Offene Bildungsinfrastrukturen

Helft mit: Schulen brauchen offene Infrastrukturen

Viele Lehrer:innen und Eltern fühlen sich gerade alleingelassen, weil es nicht überall digitale Werkzeuge für den Unterricht gibt. Wir sammeln positive Beispiele, die auf offene und datenschutzfreundliche Alternativen setzen und sich nicht von einzelnen Unternehmen abhängig machen. Dafür brauchen wir eure Hilfe.

Mann im Hemd am Schreibtisch mit farbverschmierten Händen, Stift und Pinsel in der Hand.
Jahrelang hat sich niemand gekümmert, jetzt sollen Lehrer:innen alles alleine machen. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Alice Dietrich

Die Schul-Osterferien sind vorbei und der Lockdown der Schulen dauert an. Abschlussjahrgänge sollen, zumindest in Berlin, erst in zwei Wochen wieder starten. Alle anderen ziehen irgendwann nach. Das kommt nicht ganz unerwartet, aber langsam werden zurecht viele Eltern und Lehrer:innen nervös, die sich fragen, wie man denn Unterricht abseits von verschickten PDFs mit Aufgaben zum Ausdrucken digital gestalten kann. Denn das überfordert schon viele Eltern, nicht alle haben einen Drucker zu Hause.

Eine Option sind natürlich Videokonferenzen. Viele in Politik und Verwaltung nutzen gerade Zoom. Einfach weil der Dienst bei vielen funktioniert. Aber bei Datenschutz und IT-Sicherheit gibt es Bedenken, eigentlich möchte man das nicht nutzen. In einer idealen Welt hätte unser Bildungssystem offene und vor allem datenschutzfreundliche Alternativen für alle. Das wäre kein Hexenwerk, wenn man sich rechtzeitig darum gekümmert hätte. Hat man aber in der Regel nicht.

Gestern ging eine Checkliste des Berliner Senats herum, die klare Anforderungen an Systeme formulierte, ohne überhaupt eine Empfehlung rauszugeben, was Lehrer:innen und Schulen jetzt einsetzen sollen. Zumindest in Berlin scheint die Situation zu sein, dass Schulen und Lehrer:innen selbst darüber entscheiden sollen, was man einsetzt. Viele Lehrer:innen und Schulen fühlen sich jetzt alleingelassen.

Auf der anderen Seite gibt es viele Menschen, die gerade offene Infrastrukturen zur Verfügung stellen, indem sie offen zugängliche Jitsi- und BigBlueButton-Instanzen für Videokonferenzen aufsetzen. Das Engagement ist toll. Aber mit dem Verwaltungsalltag, in dem sich Lehrer:innen befinden, ist das nicht ganz kompatibel. Wer schon mal 25 Personen in einem Jitsi-Videocall versammelt hat, weiß, dass das auch unter technisch-versierten Menschen mitunter zu Frustration führen kann. Wichtiger wäre es, wenn die Bundesländer die Infrastruktur zur Verfügung stellen könnten, samt Anleitungen und Datenschutzerklärungen, so dass Lehrer:innen sich auf ihre Kernqualifikation konzentrieren können: Unterrichten.

Helft uns: Wo gibt es positive Beispiele für offene Lernumgebungen?

Wir haben uns bei netzpolitik.org für diese Woche vorgenommen, mehr Projekte vorzustellen, die zeigen, dass man sich nicht von Zoom, Microsoft Teams oder anderen geschlossenen Systemen abhängig machen muss, die zwar gerade funktionieren, aber bei denen man nicht mehr souverän ist.

Wenn Ihr tolle Beispiele habt, wie Schulen, Kommunen und Bundesländer mit der Situation umgehen und wo es schon gute Beispiele und Schulungsunterlagen für Lehrer:innen und Eltern gibt, dann schickt uns die und wir bereiten die besten Hinweise und Beispiele auf. Dabei geht es auch darum, gute Anleitungen zur Nutzung von offenen Systemen wie Jitsi, BigBlueButton oder anderen Alternativen zusammenzustellen, die man Lehrer:innen und Eltern geben kann, wenn sie sich dafür entscheiden. Die Nachfrage ist gerade da und es wäre schön, wenn wir dieses Momentum mit unterstützen könnten, um offene Bildungsmaterialien und offene Bildungsinfrastrukturen populärer machen könnten.

