2022
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Twitter-Alternative: Immer mehr Behörden nutzen soziales Netzwerk Mastodon
Das soziale Netzwerk Mastodon wird mit freier Software betrieben und dezentral aufgebaut. (Symbolbild) Twitter-Alternative: Immer mehr Behörden nutzen soziales Netzwerk Mastodon Mastodon ist die wohl größte freie Alternative unter den sozialen Netzwerken. In Deutschland kommunizieren dort mittlerweile einige staatliche Institutionen. Wir haben geschaut, wer im Fediverse aktiv ist.
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Vorratsdatenspeicherung: Diplomatenbericht zeigt, dass Mehrheit der EU-Staaten anlasslose Massenspeicherung anstrebt
Durch die Vorratsdatenspeicherung sollen EU-weit alle Verkehrsdaten der Telekommunikation verdachtslos festgehalten werden. Vorratsdatenspeicherung: Diplomatenbericht zeigt, dass Mehrheit der EU-Staaten anlasslose Massenspeicherung anstrebt In Deutschland will Justizminister Buschmann zwar keine Vorratsdatenspeicherung mehr, die Mehrheit der EU-Regierungen sieht das jedoch anders. Ein Diplomatenbericht an das Auswärtige Amt fasst zusammen, was sich die EU-Staaten in Sachen Vorratsdatenspeicherung wünschen. Wir veröffentlichen das teilgeschwärzte Dokument.
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Verschlampter Whistleblowing-Schutz: Ein Schritt zurück, zwei Schritte vor
Whistleblower:innen, die Misstände aufdecken, brauchen besseren Schutz. (Symbolbild) Verschlampter Whistleblowing-Schutz: Ein Schritt zurück, zwei Schritte vor Die letzte Bundesregierung hatte verabsäumt, EU-Vorgaben zum Whistleblowing-Schutz rechtzeitig umzusetzen. Die Verzögerung, die inzwischen die EU-Kommission auf den Plan gerufen hat, könnte aber letztlich zu einem besseren Gesetz führen – solange die Wirtschaft nicht zu sehr bremst.
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Vorschlag der EU-Kommission: Mit Schusswaffen, Drohnen und Peilsendern ins Nachbarland
Wie weit ins Landesinnere darf die Polizei im Nachbarland Operationen durchführen? Die EU-Mitgliedstaaten wollen eine neue Vereinbarung. Vorschlag der EU-Kommission: Mit Schusswaffen, Drohnen und Peilsendern ins Nachbarland Nach Plänen der EU-Innenminister:innen könnten die Schengen-Staaten bald hoheitliche Befugnisse außerhalb ihrer Landesgrenzen ausüben. Dies würde deutlich über bestehende Abkommen hinausgehen.
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Internetzensur: Was steht in Twitters Deal mit dem nigerianischen Präsidenten?
Proteste gegen die nigerianische Polizeieinheit SARS im Oktober 2020. Internetzensur: Was steht in Twitters Deal mit dem nigerianischen Präsidenten? Nach einer monatelangen Sperre kann Twitter in Nigeria wieder genutzt werden. Doch Menschenrechtsorganisationen sind besorgt über die Auflagen, die die Regierung dem wichtigsten Protest-Medium des Landes gemacht hat. Bislang sind die Dokumente geheim, eine Klage soll das ändern.
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Datenlecks: Wenn der CCC auf Netzpatrouille geht
Bei der Streife durchs Netz mal eben 6,4 Millionen persönliche Datensätze gefunden. (Symbolbild) Datenlecks: Wenn der CCC auf Netzpatrouille geht Mehr als 6,4 Millionen personenbezogene Datensätze hat der Chaos Computer Club offen im Netz entdeckt. Zu den Betroffenen gehören Großunternehmen wie BMW, Nestle und die Deutsche Telekom sowie Institutionen wie Bundeswehr und der Landtag Niedersachsen.
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Smart Meter: Der Weg zur Energiewende führt über den eigenen Keller
Sonne und Wind sind die Zukunft - da sind sich mittlerweile alle einig. Doch das Energiesystem hat Anpassungsbedarf. Smart Meter: Der Weg zur Energiewende führt über den eigenen Keller Ohne digitale Lösungen kann die Energiewende nicht funktionieren. Weil die Zeit drängt, rücken Datenschutzbedenken in den Vordergrund, die in der Vergangenheit nicht immer ausreichend adressiert wurden. Fachleute hoffen auf die neue Bundesregierung.
