwachung von Journalist:innen: Reporter ohne Grenzen verklagt BND wegen Staatstrojanern Der Einsatz von Staatstrojanern durch den BND gefährdet den journalistischen Quellenschutz. Reporter ohne Grenzen zieht deshalb nun vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Es geht auch darum, dass die Betroffenen mangels Informationspflichten gar keine Chance haben, sich zu wehren.
-
Kommentar: Nach Musks Aufruf zur Gewalt muss die Bundesregierung X verlassen
Elon Musk (rechts) in einer Liveschaltung mit dem britischen Neonazi Tommy Robinson. Kommentar: Nach Musks Aufruf zur Gewalt muss die Bundesregierung X verlassen Elon Musk hat am Samstag als Sprecher einer Großdemonstration zu Gewalt aufgerufen. Doch die Bundesregierung und viele Medien sind weiterhin auf seiner Plattform X. Was muss eigentlich noch passieren, bis sie diesem gewaltbereiten Rechtsradikalen den Rücken kehren? Ein Kommentar.
-
Degitalisierung: Die Abkürzung
Lässt sich das abkürzen? Degitalisierung: Die Abkürzung Gerade wenn ein Problem rein technisch erscheint, lohnt es sich, eine Frage zu stellen: Was macht das mit den Menschen? Das könnte einigen Schaden verhindern, bevor etwas wild drauf los digitalisiert wird, findet unsere Kolumnistin Bianca Kastl.
-
KW 37: Die Woche, als E‑Sport gemeinnützig werden sollte
KW 37: Die Woche, als E‑Sport gemeinnützig werden sollte Die 37. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 11 neue Texte mit insgesamt 67.374 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
-
Auf den Punkt: Ich hätte da noch eine Frage.
Auf den Punkt: Ich hätte da noch eine Frage. Liebe Leser:innen, mit Umfragen ist das so eine Sache. Mein Kollege Markus hat gestern über eine berichtet, bei der 68 Prozent der Befragten antworteten, sie fänden eine Einführung von Palantir-Software in Deutschland „eher falsch“. Klingt ja erst mal, als hätte Big-Data-Magic für die Polizei keinen großen Rückhalt in der Bevölkerung. Ich habe mich dann aber […]