NPP 173 Off The Record: Kriminelle Blockchain Audiences

In der vierten Ausgabe von Off The Record sprechen wir über unsere Beiträge zum Verfahren gegen das Zentrum für politische Schönheit, über die Recherche zum BAMF und seinen Blockchain-Plänen und darüber, wie Facebook mit Mailadressen von Drittunternehmen gefüttert wird.

Im letzten Monat ermittelte die Staatsanwaltschaft Gera gegen die Aktionskünstler vom Zentrum für politische Schönheit wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung. Nach einem heftigen öffentlichen Aufschrei und nachdem herauskam, dass der Staatsanwalt Verquickungen zur AfD hatte, wurde das Verfahren eingestellt. Wir waren recht nah dran und haben den Fall mit Artikeln, Kommentaren und Analysen begleitet.

Seit Monaten schon recherchieren Anna Biselli und Chris Köver dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hinterher. Der jüngste Artikel handelt von den Plänen der Behörde die Blockchain für die Erfassung von Geflüchteten zu nutzen. Chris blickt zurück auf diese Recherche und was aus den Plänen des BAMF geworden ist.

Bei Facebook gibt es das so genannte Custom-Audience-Werkzeug. Hier können Unternehmen Listen mit Mailadressen hochladen und dann diese Menschen auf Facebook mit Werbung bespielen. Die bayerische Datenschutzbehörde hat diese Praxis zuletzt verboten. Ingo Dachwitz erklärt, worum es bei der Sache geht – und was Nutzerinnen und Nutzer dagegen tun können.

Mit in dieser Folge: Ingo Dachwitz, Chris Köver und Markus Reuter.


Wie immer könnt ihr den Podcast auch als OGG-Datei herunterladen.

Der Podcast „Off The Record“ erscheint immer am ersten Samstag des Monats und gibt Einblicke in den Maschinenraum unserer Redaktion. Welche aktuellen Themen haben wir begleitet, wie lief die Recherche ab und warum schauen wir auf eben diese Geschichten? „Off The Record“ ist Teil des Netzpolitik-Podcasts NPP und ist auf dem gleichen Feed zu abonnieren. Alle Podcasts gibt es unter netzpolitik.org/podcast zu hören.

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