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Massenüberwachung: CIA analysiert systematisch internationale Finanzdaten
Anhand von Finanzdaten lassen sich sehr gut Verbindungen und Geschäftsbeziehungen von Personen und Institutionen untersuchen. (Symbolbild) Massenüberwachung: CIA analysiert systematisch internationale Finanzdaten Laut einem Bericht der US-Geheimdienstaufsicht sammelt und analysiert die CIA im großen Stil Finanzdaten, anhand derer sich Geschäftsbeziehungen herauslesen lassen. Bürgerrechtler halten die Datensammlung für verfassungswidrig.
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Perfect365: Datenhölle Beauty-App
Der Schutz der biometrischen Daten wird immer schwieriger. (Symbolbild) Perfect365: Datenhölle Beauty-App Wer Selfie-Apps benutzt, hat schnell die Kontrolle über seine biometrischen Daten verloren. Eine Untersuchung populärer Beauty-Apps zeigt, dass diese teilweise die Gesichter ihrer Nutzer:innen zu Geld machen.
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Wochenrückblick KW6: Von unbedenklichen Trojanern und versehentlicher Zensur
Vielleicht kann bald auch dieses Chamäleon auf einen Job als Super-Recogniser hoffen. Wochenrückblick KW6: Von unbedenklichen Trojanern und versehentlicher Zensur Telegram möchte mit Werbung Geld verdienen, Brandenburg diskutiert Daten der Luca App für Strafverfolgung zu nutzen – und TikTok führt eine Untertitel-Funktion ein, die sich äußerst seltsam verhält. Rückblick auf eine ereignisreiche Woche.
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Zweckentfremdung: Brandenburgs Justizministerin will Luca-Daten für Ermittlungen nutzen
Mit der Luca-App checken sich Nutzer:innen in Restaurants, Bars oder Diskotheken ein und sind deswegen nachverfolgbar. Zweckentfremdung: Brandenburgs Justizministerin will Luca-Daten für Ermittlungen nutzen Brandenburgs CDU-Justizministerin Hoffmann will die Pandemie-Daten aus der Luca-App für die Strafverfolgung nutzen. Das Land ist eines der letzten, das den Vertrag mit den Betreibern der App noch nicht gekündigt hat. Kritik gibt es dafür auch aus der eigenen Koalition.
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Künstliche Intelligenz: Das kann doch nicht echt sein!
Der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schacht%C3%BCrke">"Schachtürke"</a> des Wiener Hofbeamten Wolfgang von Kempelen, erbaut 1769, sollte durch ein Räderwerk gesteuert Schach spielen. In Wahrheit steuerte ihn ein Mensch aus dem Inneren. Künstliche Intelligenz: Das kann doch nicht echt sein! Um wenig Technologien gibt es einen so großen Hype: Künstliche Intelligenz übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Scharlatane aus. Wie viel „Fake AI“ auf dem Markt ist, zeichnet ein neues Buch nach. Eine Rezension.
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Erstmalige Musterzulassung: Israelische Drohne darf zukünftig Einsätze im Innern fliegen
Im Innern kann die Drohne nach Herstellerangaben von Behörden und Privaten bei Großveranstaltungen, für "Umweltinspektionen" oder Rettungseinsätze auf See eingesetzt werden. Erstmalige Musterzulassung: Israelische Drohne darf zukünftig Einsätze im Innern fliegen Rüstungskonzerne wollen ihre Langstreckendrohnen auch für Innenministerien oder die Landwirtschaft vermarkten, dafür müssen sie jedoch bewohntes Gebiet überfliegen. Die Marktführer arbeiten fieberhaft an den erforderlichen Genehmigungen.
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Informationsfreiheit: Was wurde aus Angela Merkels Handy?
Angela Merkel regierte per SMS Informationsfreiheit: Was wurde aus Angela Merkels Handy? 16 Jahre lang regierte Deutschland erste und bislang einzige Kanzlerin mit Vorliebe per Handy. Doch was aus ihren SMS wurde, verrät das Bundeskanzleramt nicht.