Schickt mir Links und Hinweise an markus@netzpolitik org. Oder schreibt es direkt in die Inhaltlichen Ergänzungen hier drunter. Wir bleiben dran.

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18 Ergänzungen
  1. Habe vor kurzem auch etwas dazu für den Reli-Unterricht zusammengestellt:
    https://blogs.rpi-virtuell.de/digital/2020/03/19/vorhandene-ideen-fuer-den-digitalen-unterricht/
    Für Gemeinden, aber übertragbar: https://blogs.rpi-virtuell.de/digital/2020/03/26/digitale-gemeindehelfer-in-corona-krisenzeiten/

    außerdem: https://schul-cloud.org/ (war lange nur für
    ausgewählte Schulen verfügbar)
    Und gefördert u.a. von Wikipedia: https://wirlernenonline.de/

    Die Lukis (https://luki.org) haben auch gerade freie Software online gebracht und etwas dokumentiert.

    und natürlich auch: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Schulserver-Komplettloesung-linuxmuster-net-in-Version-7-freigegeben-4705828.html

  2. Der Rektor zusammen mit dem Kollegium der Alemannenschule in Wutöschingen (ASW) [1] bei Waldshut haben die Digitale Lernumgebung (DiLer) [2] schon 2011 eigenständig aufgezogen, weil von offizieller, zuständiger Stelle wie immer nichts kam.

    Läuft alles schon über den Browser, aber die (Un-)Verantwortwortlichen muss man halt immer erst hinprügeln.

    [3] https://www.badische-zeitung.de/alemannenschule-entwickelt-lernplattform–80636263.html
    [4] https://www.elektroniknet.de/design-elektronik/karriere/schulen-starten-holprig-in-den-online-unterricht-174744.html
    [5] https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/portraet-alemannenschule-wutoeschingen-100.html

  3. Ich würde mir ganz generell eine leistungsfähige Open Source Landschaft wünschen. Gerne auch mit sauberer Privacy. Momentan wäre es mir, was Beschulung angeht, allerdings lieber man würde sich eher die Vorzüge von Zoom et al. ansehen als halbgare selbstgestrickte Krücken zu beklatschen, die zwar super korrekt daherkommen, was die Unabhängigkeit von den US-Kraken angeht, in der Benutzung aber eine Qual sind. Zoom ist in der Usability einfach grandios und meine Kinder werden keinen Schaden nehmen, wenn Sie ihren Fünftklässlerunterricht darüber abwickeln. Im Gegenteil. Sie können sich auf die Sache konzentrieren und müssen keine Minute gegen das Werkzeug kämpfen. Die Inhalte können meinetwegen landen wo irgendwer das will. So what! Langfristig brauchen wir was anderes. Einverstanden! Wir könnten aber schon weiter sein, wenn wir weniger Energie in die Diskreditierung von Zoom stecken würden, und dafür mehr in die Entwicklung einer europäischen, sicheren Lösung. Die Wahrheit ist: Zoom ist in dem was es macht einfach top top top. Zwei Klicks und ein Fünfklässler ist drin und hat irre Möglichkeiten. Das sollten wir anerkennend beklatschen und es dadurch angespornt besser machen. Funktion ohne Datenschutz ist ein Problem. Datenschutz ohne Funktion ist Müll.

    1. Ob deine Kinder keinen Schaden nehmen, sollten lieber die Kinder entscheiden. Sie mit solchen Argumenten blindlings ins offene Messer laufen zu lassen ist fahrlässig und entspricht nicht dem was ich von einer Schule erwarte, die mündige, demokratische und kritische Menschen erziehen soll.

  4. Es fehlt an ganz basalen Dingen:
    1. Mailingliste für Lehrer und Eltern einer Klasse. E-Mail ist anschlussfähig, skalierbar (Dateivolumen, Durchsuchbarkeit) und erfordert keine Registrierung/Installation wie bei Slack, WhatsApp, etc.

