In eigener Sache

17 gute Gründe für netzpolitik.org zu spenden – welcher ist Deiner?

Es gibt einen Ort, an dem sich die schönsten Gründe für eine Spende an netzpolitik.org versammeln. Dieser Ort ist streng vertraulich: Es ist die Verwendungszweckzeile bei den Überweisungen an uns. Von dort wollen wir die Gründe gerne in die Welt tragen – mit Deiner Hilfe!

Es gibt bessere Gründe als diese 17 Personen. Welche sind Deine? All rights reserved Innenministerkonferenz

In den Verwendungszwecken der Überweisungen geht es um Liebe, Widerstand, Protest, Demokratie und Weltverbessern, aber auch darum, dass wir mit den Spenden bitte kein Bier kaufen sollen. Es gibt also nur eine Person, die genau weiß, warum sie an netzpolitik.org spendet: Dich.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Wenn du findest, dass du einen guten Grund hast, dann sag es uns nicht nur im Verwendungszweck – sondern der ganzen Welt. Wenn dir dann noch unsere Motive gefallen, die wir voll FDP-Style spontan aus der Tasche gezogen haben, umso besser.

Falls du Lust hast mitzumachen, es geht ganz einfach:

  1. Du schnappst dir eines der „Ich unterstütze netzpolitik.org, weil….“-Motive oder bastelst selbst eines.
  2. Dieses Motiv und deine Gründe postest du auf Twitter, Facebook, Instagram oder im eigenen Blog.
  3. Du setzt dabei einen Link auf die Weihnachtsaktion und den Hashtag #weilicheuchlese

Du kannst natürlich auch einfach so und ohne Bild posten, warum du netzpolitik.org unterstützt.

Vielen Dank fürs Mitmachen und liebe Grüße,

Die Redaktion

 

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
15 Kommentare
  1. „Ich spende nicht für netzpolitik.org, weil …“
    … es unfair wäre, wenn ich dem einen Bettler etwas gebe und dem nächsten eben nicht!

    Mir ist durchaus bewußt, dass das Redaktionsbüro, Fahrt- und Materialkosten, die Onlinepräsenz und vor allem die vielen kleinen Dinge eine Menge Geld verschlingen, welches aber auch dann irgendwo herkommen muß.
    Desshalb werde ich gleich morgen ein Netz voller Rosenkohl erwerben und es Euch in Eurer Redaktion überreichen, damit Ihr nicht verhungert -> genau dies suggeriert Ihr mir Euem letztes Bettelbild und da frage ich mich – was soll das?

    Um es kurz zu machen:
    Eure Kampagne ekelt mich an. Ihr seid genauso, wie die Märchenerzähler, welche ich täglich in der U-Bahn ignorieren muß, weil sie mir das X vor dem U verkaufen wollen.
    Oder anders:
    Wenn ich spende, dann desshalb, weil ich die Sache unterstützen möchte – nicht weil ich durch eine sinnlose Kampagne dazu genötigt werde.

    1. Du bist so ein Held. Da machen die Leute von Netzpolitik einmal im Jahr eine Spendenkampagne und du musst ihnen dafür gleich vor die Füße kotzen.

      Woanders wirst du mit Overlays, Popups, Werbeblocker-Blockern abgenervt. Aber hier rufst du „Bettler“, weil man dich ohne großes Generve um einen Gefallen bittet, den du mit ein bisschen Größe und Generösität auch einfach ignorieren hättest können.

    2. Hey Fake Name, wir freuen uns auf den Rosenkohl, den du morgen in der Redaktion vorbeibringst. Achte doch bitte darauf, dass er nicht allzu bitter schmeckt.

  2. Wollte euch eigentlich gerne spenden, aber seitdem ihr hinter kaum vorgehaltener Hand mit dem ZPS sympathisiert, lasse ich es bleiben. Sehr schade, dass ihr eine Aktion, die derart daneben ist, gutheißt.

    1. Ich fürchte, dass hinter diesem Pseudonym ein Bernd lauert…
      Ich muss nicht alle Sympathien der Mitarbeiter teilen um an das Unternehmen zu spenden.

  3. Hm, schade, ich hatte eine kurze, sachliche Kritik formuliert. Statt sachlicher Erwiderung können Sie nur ätzen.

    @NichtDieMama: Das ist richtig, allerdings erwarte ich von einem Unternehmen, dass es sich in den demokratischen Grundkonsens einreihen kann. Wenn es das nicht kann – was die Sympathisierung mit dem ZPS zeigt – seh ich mich nicht in der Lage, für ein solches Unternehmen zu spenden.

    1. Erstmal gibt es hier kein Unternehmen, sondern die Spenden gehen an den gemeinnützigen Verein netzpolitik.org e.V.

      Und die Frage, ob das ZPS einen demokratischen Grundkonsens überschritten hat, klärt in der Regel ein Gericht. Mir ist bisher keine Verurteilung bekannt, die dieses Urteil nahe legt.

    2. @Bernd Lauert, mir reicht es jetzt auch mal.

      Erstens ist netzpolitik.org ein gemeinnütziger Verein und kein Unternehmen.

