„Sorgen sie sich um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz?“ In einer Umfrage im Auftrag der Stiftung Weltwirtschaftsforum (WEF) antworteten 41 Prozent der Befragten mit Ja.
Das Umfrageinstitut Ipsos hatte im Auftrag der WEF mehr als 20.000 Menschen in 27 Ländern befragt, darunter Deutschland, USA, Australien, China und Saudi-Arabien. 48 Prozent der Befragten sagten, der Einsatz entsprechender Technologien solle besonders bei Firmen strenger reguliert werden als bislang. 40 Prozent wünschten sich strengere Regeln für Regierungen, die KI einsetzen.
Das WEF hebt hevor, dass es in den Ergebnissen kaum Variationen nach Geschlecht, Alter, Einkommen oder Bildungsniveau gegeben habe. Männer seien demnach ebenso besorgt wie Frauen, Menschen unter 35 ebenso wie 50-Jährige, Menschen mit niedrigeren Abschlüssen ebenso wie solche mit höherer formaler Bildung. Sie alle forderten mehr Regulierung und striktere Regeln für den staatlichen Einsatz der Technologien.
Repräsentativ und PR-effektiv
Laut Ipsos ist die Umfrage repräsentativ für die durchschnittliche Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter. Nachprüfen lassen sich die Ergebnisse kaum, auch findet man keine Aufschlüsselung nach Ländern. Das WEF hat nur sehr selektive Auszüge der Umfrage veröffentlicht.
Macht aber nichts, die Umfrage ist ohnehin vor allem eine PR-Aktion für das jährliche Treffen der „New Champions“, das derzeit in der chinesischen Hafenstadt Dalian stattfindet. Hier treffen sich zeitversetzt zum großen Treffen in Davos vor allem Unternehmen aus schnell wachsenden Volkswirtschaften wie China und Indien sowie andere Tech-Pioniere.