    2. LMS für die Ablage von Lernmaterialien und Bearbeitung von Aufgaben, deren Lösungen der Lehrer korrigieren kann.

    3. Videokonferenzlösungen für Kleingruppen bis zu 6 Schülern.

    1. Hallo zusammen,

      wer auf Videobildintegration verzichten kann und eine WhiteBoard Lösung sucht die auf deutschem Boden steht und gemäß DSGVO arbeitet kann sich unter http://www.vsudyndns.net/ das „VsuChatBoard“ ansehen. Keine Anmeldung nötig, ein DemoBoard zum Testen steht dort auch bereit.

      Dort gibt es auch eine Suchmaschine „VsuSearch“. Eine der ganz wenigen, vollwertigen Suchmaschinen mit eigenem Index!

  5. „In einer idealen Welt hätte unser Bildungssystem offene und vor allem datenschutzfreundliche Alternativen für alle. Das wäre kein Hexenwerk, wenn man sich rechtzeitig darum gekümmert hätte. Hat man aber in der Regel nicht.“

    Bildungseinrichtungen die meist chronisch unterfinanziert sind haben die Wahl:
    1) kommerzielle Software kaufen (oft kein Geld für da)
    2) free to use Software nutzen (Datenschutz bedenklich)
    3) Open Source Software nutzen

    Das Problem ist, dass hier meistens die „günstigste“ Variante verwendet wird:
    mangelt es an Geld, kauft man das Billigste oder nutzt etwas kostenloses, aber man muss auch mit den Nachteilen leben.
    Open Source wird oft verwendet, weil überhaupt kein Geld da ist und man einfach etwas kostenloses braucht das hinsichtlich des Datenschutz etwas besser ist.
    Was leider nicht verstanden wird ist, dass Open Source Projekte nicht von Luft und Liebe leben, sondern die Entwicklung auch Zeit und Geld kostet. Außerdem braucht es einen Admin, der die Software aktuell halten und Probleme lösen kann. (Admins in Schulen sind leider oft Lehrer, die „nebenbei“ noch das ganze Schulnetz administrieren sollen)
    Natürlich ist es wünschenswert, dass Software von öffentlichen Einrichtungen Open Source ist und so auch Souveränität gewährleistet werden kann. Doch auch dafür braucht es Geld und Personal – eben jene Posten an denen so munter gespart wurde/wird. Außerdem fehlt es an politischem Willen.
    https://netzpolitik.org/2018/bundesregierung-schiebt-open-data-und-open-source-auf-die-lange-bank/

    Wünschenswert wäre ein von der Bundesregierung bereitgestellter Open Source Finanztopf, aus dem Entwickler von Open Source Projekten finanziert werden, die in öffentlichen Einrichtungen verwendet werden. Da haben alle etwas davon (außer die großen Unternehmen die sich durch Lobbyarbeit Software Entwicklungsaufträge der Regierung an Land ziehen (closed source) die völlig überteuert sind und so voller Bugs, dass das gleiche Geld nochmal ein weiteres Unternehmen eingestellt wird) vgl. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Tschechien-Programmierer-schenken-dem-Staat-einen-Onlineshop-4646400.html

  6. An meiner Schule arbeiten wir mit fronter.itslearning
    Die Plattform hat folgende Vorteile:
    1) Es gibt eine Desktop und eine App Version
    2) Jeder Kurs hat einen eigenen Raum inklusive Mitteilungen, Chat
    3) Es können online Aufträge, Abfragen, Lernpfade, Tests erstellt werden, Links können eingefügt werden
    4) es können online Word, Excel und Powerpoint zur Verfügung gestellt werden, so dass die Schüler*innen keine Lizenz benötigen

    Wir haben jedoch schon vor Corona mit Fronter gearbeitet, so dass Schüler*innen und Lehrkräfte daran gewöhnt sind.

    Der Unterricht scheitert bei uns nicht an den digitalen Tools, sondern an den Endgeräten der Schüler*innen, ggf. Medienkompetenz (sowohl von einigen Schüler*innen als auch von einigen Lehrkräften) und der möglichen Unterstützung zu Hause.
    Besonders Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf die handelnd und haptisch lernen können nur schlecht unterstützt werden.
    Es läuft aber auch, bei sehr vielen Schüler*innen, sehr gut.
    Meiner Meinung nach ist das wichtigste: Lehrer*innen müssen durchgehend (08:00-16:00 und auch abend) erreichbar sein, an den Schüler*innen kleben, nachfragen, telefonieren, ggf. vorbei fahren und mit dem nötigen Abstand nachfragen, wie es ihnen geht.