      Zweitens ist netzpolitik.org meinungspluralistisch, d.h. dass jeder Autor und jede Autorin schreibt, was er oder sie für richtig hält. Das ist gut für die Vielfalt. Ein Medium ist nicht ein monolithischer Block, sondern lebt doch von den vielen Ansichten, die es vertritt.

      Drittens zeigen Sie doch mal auf, wo netzpolitik.org den „demokratischen Grundkonsens“ angeblich verlassen hat. Oder ist dieser erwähnte Grundkonsens nur das, was Sie für politisch opportun halten?

      Viertens würde mich die angebliche „Sympathisierung“ interessieren. Worin soll die liegen? Daran, dass netzpolitik.org über die Löschungen von Videos der Künstler durch soziale Netzwerke berichtet hat? Oder daran, dass ein als Meinung gekennzeichneter Kommentar über die Rezeption von Überwachung diskutiert?

      1. Danke für die Antworten, ich beziehe mich in meiner Antwort auf Sie beide:

        1. Ich bezog mich mit „Unternehmen“ auf den Wortlaut von „NichtDieMama“, das war nicht meine eigene Wertung in Bezug auf netzpolitik. Richtig, juristisch betrachtet sind sie zunächst ein Verein, aber wenn wir es ganz pedantisch machen wollen kann netzpolitik natürlich ein Unternehmen im Sinne von § 14 BGB sein. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass netzpolitik nicht auf Gewinn ausgelegt ist, die Redakteure aber natürlich mit ihrer Tätigkeit Geld verdienen wollen (völlig zu Recht).

        2. „Und die Frage, ob das ZPS einen demokratischen Grundkonsens überschritten hat, klärt in der Regel ein Gericht. Mir ist bisher keine Verurteilung bekannt, die dieses Urteil nahe legt.“

        Nein, denn es gibt keine Klage oder sonstiges Rechtsmittel, die das „Verlassen des demokratischen Grundkonsenses“ oder ähnliches feststellt. Sorry, aber Ihre Antwort legt nahe, dass Sie mich nicht ernst nehmen wollen oder absichtlich missverstehen, da „Verlassen des demokratischen Grundkonsenses“ – wie mE unschwer zu erkennen – meine eigene Wertung ist, die Sie natürlich nicht teilen müssen. Diese Wertung ziehe ich aus folgenden Umständen, die bei der ZPS-Aktion vorliegen: versuchte Nötigung; Persönlichkeitsrechtsverletzungen von Personen, da in den Videos ungerechtfertigt Privatpersonen gezeigt werden (das habe ich in dem betreffenden Artikel kommentiert); Instrumentalisierung des Holocaust; Gefährdung der Privatspähre eines Politikers. Rechtlich missbilligt sind die ersten beiden Punkte in jedem Fall, die letzten beiden Punkte können je nach Ausgestaltung im Einzelfall rechtlich zu missbilligen sein, nach meinem Empfinden spiegeln sie aber jedenfalls moralisch ein mangelndes Demokratieverständnis wieder.

        Aus dieser Gesamtschau rechtlicher und moralischer Punkte komme ich also zum Ergebnis, dass das ZPS den demokratischen Grundkonsens verlässt.

        3. „Zweitens ist netzpolitik.org meinungspluralistisch“

        Das ist richtig, wenn ich aber spende, spende ich natürlich auch für den Aspekt, der mir nicht gefällt. Da dieser für mich extrem schwer wiegt, scheidet für meinen moralischen Kompass eine Spende aus.
        Außerdem: zu der ZPS-Aktion hat netzpolitik nur positive Berichte veröffentlicht. Selbst (mM nach handwerklich eher schlechte) Medien wie bento haben dagegen versucht, ausgewogen zu sein.

        4.“Drittens zeigen Sie doch mal auf, wo netzpolitik.org den „demokratischen Grundkonsens“ angeblich verlassen hat.“

        Wie gesagt, durch die Sympathisierung mit dem ZPS, das für meine Begriffe – wie dargestellt – den demokratischen Grundkonsens verlässt. Für mich macht sich netzpolitik die Haltung des ZPS damit zu eigen.

        5. „Viertens würde mich die angebliche „Sympathisierung“ interessieren. Worin soll die liegen? Daran, dass netzpolitik.org über die Löschungen von Videos der Künstler durch soziale Netzwerke berichtet hat? Oder daran, dass ein als Meinung gekennzeichneter Kommentar über die Rezeption von Überwachung diskutiert?“

        Zunächst mal der Artikel, dass das ZPS auf die negativen Aspekte der Überwachung aufmerksam machen wolle. Das war nie Intention der Aktion, es ging allein um die Einschüchterung und Drangsalierung eines Politikers. Das haben die Initiatoren ja selbst freimündig zugegeben. Das netzpolitik da im Nachhinein der Aktion irgendeine metapolitische Aussage zudichtet, fand ich unmöglich.

        Bzgl. dem Artikel mit der Löschung: da wurde allein die Löschung problematisiert, aber kein Wort davon, dass in dem Video Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Zumindest hätte man das der Löschung gegenüberstellen müssen (das habe ich ja auch entsprechend in dem Artikel kommentiert). Man kann im Ergebnis natürlich noch immer gegen die Löschung sein, aber diesen wichtigen Aspekt vollkommen auszublenden, finde ich zu einseitig.

        Herzliche Grüße
        Bernd

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