Wer nicht fragt, bleibt dumm: Neuer wöchentlicher Podcast zur Informationsfreiheit

Foto: CC-BY-NC 3.0 Netzpolitik.org

Der neue Podcast „Wer nicht fragt, bleibt dumm“ von detektor.fm und FragDenStaat beleuchtet jede Woche eine neue Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG). In bisherigen Folgen ging es unter anderem veröffentlichte Dokumente zur Autolobby, KPMG-Beraterverträge und Zivilklauseln an Unis.


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In der heutigen Folge geht es um Gutachten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), die in der vergangenen Woche erstmals nach einem Antrag veröffentlicht wurden. Sie zeigen, welche Rolle Deutschland beim Völkermord in Ruanda gespielt hat:

In Ruanda herrschten 1994 schwere Unruhen. Sie mündeten im Völkermord an den Tutsi. Die deutsche Regierung hielt sich aus den Vorfällen heraus. Gutachten belegen nun, dass Deutschland trotz umfassender Informationen bewusst weggeschaut hat. Warum?

Der Podcast ist bei detektor.fm zu finden. Feed zum Abonnieren ist hier.

7 Kommentare
  1. Zitat: „Wer nicht fragt, bleibt dumm:“
    Ja aber … der Bürger soll doch keine Fragen stellen, er soll doch lediglich das gebotene Akzeptieren!
    Schließlich hat der Souverän diese Politik gewählt, der Bürger will doch nicht wissen, wieso und warum, er soll nur Wissen, das die Politik seiner Sicherheit und somit seinem Wohlbefinden dient, auch wenn es seine persönliche Freiheit einschränkt …
    …. ja auch der Bürger hat Opfer zu bringen!
    Im übrigen … Fragen zu stellen ist ungehörig den Erwachsenen (etablierte Politiker, Innenminister, Kanzler/in … usw.) gegenüber, Basta!
    Deswegen wird ja bei der Bildung ständig gekürzt, damit die nächste Generation zu Dumm wird, um Fragen stellen zu können!
    NP.org sollte sich nicht noch den Zorn der Kultusminister auf sich ziehen!
    Das ist ja schon unverhohlener Terror auf höchstem Niveau!

    (Wer Ironie und Zynismus entdeckt, hat eine gute Auffassungsgabe …)

    1. Natürlich gefällt mir der Kommentar von Habo, kritisch und durchdacht wie stets, wenn er im Forum Stellung nimmt. Der Obrigkeitsstaat, auf den seit Merkels Machtergreifung alles zusteuert, will keine informierten, sondern obrigkeitsergebene Bürger, die gläubig als „alternativlos“ hinnehmen, was ihnen von oben zugemutet wird. Das hat in Deutschland eine endlose Tradition, weswegen der brave Untertan ja gern als „Michel“ mit Schlafmütze karikiert wird. Es liegt allein an uns, ob wir besagtem Wunschbild der über uns Verfügenden weiter entsprechen wollen.

      1. Ich hatte mal ein Streitgespräch … nein … eher eine Konversation mit einer „Referatsleiterin“ (hatte ich in meiner Einfältigkeit gedacht) der damaligen Unionsfraktion … schon Damals (Anno ’99) war die Quintessenz des Gesprächs die, das der Bürger die Gesetze nicht kennen, sondern diese lediglich verstehen müsse!
        Was ich darauf hin antwortete?
        Wie kann ich etwas verstehen, wenn ich es nicht kenne?
        Die Frau ging dann, während ein Dritter im Raum nur grinste!
        Sie wollte einem Proleten eine Lektion vor ihrem Kollegen erteilen …
        Dies war meine erste „tiefgreifende“ Erfahrung mit einer späteren Generalsekretärin … und ich kann Ihnen versichern, diese Frau denkt auch heute noch so!

        1. … dann fängt man an Nachzudenken … und muss feststellen, das die Ressort*kompetenzen mit zunehmender Regierungsfähigkeit sehr stark nachlassen!
          Diese Leute werden nur noch gebrieft … so ähnlich wie es heute im Schulunterricht Gang und Gäbe ist … vor einer Prüfung Pauken und nach der Prüfung kein gefestigtes Wissen vorhanden!
          … nicht einmal die Grundlagen!

        2. … aber was soll’s, so sind sie unsere Meinungsvertreter … wenn Brigitte Zypries und Ursula von der Leyen über Netzsperren und Surfverhalten bestimmen, brauchen sie nicht zu wissen, was ein Browser oder gar das Internet ist!

          1. Warum so viele Abschnitte?
            Nun, „dem Filter“ gefiel wohl der Zusammenhängende Kommentar nicht, also habe ich ihn gesplittet, ich bitte für mein „Nichtfehlverhalten“ um Entschuldigung!

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