  7. Im Rahmen des https://wirvsvirushackathon.org/ gab es viele engagierte Projekte. Ich selber habe ein Open Source Projekt gestartet um eine sicherere Platform auf Basis von WebRTC/P2P zu entwicklen, die weder bei Lehrern und Schülern, noch auf der Serverseite Installationen erfordert: https://peer.school/ Es ist noch sehr rudimentär, bietet aber Video Chat und ein einfaches Whiteboard, ähnlich wie BigBlueButton. Die Videofunktion habe ich unter https://brie.fi/ng weiterentwickelt.

    Eine offene und freie Infrastruktur für Schulen wäre wünschenswert und ich denke viele Entwickler würden sehr gerne dazu beitragen. Dabei kann sicherlich auf bestehende Lösungen aufgebaut werden und diese an die Bedürfnisse der deutschen Schulen angepasst werden. Insbesondere für Grundschulen wären hier Anpassungen wünschenswert. Aber gleichzeitig muss auch die Digitalisierung der Schulen und der Schülerhaushalte gefördert werden, denn das Hauptargument das ich hörte war: nicht alle Schüler hätten Internet.

    1. @Dirk
      Das zum Beispiel auf gar keinen Fall.

      https://peer.school/ aufgerufen. Keine Informationen.
      Auf Enter a new classroom geklickt. Fehlermeldung We’re sorry but peer2school doesn’t work properly without JavaScript enabled. Please enable it to continue.

      Auf gar keinen Fall. Javascript leakt Identifikationsinformationen.

      Danke für das Negativbeispiel.

      1. Lieber @Leo, interaktive Plattformen die auf Webtechnologien basieren können nicht sinnvoll ohne Javascript entwickelt werden. Deine Sicherheitsansprüche in Ehren, aber wir sprechen hier von Lernplattformen und die sollten einfach zugänglich sein für alle Schüler. Peer.School ist OpenSource und ist somit überprüfbar und anpassbar. Es gibt mittlerweile einige Browser, die dir helfen deine Identität zu verschleiern, wenn dir das wichtig ist. Lg

  8. Für Schulen eignet sich die Software BigBlueButton in meinen Augen am Besten. Mit Breakout-Rooms für Gruppenarbeiten und einer vernünftigen Performance bei rund 20-25 Teilnehmern ist das meine klare Empfehlung. Habe hierzu auch einen Artikel mit einer Anleitung und weiterführenden Links erstellt:
    https://andersgood.de/blog/bigbluebutton-eine-selbstgehostete-gotowebinar-alternative

    Für Schulen könnte auch UnHangout [https://gitlab.com/unhangout/reunhangout/] noch sehr interessant sein. Habe ich aber selbst noch nicht damit gearbeitet.

    Für die Zusammenarbeit mit Schülern und dem gemeinsamen Arbeiten an Dokumenten ist Nextcloud mit Collabora oder OnlyOffice sehr gut geeignet (Quelle: Eigene Erfahrung und Einsatz in einer Montessori-Schule). Alternativ dazu kann ich auch CodiMD [https://github.com/codimd/server] für die gemeinsame Arbeit an „Dokumenten“ empfehlen. Ist alles mittels Docker-Container schnell aufgesetzt. Achtung: CodiMD und HackMD sind nicht (!) das selbe. CodiMD ist die freie Community-Variante, HackMD die um proprietäre Komponenten ergänzte Version.

    Nextcloud Talk ist für die Beschulung eher ungeeignet, weil es ab ca. fünf Teilnehmern einen proprietären Signalisierungs-Server benötigt (Quelle: https://social.tchncs.de/@dadosch/104037292144622173).