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Geheime Regeln: TikTok hat das Wort „Umerziehungslager“ zensiert
Hat hier jemand ******* gesagt? (Symbolbild) Geheime Regeln: TikTok hat das Wort „Umerziehungslager“ zensiert Während die chinesische Regierung Angehörige der uigurischen Minderheit in Lagern interniert, hat TikTok Worte wie „Arbeitslager“ und „Umerziehungslager“ in Deutschland eingeschränkt: In automatischen Untertiteln wurden sie mit Sternchen ersetzt. TikTok erklärt das mit „veralteten englischen Sprach-Schutzmaßnahmen“.
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Ungarns digitale Spionage: „Nicht überraschend, aber dennoch beschämend“
Die Opposition demonstriert in Budapest vor der Fidesz-Parteizentrale gegen die Überwachung mit dem Spähprogramm Pegasus./ The opposition demonstrates in Budapest in front of the Fidesz party headquarters against surveillance with the Pegasus. Ungarns digitale Spionage: „Nicht überraschend, aber dennoch beschämend“ Als Chef von Amnesty International in Ungarn warnt Áron Demeter schon lange vor den fehlenden Kontrollen im dortigen Rechtssystem. Nach dem überraschenden Bericht der Datenschutzbehörde zum Pegasus-Skandal spricht er über die Logik hinter dem Bericht und die größten Schlupflöcher in ungarischen Überwachungsgesetzen.
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Pegasus scandal in Hungary: „Not surprising, but still shameful“
Die Opposition demonstriert in Budapest vor der Fidesz-Parteizentrale gegen die Überwachung mit dem Spähprogramm Pegasus./ The opposition demonstrates in Budapest in front of the Fidesz party headquarters against surveillance with the Pegasus. Pegasus scandal in Hungary: „Not surprising, but still shameful“ When the Hungarian data protection authority concluded their investigation into the Pegasus scandal last week, they came to a surprising result: The surveillance of journalists and lawyers was supposedly legal, but those who helped uncover it should be investigated. Áron Demeter, head of Amnesty Hungary, talks about loopholes in the Hungarian judicial system.
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Tracking und Targeting: Wir brauchen ein Umdenken bei der Online-Werbung
Bye bye, Targeted Advertising: Die Medien hätten sich längst davon verabschieden sollen. Tracking und Targeting: Wir brauchen ein Umdenken bei der Online-Werbung Die belgische Datenschutzbehörde bringt die Welt der Überwachungswerbung ins Wanken. Zeit, sich endlich von diesem toxischem Geschäftsmodell zu verabschieden. Eine entscheidende Rolle könnten Verlage und Medienhäuser spielen, wenn sie sich nur endlich trauen würden. Ein Kommentar.
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Nach Gesprächen mit Bundesregierung: Telegram sperrt erstmals Kanäle in Deutschland wegen „lokalen Gesetzesverstößen“
Fast alle Kanäle von Attila Hildmann sind jetzt auf Telegram gesperrt. (Archivbild) Nach Gesprächen mit Bundesregierung: Telegram sperrt erstmals Kanäle in Deutschland wegen „lokalen Gesetzesverstößen“ Telegram reagiert offenbar auf politischen Druck. Nach einem Gespräch mit der Bundesregierung sperrt der Messenger einige Kanäle des Verschwörungsideologen Attila Hildmann in Deutschland.
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Illegale Überwachung: Pegasus-Skandal löst Erdbeben in Israel aus
Die Regierung des israelischen Premierministers Naftali Bennett muss nun einen handfesten Überwachungsskandal aufarbeiten. Illegale Überwachung: Pegasus-Skandal löst Erdbeben in Israel aus In Israel hat die Polizei jahrelang die eigenen Bürger:innen überwacht – ohne dafür eine Rechtsgrundlage zu haben. Zu den Opfern sollen zivilgesellschaftliche Gruppen, ranghohe Beamt:innen und das Umfeld von Ex-Premierminister Benjamin Netanyahu zählen. Nun sollen Untersuchungen Licht in den zwielichtigen Skandal bringen.