    Generell habe ich bei einer Montessori-Schule gute Erfahrungen mit Nextcloud und BigBlueButton gemacht. Wichtig ist, dass die Angebote vernünftig konfiguriert sind und es für Lehrer:innen leicht verständliche Anleitungen zur Bedienung und eine:n Ansprechpartner:in gibt, an den sie sich wenden können. Hier ist das Land Baden-Würtemberg schon gut dabei: https://lehrerfortbildung-bw.de/st_digital/medienwerkstatt/dossiers/bbb/index.html

    Und natürlich darf man für Schulen das Tool Moodle nicht vergessen, wozu es auch eine Integration mit BigBlueButton gibt: https://moodle.org/mod/forum/discuss.php?d=398385

    An der Stelle zum Schluss noch ein Dokument vom Kultusministerium in Bayern, wonach bereits 2016 an einer Anpassung und Weiterentwicklung von BigBlueButton als Mebis-Webkonferenz-System gearbeitet wurde. In wie weit das tatsächlich realisiert wurde, ist mir nicht bekannt: https://www.km.bayern.de/download/15393_anlage_21_lastenheft_we

    Eine gute Zeit euch und weiter so, ihr macht eine super Arbeit!

    Gruß
    Christian Süßenguth

  9. Erster Schritt
    AUF GAR KEINEN FALL Microsoft, Apple oder irgendwas das „in der Cloud“ läuft benutzen. Natürlich BEI JEDEM SERVER und BEI JEDEM ENDGERÄT. Ist nur ein Endgerät mit Spionagesoftware ausgestattet, also Micrsoft, Aplle oder „in der Cloud“ (Dummensporech für auf femdem Computer), liegen sämtliche, auch persönlichen, Ifnromationen, inkl. der Identität, offen.
    damit ist schon viel gewonnen.

    Zweiter Schritt
    Einfach mal nach Open Source Sofwware recherchieren, die man lokal auf einem Server installieren kann und bei der man jegliche Kommunikationmit dem Hersteller unterbinden kann.

    Kurzrecherche, es ibt bestimmt noch viel mehr und direkt auf Lerninhalte ausgelegtes:

    https://rocket.chat/
    Rocket.Chat is an open-source team chat software. It’s free, without any restrictive features. You can use audio and video conferencing, invite a person with guest access, screen, and file sharing, set up two-factor authentication (2FA), E2E encryption, SSO with dozens of OAuth providers. Rocket.Chat provides quite extensive guide on how to deploy Rocket.Chat in various own servers and environments such as Ubuntu, RedHat, Docker, AWS, and DigitalOcean. This is a perfect software for those who need full control of the chat application and, most importantly, the data. But if you prefer not going with the hassle on setting your servers, Rocket.Chat also provides a cloud hosting service starting from $2/user/month.
    Free audio and video conferencing, guest access, screen sharing, file sharing, LiveChat, LDAP Group Sync, two-factor authentication (2FA), E2E encryption, SSO, and dozens of OAuth providers.
    Rocket.Chat uses cutting edge machine learning for automatic real-time message translation between users.

    https://mattermost.com/
    Another open-source chat application worth looking into is MatterMost. Dubbed as the Slack alternative, MatterMost brings many features for seamless group communication. You can organize conversations in teams and channels, a full search of the chat history (in Slack this feature is restrictive in their free Tier plan), you can also do VOIP, video, and screen sharing, share a file, image, and link sharing. Being an open-source application, it provides you with full access to the source and thus offers greater customizability. You can, for example, customize the brand on the login page, or white-labeling mobile apps. MatterMost is available through mobile and desktop applications; your end-users can chat and collaborate whether they are on Window, Linux, macOS, or Android or iOS.
    Mattermost is an open source Slack alternative. It’s written in Golang and React and runs as a single Linux binary with MySQL or PostgreSQL. Use the features you like (file sharing, real-time group chat and webhooks—to name a few) and access the source code.

    @Jens, das finde ich auch, dass man nicht viel mehr als eine Mailingliste und einen Dateiserver braucht. Videophonie ist nichtmal nötig. Aber dafür müsste man ja ein bisschen mitdenken. Das ist zu viel verlangt. Die rennen alle dem nach, was ihnen aufgedrängt wird und brauchen das „unbedingt“ und „alternativlos“.

  10. Eine der ältesten Initiativen zur Förderung des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien, die selbst auf Open-Source-Software setzt, ist die Zentrale für Unterrichtsmedien. Der Verein hostet beispielsweise ein Wiki für Unterrichtsmaterialien auf Grundlage des MediaWiki, eine Etherpad-Instanz und neuerdings auch eine Seite, auf der interaktive Aufgaben mittels H5P erstellt und bereitgestellt werden können.
    Speziell die Open-Source-Software H5P könnte einen Beitrag für sich wert sein.

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